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Monster Boy and the Cursed Kingdom im Test - So geht Oldschool-Jump & Run

Das Jump & Run Monster Boy gehört zwar offiziell nicht zur Wonder Boy-Reihe, mausert sich im Test aber trotzdem zum besten Teil der Serie.

von Benjamin Braun,
04.12.2018 09:00 Uhr

Monster Boy and the Cursed Kingdom im TestMonster Boy and the Cursed Kingdom im Test

Was haben Schwein, Löwe, Frosch, Drache und Schlange gemeinsam? Ganz einfach: In all diese Erscheinungsformen schlüpft ihr in Monster Boy and the Cursed Kingdom und löst mit ihren speziellen Fähigkeiten Jump & Run-Passagen oder Rätsel und liefert euch Kämpfe diversen Gegnern sowie Bossen.

Das erinnert nicht zufällig an Segas Wonder Boy-Serie. Denn obwohl Entwickler Game Atelier den ehrwürdigen Markennamen nicht verwenden darf, ist Monster Boy ein waschechtes Sequel. Sogar Serienschöpfer Ryuichi Nishizawa ist direkt in den klassischen Sidescroller-Mix aus Plattformer und Rollenspiel involviert und - so viel sei verraten - damit am bislang besten Teil der Reihe beteiligt.

Tierische Vielfalt

Wie alle bisherigen Teile der Wonder Boy-Reihe ist auch Monster Boy and the Cursed Kingdom ein 2D-Sidescroller. Die Spielwelt, die euch zu Abschnitten an Strand und unter Wasser, in Kanalisationen, Wälder, Lava-Dungeons sowie mehrere Städte führt, ist jedoch wie in einem Metroidvania direkt miteinander verbunden. Ihr erreicht diese Locations jedoch nur, wenn ihr über geeignete Ausrüstung und Fähigkeiten verfügt. Letztere sind stets an eure Erscheinungsform gebunden, im Rahmen der Hauptgeschichte wird der Held nämlich wie alle anderen Menschen in den Monsterlanden in ein Tier verwandelt.

Zu Beginn ist der Held noch als Mensch mit Schwert und Schild unterwegs. Die Ranken rechts lassen sich nur per Feuerball beseitigen und machen dann den Weg frei.Zu Beginn ist der Held noch als Mensch mit Schwert und Schild unterwegs. Die Ranken rechts lassen sich nur per Feuerball beseitigen und machen dann den Weg frei.

Eure erste Tierform ist ein Schwein, was euch vor ganz besondere Herausforderungen stellt. Mal ganz abgesehen vom albernen Ringelschwänzchen seid ihr dann nämlich zu dick, um eine Rüstung zu tragen und könnt mit euren Hufen weder Schild noch Schwert halten. Dafür dürft ihr das erhöhte Gewicht nutzen, um Pfähle in den Boden zu rammen. Und das Schwein kann zaubern! Nach und nach bekommt ihr unter anderem Feuerbälle, Blitzmagie oder Wurfbomben. Damit bekämpft ihr Feinde oder bedient ansonsten unerreichbare Schalter, um den Durchgang in den nächsten Raum zu öffnen.

Mit jedem großen Bosskampf erhaltet ihr Zugriff auf weitere Tierformen. Als Schlange klettert ihr an Moosoberflächen, quetscht euch durch kleine Löcher und spuckt Gift. Als Löwe zündet ihr einen Sturmlauf, um bestimmte Felsformationen zu zerstören, oder dasht in größere Höhen. Nur in der Froschform schwingt ihr euch mit eurer Fangzunge an Haltepunkten über Abgründe oder befördert euch per Zwille auf eine höhere Plattform. Während ihr anfangs noch fest an einzelne dieser Erscheinungsformen gebunden seid, dürft und müsst ihr später frei zwischen den insgesamt sechs Tierformen wechseln. In den oft rätsellastigen Hüpfpassagen dasht ihr etwa erst mit dem Löwen nach oben und wechselt (im Pausen-Kreismenü) auf den Frosch, um sofort in einen der Zungenschwünge überzugehen.

In diesem Wettrennen nutzt ihr die Zungenschwünge eurer Froschform, um das Duell am Ende für euch zu entscheiden.In diesem Wettrennen nutzt ihr die Zungenschwünge eurer Froschform, um das Duell am Ende für euch zu entscheiden.

Die Ausrüstung macht's

Entscheidend für den Fortschritt ist auch die Ausrüstung, die etliche Rüstungen, Waffen, Ringe und Schuhe umfasst. Die meisten der Items erhaltet ihr mehr oder weniger automatisch in der linear angelegten Kampagne. In Bonusräumen findet ihr jedoch auch Upgrades für die Zauber des Schweins, die etwa die Feuerbälle von anfangs fünf auf zehn oder sogar 15 Stück erhöhen. Dafür braucht das rosa Tierchen aber spezielle Trüffel, die man auch erst mal finden muss!

Zu den wichtigsten Ausrüstungsteilen zählen die Flammenschuhe, mit denen ihr in einer Höhle Eisblöcke schmelzt und so den Weg frei macht. Die Wolkenschuhe ermöglichen es wiederum, Kumulus-Formationen als Plattform zu nutzen. Ihr müsst jedoch selbst Sorge dafür tragen, dass euer Held die jeweils richtige Ausrüstung anlegt, Tipps gibt es sehr selten. Nur, wer in einem höllenartigen Dungeon das Eisschwert ausrüstet, darf Lava-Ströme kurzzeitig per Schlag stoppen, um auf die andere Seite zu gelangen. Und nur die sogenannte Rüstung des Prinzen besitzt einen Glanzeffekt, der in stockfinsteren Räumen für Durchblick sorgt.

Die diversen Rüstungen, Schilde, Schuhe oder Ringe müsst ihr manuell anlegen. Verwenden dürft ihr sie aber nur mit bestimmten Tierformen.Die diversen Rüstungen, Schilde, Schuhe oder Ringe müsst ihr manuell anlegen. Verwenden dürft ihr sie aber nur mit bestimmten Tierformen.

All diese Ausrüstungsteile verbessert ihr optional, falls ihr in versteckten Bonustruhen ausreichend Kraftsteine und Legendäre Steine findet. Damit stattet ihr die Feuerklinge, die selbstredend gegen Eisgegner effektiver ist, zusätzlich mit schleuderbaren Feuerbällen aus. Die optionalen Ausrüstungsteile, etwa ein Ring, mit dem Gegner häufiger magische Munition fürs Schwein fallen lassen, kauft ihr mit Münzen. Die gibt es für unzählige Aktionen, Kampfsiege, aber auch fürs Zerstören bestimmter Items. Einen Mangel daran hatten wir nie. Da ihr einmal gesammelte Münzen immer behaltet und Gegner immer wieder auftauchen, könnt ihr notfalls großen Vorrat ergrinden.

Zunehmend kniffelig

Während Monster Boy and the Cursed Kingdom seicht beginnt, steigert Entwickler Game Atelier den nicht regelbaren Schwierigkeitsgrad sukzessive im Lauf des 15- bis 20-stündigen Abenteuers. Treffer von Gegnern richten später oft erheblichen Schaden an. Bestimmte Fallen in den Levels oder Spezialangriffe der Bossgegner kosten euch ordentlich Herzen, oder gleich alle. Die Herzanzahl erhöht ihr ebenfalls über optionale Sammelobjekte, die jedoch nur schwer zu finden sind. Wer die Erkundung scheut und einfach nur durchlaufen will, hat deshalb einen klaren Nachteil. Mittels eines Wiederbelebungstranks, den ihr bei Händlern kauft oder selten auch mal von Gegnern erhaltet, füllen sich die Herzen einmalig wieder komplett auf.

In spätere Bereiche gelangt ihr nur mit den richtigen Fähigkeiten und Ausrüstungsteilen. Mit dem Eisschwert friert ihr etwa Wasser ein, um Kletterplattformen zu erschaffen.In spätere Bereiche gelangt ihr nur mit den richtigen Fähigkeiten und Ausrüstungsteilen. Mit dem Eisschwert friert ihr etwa Wasser ein, um Kletterplattformen zu erschaffen.

An vielen Stellen jedoch ist Auswendiglernen nach dem Trial-&-Error-Prinzip notwendig, um eine Passage zu bewältigen. Meistens sind Ausrüstung und vorsichtiges Vorgehen ratsam. Später spielen auch zunehmend Timing und Präzision bei Sprüngen eine Rolle - mit dem Drachen bekommt ihr es sogar mit selbstscrollenden Sequenzen zu tun. So lasst ihr per Schalteraktivierung etwa einen Felsblock losrollen. Damit der sein Ziel erreicht und auf dem Weg Hindernisse zerstört, müsst ihr mit euren Eisschuhen Lava erkalten lassen und bei Berührung zerbröckelnde Plattformen meiden.

Eine Autospeicherfunktion greift nur an bestimmten Punkten, ansonsten wird euer Fortschritt an Terminals festgehalten. Die dienen auch als Rücksetzpunkt, was euch manchmal übertrieben weit zurückwirft. Bereits gelöste Rätsel und geöffnete Tore speichert Monster Boy aber dankenswerterweise global, weshalb so schnell kein Frust aufkommt.

In den Monsterlanden warten unzählige Secrets und Bonusobjekte. Hier versenken wir diesen Pfahl mit der Stampfattacke des Schweins, um einen Geheimraum freizulegen.In den Monsterlanden warten unzählige Secrets und Bonusobjekte. Hier versenken wir diesen Pfahl mit der Stampfattacke des Schweins, um einen Geheimraum freizulegen.

Später erschafft ihr zudem manuell Reiseportale - zuvor reist ihr ausschließlich über ein paar wenige Schnellreisepunkte hin und her. Hat eure Gesundheit bereits stark gelitten, gelangt ihr damit schnell etwa ins Dorf Lupia, um euch dort zu heilen oder magische Munition aufzufüllen und kehrt direkt zum eigenen Portal zurück. Etwas umständlich ist das dennoch. Da hätte Game Atelier nach mehreren Fehlversuchen auch gerne einen automatischen Herzbonus nach dem Ableben einbauen können. In denBosskämpfen ist das besser geregelt. Scheitert ihr ein paar Mal an Drache, Riesentintenfisch oder Atztekenpriester, eilt euer Bruder Zeke zur Hilfe und wirft Herzen für euch ab.

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