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Metal Gear Acid 2 im Test

Taktik-Karten-Schlachten mit Snake und 3D-Brille.

07.07.2006 13:25 Uhr

Wem die Yu-Gi-Oh!-Karten-Titel zu kindisch sind, der kann auf ein anderes Produkt aus dem Hause Konami zurückgreifen. Denn inzwischen hat sich auch Actionheld Snake dem Sammelkarten-Wahn ergeben und bestreitet seine Einsätze mit Papp-Ausrüstung. Im zweiten Teil der Metal Gear Acid-Serie könnt ihr die rundengebundenen Taktik-Kämpfe sogar in 3D erleben. Und wir reden hier nicht von Polygon-Grafik, sondern richtigen 3D-Eindrücken. Wie das möglich ist? Ganz klar, auch hier kommt Pappe zum Einsatz.

3D-Grafik in 3D

Dem Spiel liegt nämlich die Solid-Eye-Tobidacid-3D-Brille bei. Das Gestell schiebt ihr einfach auf eure PlayStation Portable, teilt damit den Bildschirm und erlebt dadurch das Spielgeschehen und Bonus-Filmchen in 3D, wie man es sonst nur aus Disney-World-Kinos oder von Nintendos gefloppten Virtual Boy kennt. Wie die Nintendo 3D-Konsole, so hat auch der PSP-Aufsatz mit einigen Macken zu kämpfen. Nachdem er sich nicht wirklich befestigen lässt, müsst ihr diesen ständig nachjustieren – also wieder in die richtige Position schieben. Zudem schränken die Gläser die Sicht ziemlich ein, wodurch ihr manchmal Feinde auf dem Bildschirm überseht oder Texte nicht wirklich lesbar sind. Empfindliche Naturen bekommen nach etwa 10 Minuten einen verschobenen Blick oder barbarische Kopfschmerzen. Aber kein Problem! Wer den Titel normal bestreiten will, der kann die 3D-Effekte jederzeit ein- oder abstellen und sich in normaler Polygon-Grafik, also wie im Vorgänger, in den Einsatz stürzen. Ab und an lohnt allerdings ein räumlicher Blick. Nicht nur bei den beeindruckenden Bossgegnern. In Bonus-Filmchen könnt ihr nämlich knapp bekleidete Japanerinnen und Zwischensequenzen aus vergangenen Metal Gear-Teilen bewundern.

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