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Seite 2: Soul Calibur IV

Welcome back to the Stage of History!

Im Einzelspielermodus erwarten euch vier Herausforderungen: Unerprobte Seelenkämpfer machen sich am besten im Trainingsmodus mit der Steuerung vertraut, bevor sie sich im Arcade-Modus an acht aufeinanderfolgenden Duellen versuchen. Im letzten Kampf wischt ihr mit dem widerspenstigen »Algol« (arabisch: »der Dämon«) den Ringboden auf. Der Soul Calibur-Neuzugang führt das rot leuchtende Dämonenschwert Soul Edge und die heilige, blau schimmernde Klinge Soul Calibur. Algol setzt euch aber nicht nur mit den Schicksalsklingen, sondern auch mit unsportlichen Gesten zu: Um seine überlegene Macht zu demonstrieren, lässt sich der Fiesling kurz auf einem steinernen Thron nieder und verspottet seine Gegner.

Serientypisch gewährt euch der Modus »Geschichte« Einblicke in die Vergangenheit der Soul Calibur-Charaktere. Zunächst kämpft ihr euch durch einen ellenlangen Prolog, der die Geschichte des jeweiligen Kriegers ankurbelt. Danach steht der erste von fünf Levels auf dem Prügel-Plan. Lediglich nach dem Sieg über Algol erwartet euch eine spärliche Sequenz in Ingame-Grafik - mehr Story-Elemente gibt’s nicht. Ernüchternd: Zwar hat jede Figur ein individuelles Ende, besonders komplex sind die Handlungsfetzen samt Abspann jedoch nicht ausgefallen. So mutiert der monströse Astaroth zu einem baumhohen Ungetüm, das fortan ziellos durch die Pampa stampft. Beendet ihr Mitsurugis Geschichte, werdet ihr einmal mehr Zeuge seines edlen Samurai-Charakters: »Waffen sind nur Hilfsmittel - die wahre Stärke trage ich in mir!«

Im Schicksalsturm-Modus schnetzelt ihr euch durch 22 Etagen. Das erinnert etwas an die berühmte Sequenz im Bruce Lee-Film »Mein letzter Kampf«: In jedem Stockwerk wartet eine bestimmte Anzahl Gegner auf euch, die ihr mit Katana, Streitkolben oder Nunchaku verdrescht. Wenn ihr eine Etage gesäubert habt, prescht ihr ins nächste Stockwerk vor. Je nach Gegneraufkommen, variiert die Zahl der spielbaren Charaktere. Stellt ihr euch beispielsweise einer fünf Mann starken Angriffswelle, habt ihr die Möglichkeit, jederzeit zwischen zwei Charakteren zu wechseln. Vorsicht: Wenn einer eurer Recken sich den Kühler verbeult, ruhen eure Hoffnungen für den Rest des jeweiligen Levels auf dem verbliebenen Kämpfer. Besonders in späteren Etagen zahlt es sich aus, eifrig hin und her zu wechseln, da sich der Partner in seiner Auszeit regeneriert. Bis ihr den Schicksalsturm erklommen habt, seid ihr eine ganze Weile beschäftigt.

Wer jedoch auf einen echten Langzeitmotivator wie die strategischen Schwertchronik-Schlachten (Soul Calibur III), oder den komplexen Weapon Master-Modus (Soul Calibur II) spekuliert, wird enttäuscht. Erfreuliche Entschädigung: Neben zwei Mehrspieler-Modi, in denen ihr gegen einen Freund in den Ring steigt, erwartet euch in Soul Calibur IV erstmalig ein Online-Modus. Wegen der zum Testzeitpunkt noch nicht vorhandenen Server konnten wir den Online-Auftritt aber nicht auf Herz und Fäuste prüfen.

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