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Splinter Cell im Test

Endlich ist es soweit: Sam Fisher infiltriert auch die PlayStation 2 und hat sogar einen brandneuen Level und einige Änderungen im Gepäck.

von André Horn,
28.08.2006 18:22 Uhr

Text Wenn es um seinen Xbox-Megaseller Splinter Cell geht, macht Ubi Soft keine halben Sachen. Damit die PS2-Version nicht nur ein liebloser Port wird, bemühte der Hersteller sein Entwicklerteam in Shanghai (die Xbox-Version wurde in Montreal entwickelt) und ließ den Titel förmlich von Grund auf neu programmieren, um ihn perfekt an Sonys Konsole anzupassen. Und wo man schon mal dabei war, wurden gleich einige Dinge geändert, mit denen man auf der Xbox nicht ganz zufrieden war. Das chinesische Team ersetzte alle In-Game-Zwischensequenzen durch gerenderte Szenen und integrierte einen brandneuen Extra-Level. Außerdem schraubte es ein wenig am Schwierigkeitsgrad, der (laut Ubi Soft) vielen Xbox-Spielern zu hoch erschien.

Alarm!

Für alle, die das letzte halbe Jahr unter einem Stein gelebt haben, hier noch einmal kurz die Zusammenfassung, worum es in Splinter Cell überhaupt geht: Ihr verkörpert Sam Fisher, einen Spezialagent der NSA-Unterabteilung Third Echelon, deren Mitglieder immer dann ins Feld geschickt werden, wenn an schwer zugänglichen Orten hochbrisante Informationen beschafft werden müssen. Eure Mission beginnt, als zwei Agenten bei einem Einsatz in Georgien plötzlich verschwinden. Ihr werdet zunächst nach Tiflis geschickt, um etwas über den Verbleib der Kollegen in Erfahrung zu bringen. Was ihr dort herausfindet, führt euch auf die Spur des skrupellosen georgischen Präsidenten Nikoladze, der ganz scharf auf einen Krieg mit den USA ist. Um mehr über dessen Pläne herauszufinden, müsst ihr bis in die Staaten, nach Russland und sogar China reisen.

Heimlichkeit ist dabei immer oberste Priorität. Schießwütige Möchtegern-Rambos werden schnell an Grenzen stoßen. Die erste ist, dass Sam nur wenigen Schüssen standhält, die zweite, dass es in der PS2-Version einen »Alarm-Zähler« gibt. Löst ihr mehr als dreimal Alarm pro Mission aus, ist die Mission gelaufen. Egal, ob euch Kameras und Wachen entdeckt haben oder ob von euch erledigte Feinde gefunden wurden. Also verbringt ihr die meiste Zeit damit, durch den Schatten zu schleichen und möglichst keine Aufmerksamkeit zu erregen. Ein Lichtsensor am unteren Bildschirmrand zeigt euch an, wie deutlich ihr gerade zu sehen seid. Ist er im schwarzen Bereich, seid ihr so gut wie unsichtbar.

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