Sekiro: Shadows Die Twice - "Es ist Absicht, dass ihr oft sterben werdet", sagt Director

Sekiro: Shadows Die Twice macht einiges anders als Bloodborne und Dark Souls, oft sterben werden wir in dem From Software-Spiel aber dennoch.

von Linda Sprenger,
09.07.2018 11:30 Uhr

Sekiro: Shadows Die Twice wird tödlich.Sekiro: Shadows Die Twice wird tödlich.

Das kommende Action-Adventure Sekiro: Shadows Die Twice unterscheidet sich in einigen Punkten zwar merklich von früheren From Software-Spielen wie Bloodborne und Dark Souls, auf unzählige Bildschirmtode müssen wir uns aber auch bei dem unseren Abenteuer als Shinobi einstellen.

Sekiro in der Preview
Sekiro Shadows Die Twice ist schön, blutig & schwer

Stellt euch auf viele Tode ein

Wie in Bloodborne und Dark Souls ist ständiges Sterben in Sekiro ein essentielles Spielelement, das jeden Kampf aufregend erscheinen lassen soll, erklärt Director Hidetaka Miyazaki gegenüber Eurogamer.

Unser virtuelles Ableben ist nicht nur Teil des Spiels, es ist ein beabsichtigtes Ergebnis.

"Es ist unsere Absicht, dass Spieler oft sterben werden. Das liegt an dem Kern-Konzept des Ninja-Protagonisten. Als Ninja bist du etwas weniger ausgerüstet als der durchschnittliche Samurai oder Ritter, du bist immer an der Schwelle des Todes. "

"Wir möchten, dass sich jeder Kampf intensiv anfühlt. Wir möchten, dass die Spieler das Risiko und die Angst fühlen, die mit dem Kampf verbunden sind, und sich diesen Feinden stellen. Und dazu muss der Spieler viel sterben."

"Aber wenn Spieler sterben, respawnen und wieder sterben und es dann erneut versuchen, fühlt sich das nicht gut an. Also brauchten wir etwas, um das anzugehen, und so kamen wir auf das neue Respawn-System."

So funktioniert das neue Respawn-System

Mit dem kommenden Action-Adventure hat sich From Software ein neues Respawn-System ausgedacht, das auf der E3 2018 enthüllt wurde.

Anders als in Dark Souls oder Bloodborne werden wir nach einem Tod in Sekiro: Shadows Die Twice nicht an einem Leuchtfeuer oder einem ähnlichen Wegpunkt wiederbelebt. Diesmal können wir uns direkt an der Stelle wiederbeleben, an der wir zuvor ins Gras gebissen haben. Wir steigen also direkt wieder ins Spielgeschehen ein, ohne erst einen bestimmten Weg erneut abklappern zu müssen.

Das Spiel soll durch das Respawn-System aber nicht einfacher werden:

"Wir haben mit dem Respawn-System experimentiert, sodass es letztendlich ein Teil des Charakters des Shinobi-Protagonisten wurde. Es passt sehr gut zum Ninja-Konzept 'Alles ist erlaubt' - und dabei können Spieler auch ihren eigenen Tod als strategisches Element im Kampf einsetzen."

"Eine Sache, die jeder verstehen sollte, ist, dass wir nicht beabsichtigen, das Spiel einfacher zu machen oder dem Spiel die Herausforderung zu nehmen. Wir haben [das Respawn-System] nicht entwickelt, um den Spieler gefühllos zu machen oder den Spieler vor dem Tod zu bewahren. Wir wollen, dass sie immer noch den 'Gestank des Todes' in jeder einzelnen Auseinandersetzung riechen."

Schwierigkeitsgrad von Sekiro: Shadows Die Twice
Sekiro noch schwerer werden als Dark Souls & Bloodborne

Es ist sogar möglich, Respawns zu timen, indem wir beispielsweise erst abwarten, bis ein gefährlicher Gegner einen Bereich verlassen hat. Wiederbelebungen in Sekiro sind allerdings nur begrenzt anwendbar. Theoretisch müssten wir im Spiel also doch auf Wegpunkte wie Leuchtfeuer treffen. Aber das ist nur Spekulation. Mehr Infos zum Respawn-System sind noch nicht bekannt.

Sekiro: Shadows Die Twice erscheint 2019 für PS4, Xbox One und PC.

Sekiro: Shadows Die Twice - Erster Gameplay-Trailer zum neuen Spiel von From Software 2:29 Sekiro: Shadows Die Twice - Erster Gameplay-Trailer zum neuen Spiel von From Software


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