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Seite 2: Overlord im Test

Du bist das Böse!

In Overlord läuft Vieles ein wenig anders als in herkömmlichen Action-Adventures: Ihr seid der gnadenlose Herrscher über fünf Provinzen eines namenlosen Fantasy-Reichs, in dem sieben ehemalige Helden mächtig Ärger machen. So ist der Halblings-Anführer Wilfried der Fress-Sucht verfallen, während der menschliche Paladin nicht genug von Sex bekommt und die Zwerge dauerbesoffen durch ihre Hallen torkeln. Im Laufe des Spiels bekommt ihr es mit sämtlichen Ex-Helden in Form fordernder Zwischengegner zu tun. Deren Taten sind an die sieben Todsünden angelehnt– der Film »Seven« lässt grüßen. Der Rahmenhandlung folgend erforscht ihr malerische Landschaften, modrige Höhlen und finstere Schlösser aus der Verfolgerperspektive, stets mit schwerer Rüstung und einer messerscharfen Axt bewaffnet. Von Computercharakteren bekommt ihr Aufgaben gestellt, die ihr absolvieren müsst, um immer weiter in euer Reich vorzudringen.

Was auf den ersten Blick wie der Zwillingsbruder des Xbox-Rollenspiels Fable wirkt, entpuppt sich als eigenständige Mixtur aus Action und Strategie, garniert mit einer großen Schippe schwarzem Humor. Denn ihr seid nicht allein, sondern habt eure treuen Schergen an der Seite (siehe Kasten), die ihr aus speziellen Portalen saugt. Mit Hilfe der gewitzten Gnome haut ihr kräftig auf den Putz und beweist, dass ihr zum ultimativen Bösewicht taugt. Während ihr euren Anti-Helden mit dem linken Analog-Stick steuert, dirigiert ihr bis zu 50 Schergen gleichzeitig per rechtem Knüppel. Via rechter Schultertaste schickt ihr die Kobolde an den gewünschten Ort, lasst sie Objekte manipulieren oder aufheben und gezielt Gegner angreifen – wer jemals Pikmin auf dem GameCube gespielt hat, weiß Bescheid. Wie ihr Overlord angeht, liegt ganz bei euch: So könnt ihr brav der Story folgen und eure Missionen lösen, ohne Unschuldige zu Schaden kommen zu lassen. Oder ihr seid so richtig garstig und meuchelt auch unbeteiligte Personen wie Stadtbewohner oder harmlose Tiere. Da ihr aber für die meisten Aufgaben ohnehin böse sein müsst (»Fangt zehn Dienerinnen ein!«), fällt es nicht schwer, sich voll und ganz als mieser Monarch aufzuspielen. Ihr könnt viel Zeit damit verbringen, eure Umwelt zu verwüsten und Unschuldige zu foppen.

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