Microsoft - Klage gegen MS-Punkte - Rechtswidriges Bezahl-System?

Spieler wirft Microsoft arglistige Bereicherung durch nicht erbrachte Leistungen vor.

von Denise Bergert,
28.01.2010 10:41 Uhr

Seit dem Verkaufsstart seiner Xbox 360 können Konsolen-Besitzer über das Microsoft-Punktesystem Spiele, Filme und andere Zusatzinhalte auf dem Xbox Live Marktplatz kaufen. Wenig später folgte dann das Pendant für den PC, der Windows Live Marktplatz, mit dem gleichen System. Gegen diese Bezahl-Methode hat ein Spieler aus den USA nun Klage erhoben.

Samuel Lassoff wirft dem Konzern vor, Geld für nicht erbrachte Leistungen einzufordern. Grund dafür ist die Tatsache, dass digitale Inhalte nur durch das Aufladen einer bestimmten Anzahl von Microsoft-Punkten gekauft werden können. Wodurch meist ein Überhang entsteht, da sich die Preise in so gut wie allen Fällen nicht mit den pauschalen Auflade-Beträgen decken.

In der Anklage heißt es "Microsoft verletzt den Vertrag, indem das Unternehmen Einnahmen für digitale Güter und Services sammelt, die nicht bereitgestellt werden". Durch dieses Verhalten würde sich der Konzern auf unrechtmäßige Weise bereichern.


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