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Adventskalender 2019

Seite 2: Retro Anime Special: Dragon Quest Teil 2 - Retro-Rückblick auf Dragon Quest I bis IV

Dragon Quest II: Akuryo no Kamigami

Plattformen: Famicom / NES, MSX, Super Famicom, GameBoy Color, Handy
JP-Release: 26. Januar 1987 (Famicom)
US-Release: Dezember 1990 (NES)
EU-Release: nicht erschienen
Auflage: ca. 3,2 Millionen verkaufte Exemplare weltweit

Nachdem sich Dragon Quest quasi über Nacht mehr als eine Million mal verkaufte, war die Fortsetzung der Serie eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Dass diese aber so bald kommen würde hätte kaum jemand gedacht: Bereits im Januar 1987, nicht mal ein Jahr nach Release des Originals, stand Dragon Quest II in den japanischen Gameshops. Dabei zahlte sich vor allem die sorgfältige Arbeitsweise von Horii und Kollegen aus - schließlich waren Grundkonzept, Programmierung und Design bereits fertig, nur der Inhalt musste neu gestrickt werden.

Aus diesem Grund unterscheidet sich Dragon Quest II auf den ersten Blick nicht allzu sehr von seinem Vorgänger. Die Grafik wurde zwar leicht auf Vordermann gebracht, aber wiederkehrende Elemente wie Toriyamas knuffige Anime-Monster und Sugiyamas einprägsamer Soundtrack ließen das Spiel mehr als Update als denn vollwertiges Sequel wirken. Als Ausgleich wurde dafür ordentlich am Gameplay gefeilt: es gab nun gleich 3 Partymitglieder, Spielewelt als auch Dungeons waren wesentlich größer und die Kämpfe boten neue taktische Möglichkeiten.

Dazu stand die Story jetzt mehr im Mittelpunkt. Über 100 Jahre nach den Ereignissen des ersten Dragon Quest wird das Land vom fiesen Magier Hardon terrorisiert. Um ihm Einhalt zu gebieten, schließt sich der Jungadel der hiesigen Königshäuser zur "royalen Taskforce" zusammen und haut mal so richtig auf die Pauke. Gespickt mit massig Referenzen zum Vorgänger und einem lockeren Sinn für Humor legte Dragon Quest II die Marschrichtung fest, in welche die Serie nun gehen würde - dramatisch aber nicht allzu ernst, spielerisch innovativ und doch traditionsbewusst. Die kräftig gestiegenen Verkaufszahlen überzeugten Publisher Enix endgültig davon, Horii in der Zukunft freie Hand bei der Gestaltung der Serie zu geben.

Wie schon Teil 1 kam Dragon Quest II mit kräftiger Verspätung ebenfalls in die Staaten. Als Dragon Warrior II im Winter 1990 veröffentlicht war die Lokalisation bei weitem nicht so aufwändig wie zuvor, schließlich war das japanische Original bereits auf Vordermann gebracht worden, immerhin gab es aber statt nerviger Passwörter wieder einen batteriegestützten Speicher. Dass nach den mauen Absätzen von Dragon Warrior der Nachfolger überhaupt noch übersetzt wurde verdanken wir einem glücklichen Wink des Schicksals: Um den massiven Berg an unverkauften Modulen abzubauen, legte Nintendo das Spiel kostenlos als Abo-Prämie ihrem Nintendo Power-Magazin bei. Die Absätze vervielfältigten sich so auf rund eine halbe Million und gaben Hoffnung auf einen großen Sequel-Hit - die Realität sprach mit nur ca. 150.000 verkauften Exemplaren allerdings eine andere Sprache.

Wie bereits erwähnt fand sich Dragon Quest II später gemeinsam mit Teil 1 in Remakes für das Super Famicom und den GameBoy Color wieder. Der Zusammenschluss machte hier durchaus Sinn - aufgrund des Umfangs und der inhaltlichen Nähe war der Doppelpack ein besseres Verkaufsargument als die sonst üblichen Einzelreleases. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass Dragon Quest II bis dato leider nie in Europa veröffentlicht wurde. Angesichts der weltweit steigenden Popularität der Serie könnte dieser Umstand durchaus irgendwann mal korrigiert werden. Bleibt nur noch die Frage, wann...

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