GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar

Mit deinem Account einloggen.

Seite 3: Mortal Kombat - Deception

Fatality!

Der Eis-Ninja Sub-Zero erinnert in seinem neuen Kostüm ein wenig an den Turtles-Bösewicht Shredder - mutierte Schildkröten sind aber keine im Spiel. Screen: Playstation 2 Der Eis-Ninja Sub-Zero erinnert in seinem neuen Kostüm ein wenig an den Turtles-Bösewicht Shredder - mutierte Schildkröten sind aber keine im Spiel. Screen: Playstation 2

Serien-Veteranen mochten vom fünften Teil der Prügelspielserie vielleicht etwas enttäuscht gewesen sein, da jeder Kämpfer nur über einen einzigen Fatality verfügte. Durch diesen Schritt wollten die Entwickler den Schritt zurück zu den Wurzeln der Reihe verdeutlichen, denn bereits früher hatte jeder Kämpfer ebenfalls nur einen Fatality. Mit zunehmender Nachfolger-Zahl stieg dann aber auch die Anzahl der Möglichkeiten, den Gegner blutig-detailliert explodieren zu lassen, einen Kopf kürzer zu machen, zu halbieren, zu häuten oder den Kampf anderweitig zu beenden: Neben jeweils zwei Fatalities hatten die Charaktere in späteren Episoden noch eine Vielzahl von abgedrehten Brutalities, Animalities, Babalities und Friendship-Moves im Repertoire. All diese Special-Moves auswendig zu lernen, grenzte an ein Ding der Unmöglichkeit. In Mortal Kombat: Deception wird jeder Charakter wieder zwei Fatalities haben. Doch wer sich jetzt darauf freut, den unterlegenen und scheinbar wehrlosen Gegner wie in den Vorgängern mit einem höhnischen Grinsen in seine Polygon-Einzelteile zerlegen zu können, wird sich auf einen Schock gefasst machen müssen: Jeder Kämpfer beherrscht jetzt neben den Fatalities auch den so genannten »Hari Kari« (englische Version des Wortes Harakiri oder Seppuku), mit dem er dem Gewinner den Spaß nehmen kann, einen Fatality durchzuführen. Habt ihr all eure Lebensenergie aufgebraucht, fängt euer Kämpfer wie gewohnt an, zu wanken. Nun geht es um Sekundenbruchteile: Seid ihr schnell genug, euch selbst ins Jenseits zu befördern, oder gelingt es dem Gegner, die Kombination für seinen Fatality noch schneller einzugeben? Das ist moralisch natürlich bedenklich, bringt aber wenigstens noch etwas Spannung in das Ende des Duells.

Kampf mit System

Waren die ersten Teile der Serie noch relativ simpel gestrickte 2D-Prügeleien, die sich nur durch ihre überzogenen Blutorgien vom spielerisch überlegenen Konkurrenten Street Fighter 2 abhoben, begann die Serie mit dem fünften Teil, sich ernsthafteren Kampfspielen wie Tekken oder Virtua Fighter anzunähern. Genau wie in Deadly Alliance haben auch sämtliche Kämpfer der Fortsetzung drei Kampfstile zur Auswahl, die ihr während der Matches jederzeit durchschalten könnt. Neben zwei unbewaffneten Stilarten hat jeder Charakter außerdem noch eine bestimmte Waffe in seiner Kutte versteckt. Je nach gewähltem Kampfstil verhält sich euer Polygon-Kämpfer anders, so dass ihr unbedingt genügend Zeit investieren solltet, um mit eurem Lieblingskämpfer jederzeit zurechtzukommen. Eine Neuerung ist das ampelartige Farbcodesystem, das euch in der unteren Bildschirmecke Informationen zu eurer aktuellen Kampfsituation gibt: Je nach angezeigter Farbe wisst ihr, ob ihr beispielsweise eine Konterattacke anbringen könnt, oder ob ihr euch in der Nähe eines gefährlichen Hindernisses befindet. Neulinge erhalten so einen einfachen Überblick der Möglichkeiten, die das Kampfsystem bietet, während erfahrenere Zocker dank der optischen Hilfestellung weiterhin an ihren Fähigkeiten feilen können.

3 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (0)

Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.