Papst greift Videospiele-Industrie an - Banalisierung menschlicher Sexualität

Papst Benedikt greift Medien-Macher an und fordert den Schutz von Kindern.

von Michael Söldner,
25.01.2007 09:37 Uhr

Wie CNN meldet hat sich Papst Benedikt XVI. anlässlich des 41. Welttags der Sozialen Kommunikationsmittel kritisch an die Macher von Filmen und Computer- und Videospielen gewandt: "Jeder Trend, Programme - einschließlich Filme und Video-Spiele - zu produzieren, die im Namen der Unterhaltung Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen, ist eine Perversion - um so abstoßender, wenn diese Programme für Kinder oder Jugendliche gemacht werden. Wie kann man diese "Unterhaltung" den zahllosen jungen Menschen erklären, die unter Gewalt, Ausbeutung und Mißbrauch leiden?", kritisierte Papst Benedikt.

"Ich appelliere erneut an die Verantwortlichen der Medien-Wirtschaft, die Produzenten anzuleiten und zu ermutigen, das Gemeinwohl zu schützen, die Wahrheit zu bekräftigen, die Menschenwürde jedes einzelnen zu verteidigen und die Achtung vor den Bedürfnissen der Familie zu fördern.", so Papst Benedikt weiter.


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