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Seite 4: Need for Speed - Die Serie - Rückblick auf alle Need for Speed-Teile

Need for Speed und die Popkultur

Schnelle Autos, Unterbodenbeleuchtung, quietschende Reifen, der Geruch von verbranntem Gummi und heiße Mädels. Was da noch fehlt? Der passende Sound natürlich! Ohne die musikalische Untermalung wäre Need for Speed wahrscheinlich nie zum Aushängeschild des Rennspiel-Genres geworden. Welche Auswirkungen die Musik von Need for Speed auf die Fahrer vor und während eines Rennens haben, hat für uns Stephan Sperl, erfahrener Musikkritiker und ehemaliger NfS-Spieler aus Frankfurt analysiert: »Der Schwerpunkt der Soundtracks liegt eindeutig auf gitarrenlastigen sowie elektronischen Tracks, die die Aggressivität und den Wettbewerb im Rennen unterstützen sollen und die den Spieler sozusagen über die Strecke ziehen. In den Spielmenüs ist wohl der Hip Hop am besten platziert, da so die coole Atmosphäre vor den Rennen mit den kurz berockten Boxenludern noch verstärkt wird.«

Need for Speed: Carbon Need for Speed: Carbon

Bei der Zusammenstellung der Soundtracks für Need for Speed: Underground, Need for Speed: Most Wanted und Need for Speed: Carbon, hat sich Electronic Arts also bewusst zahlreicher Künstler aus den Bereichen Rock, HipHop und Elektro bedient. Dazu zählen unter anderem Xzibit, The Prodigy, Paul Van Dyk, Hamlet oder auch Queens oft the Stone Age. Eigens für den Soundtrack von Need for Speed: Underground 2 ließ man sogar die bekannten Rap-Künstler Snoop Dogg und Capone jeweils einen Titel mit dem Namen Riders on the Storm und I Need Speed komponieren. Doch nicht nur die Musikkultur der letzten Jahre spiegelt sich in NfS wieder, auch die immer größer werdende Tuning-Szene in den USA, Europa und Japan und zahlreiche Hollywood-Streifen trugen zu der Weiterentwicklung und Attraktivität von Need for Speed bei.

Während Filme wie James Bond, Nur noch 60 Sekunden, The Transporter oder Hart am Limit von zahlreichen Verfolgungsjagden mit Autos, wie sie auch in NfS vorkommen, geprägt waren, hatte die The Fast and the Furious-Reihe wohl den größten Einfluss auf Need for Speed. Im ersten Film schlüpft der US-Schauspieler Paul Walker in die Rolle des Undercover-Cops Brian O’Conner. Indem er die Straßenszene infiltriert, versucht O’Conner herauszufinden, wer Lastwagen voller wertvoller technischer Geräte stielt. Letztendlich entscheidet sich O’Conner aber selbst für ein Leben in der Tuning- und Straßenrenn-Szene. Im Vordergrund des Films steht weniger die Handlung, als vielmehr die zahlreichen Viertelmeile-Rennen und Tuning-Treffs. So hat das gesamte Geschehen in The Fast and the Furious, angefangen von den Autos über die angespannte Rennatmosphäre bis hin zur Musik, verblüffende Ähnlichkeit mit Need for Speed: Underground. Während der zweite Teil 2 Fast 2 Furious dem ersten Film sehr ähnelt, verlagert sich in The Fast and the Furious: Tokyo Drift das Geschehen nach Japan. Ähnlich wie in Need for Speed: Most Wanted versucht sich ein Außenseiter durch illegale Drift-Rennen in engen Parkhäusern oder im dichten Verkehr Tokios als Rennfahrer einen Namen zu machen.

Die Probleme – Style over Substance

Gerade bei den letzten Veröffentlichungen der Serie machen sich zunehmend technische und inhaltliche Probleme bemerkbar. Wo andere Rennspiele bereits seit Jahren mit sauberen 60 Bildern pro Sekunde euren Sehnerv entlang heizen, gibt sich NfS eher gemütlich und verschon virtuelle Bleifüße auch nicht mit derben Rucklern und deutlich sichtbarem Grafikaufbau. Die Gesamtoptik fährt der Referenzklasse ebenfalls hinterher. Teilweise scheint es, als wäre ein Großteil des Budgets in aufwändige Zwischensequenzen, sich räkelnde Schönheiten und mit Sex kokettierender Werbung, und nicht etwa in die eigentliche Spielentwicklung geflossen. Vielleicht ist die Serie aber auch ein Opfer ihres eigenen Erfolges geworden. Da es Hersteller Electronic Arts wie kaum ein zweiter Publisher versteht, eine Cash-Cow zu melken, wird pünktlich zu jeder Weihnachtssaison mit viel Werbe-Tamtam ein neuer Teil der Endlos-Serie veröffentlicht. Bei dieser relativ kurzen Entwicklungszeit ist es natürlich schwierig, sich mit den Eigenheiten der einzelnen Systeme vertraut zu machen und technische Probleme in den Griff zu bekommen.

>> Zum Need for Speed-Babes - Special

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