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Prince of Persia: Der Sand der Zeit - Filmkritik - Filmkritik zur Prince of Persia-Verfilmung

Was kommt dabei heraus, wenn sich "Fluch der Karibik"-Produzent Jerry Bruckheimer an einer Videospielverfilmung versucht? Kai hat sich Prince of Persia: Der Sand der Zeit bereits angesehen.

von Kai Schmidt,
18.05.2010 17:00 Uhr

Bei Prince of Persia: Der Sand der Zeit geht es wie in der Spielereihe um den magischen Dolch der Zeit. Bei Prince of Persia: Der Sand der Zeit geht es wie in der Spielereihe um den magischen Dolch der Zeit.

Spieleverfilmungen sind ein Universum für sich: Kaum eine Leinwandversion wird dem Vorbild gerecht. Mortal Kombat war okay, Hitman konnte man sich anschauen, der ganze Rest (und vor allem die Boll-Werke) endete meist in Katastrophen. Einzig Silent Hill war voll und ganz gelungen. Aber irgendwas muss dran sein an den Kinoversionen großer Spielehits. Wie lässt es sich sonst erklären, dass Blockbuster-Produzent Jerry Bruckheimer (Fluch der Karibik) nun auch auf diesem Markt mitmischt? Für Prince of Persia: Der Sand der Zeit stand nicht nur ein großes Budget zur Verfügung (was vielen Spieleverfilmungen bisher abging), nein, man holte sogar den Schöpfer der Spielereihe an Bord: Jordan Mechner persönlich schrieb am Drehbuch für den Streifen mit!

» Interview mit Jordan Mechner zum Film lesen

Unter der Regie von Mike Newell und mit Hilfe der Erfahrung von Jerry Bruckheimer gelang dem Trio etwas, das zum ersten großen Spielf-Film-Blockbuster werden könnte: Eine Videospiel-Adaption mit Seele, die die Essenz der Prince of Persia: The Sands of Time-Trilogie gekonnt einfängt und trotzdem zu etwas Eigenständigem macht. Man erkennt an allen Ecken und Enden die Handschrift des Fluch der Karibik-Produzenten: Prince of Persia: Der Sand der Zeit sieht fantastisch aus, hat Witz und geizt nicht mit tollen Effekten.

Prince of Persia: Die Filmstory

Prince of Persia: Der Sand der Zeit: Sir Ben Kingsley versucht sich nach BloodRayne erneut an einer Spieleverfilmung. Prince of Persia: Der Sand der Zeit: Sir Ben Kingsley versucht sich nach BloodRayne erneut an einer Spieleverfilmung.

Die Story dreht sich um Dastan (Jake Gyllenhaal), der als Kind vom König Persiens adoptiert wurde und eines Tages zusammen mit seinen beiden Brüdern in den Krieg zieht. Die heilige Stadt Alamut soll angeblich Waffen schmuggeln und am Thron des persischen Regenten sägen. Grund genug, mit einer Armee an den Toren der Stadt anzuklopfen. Allerdings gelingt es erst durch eine gewagte Aktion Dastans, die Stadtmauern zu überwinden und bis in den Palast vorzudringen. Dastan schnappt sich unterwegs ein Souvenir: einen mysteriösen Dolch, den man wohl in Sicherheit bringen wollte. Tamina (Gemma Arterton), die Priesterin der Stadt, wird als Kriegsbeute mit an den königlichen Hof genommen und soll mit Dastan vermählt werden. Doch der König wird Opfer eines Anschlags, und ausgerechnet sein Ziehsohn Dastan soll die Schuld tragen. Zusammen mit Tamina flieht er und wird vom gesamten persischen Reich gejagt. Durch Umwege kommt er dem Drahtzieher des Anschlags (ohne spoilern zu wollen: Welcher finstere Geselle könnte das wohl sein?) auf die Schliche und erkennt, dass an allem nur der merkwürdige Dolch schuld ist, den er beim Angriff auf Taminas Heimat stibitzte: Es handelt sich um den Dolch der Zeit, dessen Besitzer den Sand der Zeit freisetzen kann. Das ist nicht ganz ohne, denn einmal entfesselt, würde der Sand über die Erde hinwegfegen und eine Katastrophe biblischen Ausmaßes anrichten.

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