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Seite 2: Resident Evil 4

Das Dorf der Verdammten

Wer ein Sniper-Gewehr zur Hand hat und den Auslöser des Katapultes trifft, erlebt eine fette Explosion. Screen: GameCube Wer ein Sniper-Gewehr zur Hand hat und den Auslöser des Katapultes trifft, erlebt eine fette Explosion. Screen: GameCube

Während sich Mutter Natur mit verschwenderischem Farbenspiel auf ihren Winterschlaf vorbereitet, stapft Leon S. Kennedy durch einen herbstlichen Wald. Blätter rieseln lautlos zu Boden, Nebel liegt zwischen den Bäumen. Ab und an zerreißt das heisere Krächzen eines Raben die Stille. Ein primitiv zusammengenageltes Holzschild mit der in schwarzer Farbe hingeschmierten Aufschrift »Pueblo« (span. für »Dorf«) weist uns den Weg zum letzten bekannten Aufenthaltsort der Präsidententochter. Ein kurzer Blick durchs Fernglas (Z-Knopf) zeigt ein Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Autos sind nicht zu sehen, die Menschen tragen Kleidung, die in Großstädten als Geschmacksverbrechen angeprangert würde. Zwei Dinge sind allerdings seltsam: Unter den Dorfbewohnern ist nicht eine einzige Frau, und spätestens als unser Blick über die aufgespießte und brennende Leiche eines Postbeamten wandert, wird klar, dass die (von Capcom als »Viehmenschen« oder »Vieh-Volk« bezeichneten) Dörfler Fremden gern einen warmen Empfang bereiten. Da Vorsicht immer besser ist als Verbrennungen vierten Grades, ziehen wir die Pistole (R-Taste) und schleichen vorsichtig ins Dorf.

Aggressives Landvolk

Die Kuttenträger verfügen über ein fettes Waffenarsenal und magische Fähigkeiten. Leider ist über die Motivation der Mönche noch nichts bekannt. Screen: GameCube Die Kuttenträger verfügen über ein fettes Waffenarsenal und magische Fähigkeiten. Leider ist über die Motivation der Mönche noch nichts bekannt. Screen: GameCube

Vorbei an gackernden Hühnern und blökenden Kühen schleicht sich Leon in eine der Hütten. Begleitet vom Ächzen der groben Bodendielen schleichen wir uns an den Hausbesitzer heran, um ihn nach dem Verbleib der Präsidententochter zu fragen. Als sich der ergraute Mann zu uns umdreht, stockt uns fast der Atem. In seinen Augen ist nicht die Güte zu erkennen, die man von einem netten Opi-Typ erwarten würde. Was uns hier entgegenlodert, ist brennender Hass, gefolgt von einer blitzschnellen Attacke mit dem Schürhaken. Selbst der rot-leuchtende Laser unserer Pistole vermag den Mann nicht zu beruhigen. Während der Alte sich einen Schwall Kauderwelsch aus der Kehle reißt und die anderen Viehmenschen alarmiert, treffen wir eine Entscheidung. Mit dem Analog-Stick lassen wir den roten Zielpunkt über den Körper wandern und geben mit »A« einen Warnschuss ins Knie des aggressiven Alten ab. Noch während unser unfreiwilliger Gastgeber röchelnd zusammensackt, bricht die Hölle los.

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