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Seite 2: Need for Speed: ProStreet

Simulation nach Maß

ProStreet fordert euch und eure Fahrkünste deutlich mehr als jedes andere Need for Speed zuvor. Zwar wird nicht der Anspruch eines Forza Motorsport 2 erreicht, dennoch ist es weit von einem Arcade-Racer entfernt. Sämtliche der über 50 Originalautos von Markenherstellern wie Audi, BMW, Dodge, Mazda, Nissan oder VW oder steuern sich unterschiedlich und wurden mit einer glaubhaften Fahrphysik ausgestattet. Während etwa ein Golf GTI recht behände drauf los rollt, verhält sich eine Corvette wesentlich bockiger. Zudem werden eure Lenkbefehle sehr sensibel umgesetzt und Fahrfehler gnadenlos bestraft. Bremst ihr vor Kurven zu spät ab oder reißt das Steuer hektisch herum, knallt ihr mit ziemlicher Sicherheit an die Bande. Das Spiel mit Gas und (Hand)-Bremse, das Einbeziehen von Fahrzeugreaktionen wie Übersteuern und die Suche nach der Ideallinie sind immens wichtig. Letztere dürft ihr auf Wunsch ein- und ausschalten, was für Einsteiger sehr hilfreich ist. Obendrein könnt ihr euch Kurvenpfeile anzeigen lassen, um euch das Leben auf der Piste zu erleichtern. Bei der Steuerung gibt es drei Stufen, die mit vielen, einigen und gar keinen Fahrhilfen auskommen. Doch nur die dritte Stufe, auch »King« genannt, gibt euch volle Kontrolle und ist dem Begriff »Simulation« würdig. Im realistischen Steuerungsmodus erinnert uns ProStreet vom Fahrgefühl entfernt an die Gran Turismo-Spiele, ist aber nicht ganz so intuitiv zu bedienen wie der Konkurrent. Gerade bei schwerfälligen 650-PS-Monstern vom Schlage eines Mazda RX-7 oder einem Muscle Car wie dem Plymouth Hemi Cuda müsst ihr höllisch aufpassen, sonst legt es euch ruckzuck aufs Dach. Im schlimmsten Fall ist das Rennen dann für euch gelaufen, denn erstmals seit Need for Speed V: Porsche ist wieder ein Schadensmodell an Bord.

Beulenpest

Jede kleinste Kollision mit Gegner oder Bande hinterlässt augenblicklich Spuren an eurem Wagen: Fensterscheiben zersplittern, Stoßstangen segeln durch die Luft, Kratzer verunstalten den Lack, und so ziemlich jeder Bereich eurer Karre kann dicke Beulen davon tragen. Das Lenkverhalten der Boliden wird durch Schäden nicht direkt beeinflusst, dafür aber Bremsweg und Tempo – ein guter Kompromiss zwischen Realismus und Spielspaß. Somit wirken sich Schäden negativ auf die Leistung im Rennen aus, ihr könnt aber recht stressfrei weiter rasen. Zumal ihr jedes Rennen auf Wunsch neu starten dürft. Netterweise werden euch dafür keine Punkte am Renntag abgezogen. Zwischen den Rennen solltet ihr Fahrzeugschäden unbedingt reparieren lassen, damit ihr nicht mit Nachteilen an den Start geht. Entweder legt ihr euer in den Events sauer verdientes Geld auf den Tisch oder ihr investiert spezielle Reparaturmarken, die ihr ebenfalls in Rennen gewinnen könnt. Um einen Renntag zu dominieren, gilt es, ein vorgegeben Anzahl Punkte zu erreichen. Ihr müsst zwar nicht jeden einzelnen Event gewinnen, solltet aber beispielsweise in drei von fünf Wettbewerben Erster, und in zwei weiteren wenigsten Zweiter oder Dritter werden, um Renntag-Sieger zu sein. Zur Belohnung winken neben den Reparaturmarken Geldpreise, neue Wagen und begehrte Tuning-Teile.

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