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Inhaltsverzeichnis

Zeitreise mit SKaiNet - Die Geschichte der Terminator-Spiele - Terminator-History auf GamePro.de

Kai Schmidt, Terminator-Fan der ersten Stunde blickt in seiner Retrospektive auf die bisherigen Versoftungen der Filmsaga zurück.

von Kai Schmidt,
27.05.2009 15:37 Uhr

» Die Terminator: Die Erlösung - Filmkritik lesen
» Zum Test von Terminator: Die Erlösung
» Das Terminator - Comicspecial lesen

Terminator 2: Judgment Day (Game Boy)Terminator 2: Judgment Day (Game Boy)

Ja, Terminator: Die Erlösung ist kein gutes Spiel (zum Test auf GamePro.de). Dieser Meinung schließe ich mich bedingungslos an. Aber ich muss (auch auf die Gefahr hin, wie ein Opa zu klingen) sagen: Damals, kurz nach Kinostart von Terminator 2 wären wir froh gewesen, ein Spiel wie Terminator: Die Erlösung zu haben! Natürlich rollte damals, zur 16-Bit-Zeit, mit dem zweiten Film auch die große Vermarktungswelle an, in der neben Actionfiguren, Postern und T-Shirts zwangsläufig auch ein paar Videospiele dabei waren. Acclaim kümmerte sich um die Vermarktung der miesen Lizenz-Spiele, auf die der kleine Kai natürlich prompt reingefallen ist. Damals war der Ur-Game Boy (ja, ich meine diesen Klotz mit dem grün-dunkelgrün-Display!) groß in Mode -- und wie's der Teufel will, gab es auch diese Spielepackung, von der mich Arnie grimmig anstarrte. »Boah! Muss ich haben!«, schoss es mir wohl durch den Kopf; ich weiß es nicht mehr genau. Irgendwie bekam ich auch 70 D-Mark zusammen, um Terminator 2: Judgment Day zu kaufen. Aber was war das? Miese Grafik, merkwürdige Schaltkreisrätsel, 08/15-Spielverlauf. Argh! Da hatte ich wohl eine glatte Niete gezogen. Das unspielbare Ding wanderte auf Nimmerwiedersehen in meinen original Nintendo-Spielekoffer. Das heißt … nicht ganz. Irgendwann habe ich das Modul wieder vorgekramt. Aber nicht, um es in den Modulschacht meines Game Boy zu schieben, sondern um mal zu sehen, wie so ein Modul von innen aussieht. Und das war dann das Ende von Terminator 2: Judgment Day. Sozusagen mein persönlicher, kleiner Tag der Abrechnung: »Hasta la vista, Baby!«

Arnie auf dem SNESArnie auf dem SNES

Ein noch mieseres Spiel war übrigens die SNES-Version, die ich damals aber nicht weiter beachtete und erst Jahre später zu Gesicht bekam. Ich verstehe einfach nicht, wie man ernsthaft eine solche Grütze auf den Markt bringen und sich noch nicht einmal dafür schämen kann. Aber wir wissen ja, was aus Acclaim geworden ist: Insolvenz und Neustart als Casual-Schmiede unter der Leitung von David Perry. Das habt ihr davon, Acclaim!

T2: The Arcade Game (Mega Drive)T2: The Arcade Game (Mega Drive)

Doch Terminator 2 lehrte mich außerdem, dass es neben Schotter-Umsetzungen auch gelungene Filmumsetzungen gibt. Terminator 2: The Arcade Game kam ebenfalls aus dem Hause Acclaim, war allerdings die Umsetzung des sündhaft teuren und unglaublich coolen Midway-Automaten mit angeschraubter Wumme. Durch den Reinfall mit dem Game Boy-Spiel vorsichtig geworden, lieh ich mir das Werk in der Mega Drive-Version zunächst aus der Videothek meines Vertrauens aus -- und zwar inklusive der Menacer-Lightgun. Was soll ich sagen? Das Ding hat richtig gerockt! Klar, an die digitalisierten Terminator der Vorlage kam die popelige Mega Drive-Optik nicht ran. Mit der Knarre locker aus der Hüfte Killer-Roboter abknallen war damals aber ein echtes Erlebnis für den noch jungen und leicht zu beeindruckenden Kai. Ich glaube, so viel Spaß wie bei der ersten Runde Terminator 2: The Arcade Game hatte ich erst wieder, als ich meine brandneue Desert Eagle-Nachbildung (mit Rückschlagfunktion) bei Namcos bösem, indiziertem Lightgun-Shooter auf der PSone ausprobierte. Oder war es doch das (dank Zusatz-Pistole) beidhändige Ballern bei Segas Polizisten-Ballerei auf dem Saturn? Ich weiß es nicht mehr genau. Jedenfalls halte ich diese Version von Terminator 2 nach wie vor für eins der besten Ballerspiele.

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