Peggle im Test - Review für iPhone

Stellt euch vor einen Flipperautomaten, startet ein Spiel – und seht tatenlos zu, wie die Kugel ins Aus geht. Das ist das Prinzip bei Peggle.

von Thomas Ruhk,
31.07.2009 15:34 Uhr

Ziel von Peggle ist es, alle orangefarbenen Pegs (Kugeln und Rechtecke) zu treffen. Ihr dürft vor dem Abschuss wählen, wo die Kugel einschlagen soll, danach habt ihr keine Kontrolle mehr.
Sondertreffer setzen Bonuspunkte frei, zünden Bomben, blenden Zielhilfen ein oder aktivieren Multibälle.
Der Abenteuermodus beinhaltet 55 Levels. Hat man diese hinter sich gebracht, werden weitere 40 Herausforderungen frei geschaltet. Aber dann ist es noch nicht vorbei – Peggle trumpft mit Umfang und einem Duellmodus auf.

Die Präsentation ist dagegen schlicht. Die den Spieler begleitenden Comic-Charaktere sind ebenso wie die Hintergrundgrafiken belanglos. Akustisch ist Peggle solide und fängt das Pinballflair gut ein.

Die Steuerung von Peggle ist vorbildlich: Schüsse werden über einen Button ausgelöst, gezielt wird mittels drehbarem Rad oder direkt mit dem Finger. Sehr hilfreich: Per Doppeltipp auf dem Touchscreen zoomt die Grafik heran. Ein Sonderlob verdient die Linkshänderfunktion und die zuschaltbare optische Unterstützung für Farbenblinde.

Fazit:
Ja, Peggle hat ein limitiertes Spielprinzip. Nach ein paar Runden gelingen jedoch mehr und mehr gekonnte Schüsse. Spätestens dann packt einen das Peggle-Fieber – und dieses Fieber hält lange an.

Peggle

Preis:

€ 3,99

Entwickler:

PopCap Games

Pro:

Buntes, schrilles Spiel mit eigentümlichem Suchtfaktor

Contra:

Spieler, die gerne alles unter Kontrolle haben, lassen besser die Finger davon

Wertung:

* * * * *


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