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Seite 2: Star Ocean im Test - Till the End of Time

Nervenaufreibende Gefechte

Wer sich ohne die richtige Taktik einem Endgegner in den Weg stellt, hat keine guten Zukunftsaussichten. Screen: Playstation 2 Wer sich ohne die richtige Taktik einem Endgegner in den Weg stellt, hat keine guten Zukunftsaussichten. Screen: Playstation 2

Trotz aller guten Vorsätze versucht Fayt natürlich, das Leben der unterdrückten Planetenbewohner zu verbessern. Seine vielen Trainingsstunden als Schwertkämpfer im Kampfsimulator (Tutorial zu Beginn) kommen ihm da gerade recht, denn im richtigen Leben kämpft es sich genauso. Die Monster laufen munter und gut sichtbar auf der Karte herum, das Ausweichen funktioniert hervorragend. Doch Vorsicht: Erwischt euch ein Gegner von hinten, habt ihr im Kampf Nachteile. Bei einem Hinterhalt kommt es sogar vor, dass euch die Monster auf den Kopf fallen und euch für wertvolle Sekunden betäuben. Der Kampfbildschirm ist ein großes Feld, in dem ihr euch in Echtzeit frei bewegen könnt. Ihr steuert einen Charakter, die Kontrolle eurer bis zu zwei Mitstreiter übernimmt der Computer. Im Menü legt ihr generelle Verhaltensweisen für eure Freunde fest (sollen sie aggressiv vorgehen, Spezialattacken verwenden oder sich still verhalten?). Doch falls sie zu großen Blödsinn anstellen, könnt ihr jederzeit mit »R1« einen anderen Charakter übernehmen oder vom Menü aus Heiltränke verteilen (bei Menüaufruf stoppt die Zeit!). Es gibt zwei grundsätzliche Angriffsarten: schwache und starke Attacken. Erstere sind schnell ausgeführt, durchbrechen aber nicht die Verteidigung des Gegners. Starke Angriffe schaffen das, sind aber sehr träge, so dass viele schnelle Feinde sich bereits einige Meter entfernt haben, wenn ihr zuschlagt. Im Laufe des Spiels erlernt jeder Charakter eine Reihe von Spezialattacken, die sich bequem auf Tastenkürzel legen lassen. Diese Attacken sind besonders stark, die Ausführung kostet euch aber einige Treffer- oder Magiepunkte (je nachdem, ob es eine Angriffs- oder Magietechnik ist). In Star Ocean sterben Charaktere auch, wenn ihnen alle Magiepunkte entzogen wurden. Da einige Attacken auch Magieschaden anrichten, lässt sich so mancher Bosskampf entschieden abkürzen.

Nichts für Weicheier

Geschicklichkeitseinlage im Dungeon: Ihr müsst die andere Seite des Labyrinths erreichen, ohne von den sich bewegenden Steinen getroffen zu werden. Screen: Playstation 2 Geschicklichkeitseinlage im Dungeon: Ihr müsst die andere Seite des Labyrinths erreichen, ohne von den sich bewegenden Steinen getroffen zu werden. Screen: Playstation 2

Nach der ersten Spielhälfte steigt der Schwierigkeitsgrad drastisch an. Selbst die Standard-Gegner in den Labyrinthen haben dann deutlich mehr Energie und stärkere Attacken, bringen euch aber beim Sieg nur bescheidene Erfahrungspunkte ein. Um euch dennoch eine Möglichkeit zu schaffen, schnell stärker zu werden, bauten die Entwickler die »Heat«-Anzeige in den Kampf ein. Ein Balken rechts oben füllt sich langsam, wenn ihr Gegner schnell und geschickt vermöbelt. Ist der Balken voll, so gibt es eine »Bonus-Battle«. Am Ende jedes Kampfes bekommt ihr nun eine besondere Prämie wie »Dreifache Erfahrung«, »Doppelte Geldprämie« oder einen Bonusgegenstand. Der Haken an der Sache: Baut ihr in einem Kampf Mist (zu viele Treffer einstecken, eine Breitseitenattacke des Gegners abbekommen), sinkt der Heat-Balken auf Null zurück und ihr müsst von vorne beginnen. Wer jedoch viele Kämpfe hintereinander mit voller Anzeige meistert, darf sich auf immer mehr Prämien freuen.

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