Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Super Mario History - Special - Die Geschichte der Videospielikone Mario

25 Jahre Super Mario! In unserer History beleuchten wir die Entstehungsgeschichte und die wichtigsten Spiele des hopsenden Klempners.

von Henry Ernst,
13.09.2010 16:41 Uhr

In der örtlichen Pommesbude (Henry), im Vormittagsprogramm (Jenny), auf dem Game Boy des Vaters im Italienurlaub (Thomas), Game&Watch-Überraschungsgeschenk zum Geburtstag (Markus), bei Freunden (Nino) – wenn man Kollegen fragt, wo ihnen Mario zum ersten Mal begegnet ist, erhält man eine Vielzahl von Antworten, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Denn oberflächlich betrachtet ist Mario ja nicht mehr als eine Videospielfigur, oder? Wohl kaum, denn Mario hat etwas geschafft, von dem aktuelle Spielcharaktere nur träumen können: Er ist zu einem Synonym für Videospiele geworden. Er war bereits ein Multimedia-Star, als Lara Croft noch nicht einmal in der Fantasie ihres Schöpfers existierte und hatte schon eine Fernsehserie und einen Kinofilm, bevor Dr. Uwe Boll die Worte Videospiel-Verfilmung und Trash untrennbar miteinander verknüpft hat. In unserem Rückblick werfen wir einen Blick auf alle Spiele der Hauptserie und erklären, wie Mario zu Mario geworden ist.

Am Anfang war der Flop!

Zahn der Zeit: Mario 1985...Zahn der Zeit: Mario 1985...

Ende der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts veröffentlicht Nintendo in Japan einen von der damals grassierenden Space Invaders-Welle inspirierten Shooter namens Radar Scope – mit durchaus beachtlichem Erfolg. Natürlich möchte die noch junge amerikanische Niederlassung des Unternehmens auch ein Stück vom Radar Scope-Kuchen abhaben, und bestellt beim Mutterhaus ein großes Kontingent an Radar Scope-Automaten. Durch diverse Probleme verzögert sich die Lieferung der Automaten um einige Monate, und als Radar Scope schließlich in Amerika ankommt, sind die Automatenaufsteller von dem Spiel so enttäuscht, dass nur sehr geringe Stückzahlen abgenommen werden. Mit anderen Worten: Nintendo of America bleibt auf mehreren tausend Automaten sitzen. Um ein finanzielles Desaster abzuwenden, benötigt man ein Spiel, das in die herumstehenden Automatengehäuse (siehe Schema) eingebaut werden kann. Nintendo Präsident Hiroshi Yamauchi reagiert prompt und beauftragt den Veteranen Gunpei Yokoi und seinen jungen Schützling Shigeru Miyamoto damit, ein Spiel nach eigenen Vorstellungen zu entwickeln.

Tezuka, Popeye und Videoman

... und 2010... und 2010

Im Gegensatz zu den stereotypen Helden aktueller Videospiele ist Mario nicht etwa ein Produkt intensiver Zielgruppenforschung oder das Ergebnis einer ausgeklügelten Marketing-Strategie. Die Entstehung Marios verdanken wir hauptsächlich zwei Faktoren, nämlich den beschränkten technischen Möglichkeiten der frühen achtziger Jahre und der überbordenden Kreativität eines damals gerade 27 Jahre alten Mannes namens Shigeru Miyamoto. Miyamoto wollte einen Charakter erschaffen, den er in all seinen Spielen benutzen könnte (Mr.Video/Videoman). Hinter dieser Idee steckt Miyamotos Begeisterung für das Werk von Osamu Tezuka (Astro Boy), der in vielen seiner Comics/Mangas eine feste Gruppe von Schlüsselcharakteren eingesetzt hat. Ebenfalls wichtig für die Entstehung Marios waren Popeye der Spinatmatrose, seine angebetete Olive und der bullige Bösewicht Bluto.

Während eines Lizenzstreits entwirft Miyamoto inspiriert von diesen Cartoonfiguren Mario, Prinzessin Peach und den Affen Donkey Kong und hat damit gleich seine Darstellerriege für den Automaten Donkey Kong parat, der im Jahr 1981 erscheint. Leider haben die Charaktere zu dieser Zeit noch keine Namen, so hörte Mario in seinem ersten Auftritt auf den Namen »Jumpman« und ist kein Klempner, sondern ein Zimmermann. Auch die Prinzessin ist noch keine Adelige, sondern schlicht und einfach die Freundin des Jumpman und hört auf den Namen Pauline. Der Donkey Kong-Automat gilt nicht nur als Geburtstunde von Mario und des Jump & Run-Genres, sondern nimmt auch für sich in Anspruch, das erste Spiel mit einer echten »Hintergrundgeschichte« (Zimmermann hat Affen, behandelt Affen schlecht, Affe wird sauer und mopst die Freundin des Zimmermannes) zu sein. Von dem Donkey Kong-Automaten werden über 65.000 Einheiten verkauft, womit der Grundstein für Marios weltweiten Siegeszug gelegt war.

>> Auf der nächsten Seite: Von Donkey Kong zu Super Mario Galaxy 2

1 von 15

nächste Seite



Kommentare(7)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen