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Mirror's Edge

Die Macher von Battlefield wagen sich auf neues Terrain. Wir haben uns das futuristische Parkour-Spiel angeschaut.

von Markus Schwerdtel,
29.02.2008 15:51 Uhr

Was hüpft von Haus zu Haus und bringt Päckchen? Nein, nicht der Osterhase, sondern die „Runnerin“ Heldin Faith im Actionspiel Mirror’s Edge. Die hat nicht nur coolere Tattoos als Eier-Langohr, sondern vor allem auch mit ziemlichen Problemen zu kämpfen: Ihre fiktive Heimatstadt wirkt wunderbar aufgeräumt und sauber, doch unter der blitzeblanken Oberfläche brodeln Unzufriedenheit und Revolution. Denn die Regierung hat die Stadt durch drakonische Gesetze zu einem Hort des Friedens und der Sicherheit gemacht – allerdings nur für die Bürger, die sich das auch leisten können. Der Rest der Bevölkerung ist an den Stadtrand gedrängt worden, wo sich eine unglückliche Parallelgesellschaft ausbreitet. Hier kommt Faith ins Spiel: Da die Regierung sämtliche Kommunikationskanäle überwacht, werden geheime Botschaften von menschlichen Kurieren, so genannten Runnern, transportiert. Faith ist so ein Runner. Immer verfolgt von der Polizei springt und hechtet sie über die Dächer der Stadt, um ihre heikle Post auszuliefern. Und damit wäre auch gleich das Spielprinzip von Mirror’s Edge nahezu erschöpfend beschrieben.

Eine Frau sieht rot

Wer Assassin’s Creed gespielt hat weiß, wie viel Spaß das Laufen, Springen und Klettern über Dächer machen kann. Damit sich Faith besser orientieren kann als ihr mittelalterlicher Kollege Altair, haben sich die Entwickler von Dice (Battlefield-Serie, Rallisport Challenge) ein schlaues System ausgedacht: Wenn sich Faith einem benutzbaren Bauteil (Rohr, Rampe, Gerüst, Kran etc.) nähert, wird es langsam rot eingefärbt. Damit könnt ihr euch schnell einen optimalen Pfad zurechtlegen und so möglichst ohne Geschwindigkeitsverlust über die Dächer turnen. Denn wie beim echten Parkour ist auch in Mirror’s Edge Geschwindigkeitsverlust tödlich, weil ihr dann zum Beispiel abstürzt.

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