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Ninja Gaiden: Dragon Sword

Mit dem Ninja in der Hosentasche wird der Stylus zum Katana.

von Henry Ernst,
12.09.2008 17:24 Uhr

Die Ninja Gaiden-Serie ist vor allem für zwei Dinge bekannt. Die bockige Kamera und einen Schwierigkeitsgrad, bei dem selbst gestandenen Zockern der Schweiß auf die Stirn tritt. Wer jetzt allerdings erwartet, dass die DS-Version des Abenteuers unter denselben Problemen leidet, wird angenehm überrascht sein –- für Ninja Gaiden: Dragon Sword haben die Entwickler nämlich neue Wege beschritten.

Ich mal dich weg!

Serientypisch übernehmt ihr in dem Action-Abenteuer die Rolle des jungen Ninja Ryu Hayabusa, die Handlung von Dragon Sword ist zeitlich zwischen Ninja Gaiden und Ninja Gaiden 2 angesiedelt. Böse Dämonen haben Ryus Freundin Momiji entführt und es ist nun natürlich eure Aufgabe, die kleine Kirschblüte zu befreien. Dazu kämpft, klettert und hopst ihr euch durch die 13 Kapitel lange Geschichte und vernichtet in bester Serien-Tradition unzählige Monster und feindliche Schattenkämpfer. Damit das klappt, haltet ihr euer DS wie ein Buch und verabschiedet euch von der Idee, auf Knopfdruck auch nur einen einzigen Schwertstreich auszuführen. Der behände Hauptdarsteller wird nämlich ausschließlich mit dem Stylus durch das auf knapp acht Stunden Spielzeit angelegte Abenteuer gesteuert. Ähnlich wie bei The Legend of Zelda: Phantom Hourglass bewegt ihr den Stylus auf dem Touchscreen in die gewünschte Richtung, und schon macht sich ein hervorragend animierter Ryu Hayabusa auf den Weg. Um zu springen genügt es, den Stift von unten nach oben über den Bildschirm zu ziehen, für Spezialmanöver werden zwei Bewegungsrichtungen kombiniert.

Bei den zahlreichen Kämpfen verwandelt sich euer Kunststoff-Stift in ein Katana. Lasst einfach den Griffel horizontal oder vertikal über eure Gegner gleiten, und schon entfesselt Ryu seine tödliche Klinge. Der Einsatz der Ninpo-Magie (eine Art Ninja Smartbomb) profitiert ebenfalls von der neuen Steuerung. Anstatt einfach einen Knopf zu drücken, aktiviert ihr die magischen Angriffe, in dem ihr ein vorgegebenes Zeichen auf dem Bildschirm nachmalt. Auf diese Weise grillt ihr Bösewichte mit Feuerbällen oder räumt Hindernisse mit einem gewaltigen Blitz aus dem Weg. Um zu blocken genügt es, einen Knopf eurer Wahl zu drücken. Dank der gut abgefragten Steuerung sind selbst mächtige Spezialangriffe kein Problem. Lediglich bei Szenen, die in weitläufigen Arealen spielen, wird es manchmal etwas frickelig, zum Beispiel dann, wenn ihr vor lauter Gegnern euren Charakter nicht mehr erkennt. Neben kleineren Rätseln erwarten euch auch zahlreiche Endgegnerkämpfe mit imposanten Biestern, die überraschenderweise etwas zu leicht geraten sind.

Technische Höchstleistung

Technisch stellt Ninja Gaiden: Dragon Sword auf Nintendos DS eine Klasse für sich dar: Sämtliche Charaktere sind hervorragend animiert und detailliert in Szene gesetzt. Die prachtvollen Schauplätze (unter anderem das aus Ninja Gaiden bekannte Kloster oder Hayabusa Village) sind schön illustriert und wirken dank vieler kleiner Spielereien sehr lebendig. Besonders bei Ryus Spezialangriffen und den Endgegnerkämpfen zeigt die Nintendo-Hardware, wozu sie in der Lage ist: Riesige Drachen schleudern euch ihren Flammenatem entgegen, Lichteffekte verwöhnen euer Auge –- und das alles ohne den kleinsten Ruckler.

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