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Seite 2: Project Gotham Racing 4

Respekt, Baby!

Habt ihr euch direkt nach Spielstart einen weiblichen oder männlichen Fahrer gebastelt, seid ihr für die Kudos-Jagd gerüstet. Neben den Online-Rennen für bis zu acht Spieler sammelt ihr vor allem im Arcade- oder Karriere-Modus reichlich Respektpunkte. Bietet schon der Arcade-Modus mit zehn Kapiteln, die über jeweils mehrere Runden gehen (wahlweise in Bronze-, Silber- oder Gold-Schwierigkeitsstufe), jede Menge Stoff, ist die Fahrer-Karriere das Nonplusultra für Solospieler. In vier Rennklassen (Amateur, Pro, Hotshot und Master) ist es euer Ziel, in der Fahrerrangliste am Ende ganz oben zu stehen. Wo ihr im Arcade-Modus freie Wahl habt, setzt euch der neue Rennkalender den nächsten Event strikt vor. Und davon gibt’s eine ganze Menge: Ihr müsst einerseits klassische Runden- und Ausscheidungsrennen fahren, anderseits bewältigt ihr anspruchsvolle Slalom-Parcours, rast Pylonen um, überholt eine festgelegte Anzahl von Computer-Piloten oder zeigt im neuen Superstar-Modus, wer der Kudos-Meister ist. Denn hier kommt es einzig und allein auf eure Punktzahl an, weshalb ihr umso motivierter drauflos driftet und Kombos inszeniert.

Bei Steuerung und Fahrverhalten der Autos und Motorräder bleiben die Entwickler den Vorgängern treu: Die Basis ist zwar an die Realität angelehnt, dennoch handelt sich nach wie vor um einen Arcade-Racer, der Fahrfehler verzeiht. Nervig: Ganz egal, ob ihr mit Vollgas an die Bande knallt oder einem KI-Kontrahenten mit nur wenig Speed ins Heck rauscht, die Kollisions-Physik bleibt stets gleich. Dies war schon ein Kritikpunkt beim Vorgänger, den die Entwickler leider nicht eliminiert haben. Das trifft auch auf das quasi nicht vorhandene Schadensmodell zu: Wir konnten im Test mit 300 km/h frontal auf eine Wand rasen, trotzdem wollte nicht mehr als eine Frontscheibe zersplittern. Okay, ein paar Beulen im Blech waren auch noch zu sehen, das ist aber das höchste der Gefühle in punkto Schadensmodell.

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