Seite 2: Lair

Drache frisst Drache

Schon bald wartet der erste Kampf: Feindliche Flugechsen leuchten weiß, sobald sie in Reichweite und in unserem Sichtfeld sind. Durch Druck der linken Schultertaste nehmen wir sie fest ins Visier, angezeigt durch eine rote Aura. Anschließend drücken wir »X«, um den Kampf zu initialisieren. Jetzt kommt der spaßige Teil: Unser Drache fliegt parallel zu seinem Gegner. Um diesen zu attackieren, bewegen wir den Controller mit Schwung in seine Richtung, wodurch unser Drache ihn rammt. Das wiederholen wir ein paar Mal. Ist die feindliche Echse mürbe gemacht, geht es in den Nahkampf über. Durch Drücken der Aktionstasten verbeißt sich unser Drache im Gegner. Nach einigen Bissen und Hieben wird die letzte Phase des Kampfes eingeläutet: Sobald sich die Ränder des Bildschirms rot färben, müssen wir eine Taste drücken. Daraufhin startet eine Finishing-Move-Sequenz, ähnlich wie bei God of War. So springt der Reiter auf den Schwanz des anderen Drachen, haut den feindlichen Reiter in den Himmel und rammt anschließend sein Schwert in den Schädel der gegnerischen Echse. Damit das gelingt, muss immer wieder bei roter Bildschirmfärbung eine Aktionstaste gedrückt werden. Die Steuerung bei den Kämpfen gegen andere Drachen hat gut funktioniert und prägt sich schnell ein. Lediglich die Zielautomatik erschien uns derzeit noch verbesserungswürdig.

Im zweiten Teil der Demo wechseln wir in einen repräsentativen Level des Spiels, die Zeit der Tutorials ist vorbei. Wir fliegen übers Meer, auf einer riesigen Brücke tobt eine Schlacht zwischen zwei Menschenheeren. Unsere Seite wird von einer Gruppe feindlicher Drachen belästigt, die wir zunächst auf die bewährte Art ausschalten. Anschließend finden wir heraus, dass wir durch Druck auf »Dreieck« auf der Brücke landen können. Im drachigen Watschelgang poltern wir durch die Reihen der Feinde und stellen zufrieden fest, dass unsere Echse auch Feuer speien kann. Dutzende Soldaten wirbeln über die Brücke (ausgelöst durch wildes Controller-Schütteln unsererseits), während gegnerische Bogenschützen auf uns anlegen. Schon bald ist unser Drache gespickt von Pfeilen. Stört ihn aber nicht sonderlich. Die Demo endet mit einem Kampf gegen Monster, die von feindlichen Drachen auf der Brücke abgesetzt werden.

Lair hat uns viel Spaß gemacht. Die Bewegungssensoren sind mit Hirn eingesetzt, auch die Präsentation kann sich bereits in diesem frühen Stadium sehen lassen. Obwohl Steuerung und Zielerfassung noch keinen völlig ausgereiften Eindruck machen: Lair besticht durch originelle Ideen und ein relativ unverbrauchtes Szenario.

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