Nintendo - Keine Wii-Preissenkung - Nachfrage nach wie vor hoch genug

Endkunden werden bis auf Weiteres nicht von stark gefallenen Produktionskosten profitieren.

von Daniel Feith,
09.04.2009 13:00 Uhr

Der Credit-Suisse-Finanzanalyst Koya Tabata erklärte kürzlich gegenüber Kunden, die Produktionskosten der Wii seien seit Start der Fertigung 2006 um etwa 45% gefallen. Nintendo habe es geschafft, den finanziellen Aufwand bei der Herstellung seiner äußerst erfolgreichen Konsole zu minimieren und seine ohnehin beeindruckenden Profite so weiter zu steigern.

Nintendo denkt aber offenbar nicht daran, diese Einsparungen auch als Grund für eine Preissenkung der Wii zu nehmen. Fallende Dollar, Euro- und Pfund-Kurse gegenüber dem Yen hemmen den japanischen Export und sorgten kürzlich sogar für eine Anhebung des Wii-Einkaufspreises für Händler in Großbritannien. Wie Ed Barton, Analyst für Screen Digest feststellt, werde Nintendo frühestens in Japan den Endpreis der Wii senken, sobald die Nachfrage im Land gedeckt ist. Da die Wii sich nach wie vor hervorragend verkauft, gebe es deshalb dafür keinen vernünftigen Grund.


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