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Seite 3: Metal Gear Solid - The Twin Snakes

Ultracoole Zwischensequenzen

Snake kann an Geländern und Vorsprüngen entlanghangeln, ohne dass er von den feindlichen Söldnern gesehen wird. Dabei läuft eine Kraftanzeige herunter. Screen: Gamecube Snake kann an Geländern und Vorsprüngen entlanghangeln, ohne dass er von den feindlichen Söldnern gesehen wird. Dabei läuft eine Kraftanzeige herunter. Screen: Gamecube

Wer das PSone-Original oder Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty gespielt hat, weiß, dass Metal-Gear-Erfinder Hideo Kojima viel Wert auf die Story seiner Spiele legt: Ständig führt Snake über Funk Gespräche mit Kollegen, oder eine Zwischensequenz in Spielgrafik unterbricht das Geschehen. Kritiker haben zwar recht damit, dass das Erzählen der wirren Story im zweiten Teil etwas überhand genommen hat, doch im Erstling (eigentlich Teil drei, wenn man die beiden 8-Bit-Vorgänger mitzählt) möchte man die »Spielunterbrechungen« nicht missen. Für Twin Snakes wurden die Zwischenfilme des Originals neu choreographiert und stellenweise sogar erweitert. Hierfür hat Konami den japanischen Regisseur Ryuhei Kitamura (siehe Infokasten) engagiert, der es versteht, den Einzelkämpfer ins rechte Licht zu rücken. Grandios inszenierte Kampfeinlagen wechseln sich mit übertriebenen Blutbädern und tragischen Momenten ab. Wer die Sequenzen einfach wegdrückt, ist selbst schuld!

Kampf den Monsterpixeln

Wo Solid Snake das Ding wohl verstaut? Der Raketenwerfer ist eine sehr mächtige, aber auch ungemein klobige Waffe. Screen: Gamecube Wo Solid Snake das Ding wohl verstaut? Der Raketenwerfer ist eine sehr mächtige, aber auch ungemein klobige Waffe. Screen: Gamecube

Metal Gear Solid war zwar seinerzeit auf der PSone wegweisend, doch heutzutage möchte wohl niemand mehr durch die grobpixeligen Gänge des Originals schleichen. Statt sich selbst um die Umsetzung auf den GameCube zu kümmern, hat Konami die Entwickler von Silicon Knights (Eternal Darkness) damit beauftragt. Die haben erstmal die Optik einer Runderneuerung unterzogen. Die Grafik ist sehr detailliert und läuft flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm. Vor allem an den Charaktermodellen sind die Modernisierungsmaßnahmen sehr schön zu erkennen: Snake hat jetzt im Gegensatz zum fünf Jahre alten Original richtige Augen - 1998 waren nur undefinierbare Schatten unter seinem Stirnband zu erkennen. Auch hübsche neue Effekte wurden eingebaut: Schaltet ihr beispielsweise im Freien in die Ego-Ansicht um, landen Schneeflocken auf der Kamera. Besitzer von Heimkinoanlagen dürfen sich auf atmosphärischen Dolby-Pro-Logic-2-Sound freuen, ein 16:9-Modus ist allerdings nicht geplant. Die NTSC-Version soll laut Aussage der Entwickler sogar Progressive Scan unterstützen, PAL-Zocker werden darauf aber verzichten müssen, da die europäische Variante des GameCube diesen Darstellungsmodus nicht verträgt.

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