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Seite 4: Red Dead Redemption - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Red Dead Redemption: Verkehrsmittel Pferd

Wer den ungezähmten Wilden Westen bezwingen will, kommt ohne reitbaren Untersatz nicht weit. Zum Glück sind die Gäule in Red Dead Redemption gutmütig, treu und leicht zu handhaben. Um euren Klepper auf Touren zu bringen, drückt ihr ihm mit »A« die Sporen in die Seite -- und zwar so lange, bis ihr die gewünschte Geschwindigkeit erreicht habt. Euer Reittier hält diese Geschwindigkeit eine gewisse Zeit. Wird der Klepper müde, müsst ihr sozusagen »nachdrücken«. Jedoch solltet ihr dabei stets die Ausdauer-Anzeige im Auge behalten. Wer seine Apfelfabrik zu sehr triezt, wird gnadenlos abgeworfen. Solltet ihr nach einer Mission ohne Hufe unterwegs sein, genügt ein Pfiff und schon kommt euer Gefährte angetrabt. Der Pfiff hat aber noch eine andere wichtige Funktion: Im Laufe eures Abenteuers werdet ihr miterleben, wie sich Halunken als Pferdediebe an eurem Eigentum versuchen. Rabiate Naturen holen den Dieb mit einer Ladung Blei aus dem Sattel (im Westen steht auf Pferdediebstahl nunmal der Tod). Wer es eleganter mag, Pfeift einfach nach seinem Pferd, das sofort zu bocken beginnt und den Bösewicht abwirft. Komfortfunktionen haben die Pferde übrigens auch: Da viele der insgesamt über 270.000 Textzeilen während längerer Ritte gesprochen werden, passt ihr die Geschwindigkeit eures Einhufers automatisch an die eures Gesprächspartners an. Im Gegensatz zu Genre-Klassikern wie Barbie rettet die Wildpferde oder Call of Juarez fühlen sich die Pferde nicht wie Kanonenkugeln im Tiefflug an, sondern sind dank der Euphoria Physik-Engine fest am Boden verankert, bekommen es in den Kurven mit Fliehkräften zu tun und rutschen auch mal mit schrecksteifen Beinen einen Abhang hinunter. Wollt ihr euch den Hintern nicht wund reiten, könnt ihr per Kutsche oder Zug zum nächsten Einsatzort reisen oder nutzt im Camp die Schnellreise-Option, die euch im Handumdrehen an jeden bereits erkundeten Ort bringt.

» Red Dead Redemption - Gameplay-Video ansehen

In den ersten berittenen Spielminuten fällt es fast schon schwer, den Blick vom Hinterteil des eigenen Pferdes zu abzuwenden. Zu faszinierend ist das Spiel der Muskeln unter den plastischen Fell-Texturen, auch die authentischen Bewegungen der Beine auf dem unebenen Untergrund oder Marstons sich ständig verändernde Körperhaltung schlagen detailversessene Redakteure schnell in ihren Bann. Allerdings können solche Ablenkungen tödlich sein, denn die örtliche Fauna hat noch nichts davon gehört, dass sich der Homo-Sapiens an der Spitze der Nahrungskette befindet. Und so kommt es, dass wir plötzlich von einem Wolfsrudel angegriffen werden, das zähnefletschend versucht, Ross und Reiter umzureißen. Ein paar Schüsse aus der Winchester später ist das Knurren verstummt und Marston von blutigen Fellhaufen umgeben. Jetzt wird es Zeit, sich die Hände schmutzig zu machen, denn Wolfsfelle sind wertvoll. Auf Knopfdruck zieht John sein Messer, die Kamera zeigt sein Gesicht in einer Großaufnahme, aus den Lautsprechern tönen schmatzende »Splatter-Film-Gedärm-Wühlerei«-Geräusche, und analog zu Johns Schnittbewegungen spritzt Blut auf das Auge der virtuellen Kamera.

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