PlayStation 3 - 3D-Funktion - Spiele mit niedrigerer Auflösung

Dreidimensionale Grafik fordert ihrenTribut: Die ersten 3D-Titel auf der PlayStation 3 laufen mit verringerter Grafikqualität.

von Daniel Feith,
26.04.2010 12:02 Uhr

Das Firmware-Update auf Version 3.30 hievt die PlayStation 3 endlich ins 3D-Zeitalter (wir berichteten). Die ersten angekündigten 3D-Spiele zahlen für den dreidimensionalen Effekt aber Tribut: Sie werden in nur geringerer Auflösung laufen als die 2D-Versionen.

Da die PlayStation 3 für ein "echtes" 3D-Bild doppelt so viele Bilder berechnen muss also zuvor - für jedes Auge eines - muss die zusätzliche Rechenleistung woanders eingespart werden.

WipeOut HD läuft zum Beispiel in 2D in 1080p und 60 fps (frames per second). Die 3D-Version läuft lediglich in 720p bei 30 fps. Dennoch sei die Portierung relativ problemlos verlaufen, so Simon Benson - Entwicklungsmanager bei Sonys 3D-Team gegenüber Eurogamer.

Es genüge nicht, die Kameras im Spiel auf "Augenabstand" zu bringen, Reflexionen und Effekte müssten für beide Bilder separat berechnet werden um realistisch zu wirken.

Bei MotorStorm: Pacific Rift sei es nicht mehr möglich gewesen bei Pixel- und Framerate-Zahlen Kapazitäten freizuschaufeln. Effektiv läuft MotorStorm: Pacific Rift in 3D deswegen nicht mehr in HD-Auflösung sondern nur knapp darunter. Außerdem wurden grafische Verzerr-Effekte beim Beschleunigen und Bremsen weggelassen. Diese brauche man bei 3D-Darstellung aber ohnehin nicht mehr, so Benson weiter.


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