Starfield - Keine neue Engine, weil Modder mit dem Editor vertraut sind

Bethesda hält für sein neues Spiel Starfield an der Creation Engine von Fallout 4 und Skyrim fest. Bis zum Release des Weltraum-Titels wollen Todd Howard und sein Team die Technik aber überarbeiten.

von Peter Bathge,
02.07.2018 09:30 Uhr

Starfield hält an der Creation Engine von Bethesda Game Studios fest. Laut Game Director Todd Howard werde die Technik aber bis zum Release des Weltraumspiels kontinuierlich verändert.Starfield hält an der Creation Engine von Bethesda Game Studios fest. Laut Game Director Todd Howard werde die Technik aber bis zum Release des Weltraumspiels kontinuierlich verändert.

Obwohl der Starfield-Release noch in weiter Ferne liegt, schließt Entwickler Bethesda Game Studios einen Engine-Wechsel aus. Auch das neue Weltraum-Spiel der The Elder Scrolls-Macher wird die Creation Engine verwenden, die bereits in Fallout 4 (2015) und Skyrim (2011) zum Einsatz kam. Das bestätigte Game Director Todd Howard im Interview - die Kollegen der GameStar konnten als einzige deutsche Spieleredaktion mit dem legendären Designer sprechen.

Das Festhalten an der alten Engine trotz der Entwicklung von Starfield für Next-Gen-Konsolen wie die PlayStation 5 erklärt Todd Howard folgendermaßen: "Wir mögen unseren Editor, mit dem kennen wir uns aus. Damit können wir sehr, sehr schnell Welten bauen und die Modder sind sehr gut mit ihm vertraut." Die große Vertrautheit mit der Technik hinter ihren Open World-Rollenspielen ist für Bethesda offenbar ein wichtigeres Argument als der Wunsch vieler Spieler nach hübscherer Grafik oder kürzeren Ladezeiten. Todd Howard: "Es gibt ein paar Grundsätze, nach denen wir Spiele entwickeln, und das wird sich nicht ändern, weil wir dadurch sehr effizient sind und wir der Meinung sind, dass es am besten funktioniert."

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Laut Todd Howard ist die verwendete Technik aber längst nicht mehr dieselbe, die bei früheren Titeln des Studios den technischen Unterbau darstellte. Bereits der Multiplayer-Ableger Fallout 76 unterscheide sich in Sachen Technik stark vom vierten Teil der Endzeit-Reihe: "Für Fallout 76 haben wir eine Menge geändert, das Spiel verwendet einen komplett neuen Renderer, ein neues Beleuchtungsmodell und ein neues System für die Erstellung der Landschaften. Für Starfield wird sich noch mehr ändern. Genauso bei Elder Scrolls 6, das wirklich noch ganz weit weg ist."

Allerdings gibt Todd Howard auch zu bedenken, dass die Begrifflichkeiten verwirrend sind: "Ich glaube, der Großteil der Menschen, die selber keine Spiele entwickeln, versteht nicht genau, was das Wort Engine bedeutet. Engine ist für sie eine einzige Sache - wir bezeichnen es als Technologie. Es gibt viele Einzelteile. Bei jedem Spiel ändern sich Dinge: der Renderer, das Animationssystem, die Skriptsprache, die Gegner-KI, die Steuerung. Manche Leute sprechen noch von Gamebryo, aber die haben wir seit einer Dekade nicht mehr benutzt."

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