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Seite 2: Metroid Prime 3: Corruption

Vielseitiger Raumjäger

Wer mit der Serie »Knight Rider« aufgewachsen ist, wollte bestimmt als Kind auch immer so ein cooles, sprechendes Auto und die geniale Sprechfunk-Uhr, mit der David Hasselhoff seinen motorisierten Helfer herbeigerufen hat (»KITT! Ich brauch dich, Kumpel!«). Einen ähnlichen Traum hat Nintendo in Metroid Prime 3: Corruption nun Samus Aran erfüllt: An bestimmten Stellen ruft die Kopfgeldjägerin per Visor-Funktion ihren schnittigen Raumjäger herbei. Das Fluggerät zerbröselt dann mit schwerem Geschütz Hindernisse und Gegner oder setzt zur Landung an, um seine Besitzerin mit Speicher- und Regenerationsmöglichkeit zu beglücken. Landezonen erkennt ihr an herumstehenden Signalleuchten, während zerstörbare Hindernisse sich nur durch Scannen der Umgebung zu erkennen geben.

Das Raumschiff ist aber nicht nur eine große Hilfe wenn es darum geht, Gegner zu beseitigen: An Bord der gelb-roten Schüssel reist Samus auch von Planet zu Planet, um die Weltraum-Piraten aufzumischen, Dark Samus zu verfolgen und das Heilmittel für den virenbefallenen Supercomputer zu besorgen. Wie in den vorangegangenen Spielen der Reihe lohnt es sich, zwischen den Welten hin und her zu springen, sobald ihr neue Waffen oder Fähigkeiten bekommen habt. Mit bestimmten Wummen öffnet ihr nämlich Türen, die vorher noch fest verriegelt waren, und hinter denen sich meist wertvolle Boni wie Energietanks oder zusätzliche Ladekapazität für den Raketenwerfer verbergen.

Technik-Hammer

Nicht nur spielerisch hat uns die US-Version von Metroid Prime 3: Corruption begeistert: Auch technisch zeigt das Spiel endlich einmal, zu was die Wii – die von Spöttern gerne als GameCube 1.5 belächelt wird – wirklich im Stande ist. Detaillierte, fantasievolle Umgebungen und hübsche Effekte wie Samus' Spiegelbild im Visier ihres Helms machen sogar im direkten Vergleich mit Spielen für Xbox 360 und PlayStation 3 eine erstaunlich gute Figur – zumindest in normaler PAL-Auflösung. Gelegentlich kommt die Optik allerdings etwas ins Stottern, doch das fällt überhaupt nicht auf, wenn ihr einmal ins Spiel vertieft seid und euch das typische »nur noch einen Abschnitt«-Fieber der Metroid-Reihe erwischt hat.

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