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Lost Planet 2 - Angespielt beim Capcom-Event in Monte Carlo

Die Akride sind zurück: Mit Lost Planet 2 verfährt Capcom nach dem Motto »Heißer geht immer!«. Wir haben uns das Action-Spektakel angeschaut.

von Bernd Fischer,
28.04.2009 14:32 Uhr

Raus aus dem Eis, rein in den Dschungel: Lost Planet 2 verlässt die kalten Gefilde des Vorgängers und setzt aber trotzdem wieder auf glühend heiße Action. Seit den Ereignissen des Erstlings sind mehrere hundert Jahre vergangen, die globale Erwärmung ließ den Schnee komplett schmelzen. Ein Problem ist dabei allerdings nicht verschwunden: die Acride, aggressive Insektenwesen, treiben weiterhin ihr Unwesen. Es liegt nun euch, die Biester endgültig in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Besonderheit: Ihr seit nicht mehr alleine unterwegs – Lost Planet 2 ist wie Resident Evil 5 als Koop-Spiel konzipiert. Hier gehen allerdings bis zu vier Acrid-Jäger (nur über Xbox Live) an den Start. Ohne Mitstreiter übernimmt die KI die restliche Truppe. Vom Koop-Aspekt einmal abgesehen wird sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel ändern: Ihr steuert euren Helden (den ihr übrigens zu Beginn selbst gestaltet) aus der Schulter-Perspektive durch weitläufige Areale, bei Feindkontakt lasst ihr die Waffen sprechen: Mit Pistole, Schrotflinte, MG, Raketenwerfer und Granaten setzt ihr den teils riesigen Insekten zu und zerlegt sie gezielt in ihre Einzelteile. In unserer Präsentation tauchte zum Beispiel neben den kleineren Roll-Gegnern des Erstlings erneut die Mischung aus Spinne und Gottesanbeterin auf, die ihre Arme blitzschnell durch die Luft sausen lässt. Nur durch andauernden Beschuss auf die Gliedmassen streicht der Störenfried endlich die Segel.

Richtig imposant war ein Bosskampf: Dieser Obermotz hätte auch in Shadow of the Colossus vorkommen können, langsam kroch er über eine saftige Wiese und attackierte mit seiner riesigen Zunge. Capcom will bei solchen Begegnungen für mehr spielerische Freiheit sorgen: Ihr habt die Wahl, ob ihr einfach die rot markierten Stellen angeht, euch mit einem Greifhaken auf den Rücken des Biests schwingt und dort winzig kleine (aber anscheinend lebensnotwendige) Punkte bearbeitet, oder aber -- Achtung! -- Euch verschlucken lasst und im Magen aufräumt: Während Säfte an den Schleimhäuten entlang laufen, kleine Nahrungsbrocken durch die Luft fliegen und sich die Eingeweide bewegen, könnt ihr hier die Organe von innen angreifen und den Zwischenboss so platt machen. Ist die Energieleiste aufgebraucht, werdet ihr wieder herausgeschleudert und beobachtet, wie sich das Ungetüm langsam auflöst und nur noch ein riesiges Knochengerüst übrig bleibt.

Lost Planet 2 hinterlässt einen sehr guten Eindruck: Die Kämpfe wirken extrem wuchtig, vor allem bei der Begegnung mit dem Zwischenboss scheint der Fernseher zu vibrieren. Wie gut sich aber die Koop-Komponente (gerade mit KI) einfügt, bleibt noch abzuwarten. Sicher ist schon mal: Das Spiel wird ein technisches Brett! Angefangen von den traumhaften Dschungellandschaften und den extrem detaillierten Feinden über die knackscharfen Texturen bis hin zu den heftigen Explosionen darf der Grafikchip der Xbox 360 seine Muskeln spielen lassen.

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