Der Games-Journalismus in der Krise

Dieses Thema im Forum "Meinungen zum Heft" wurde erstellt von Companion Cube, 20. November 2012.

  1. Companion Cube Well-Known Member

    Companion Cube
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    Ganz guter Artikel einer österreichischen Website.

    http://derstandard.at/1350261143943/Eine-Branche-im-Umbruch-Der-Gamesjournalismus-in-der-Krise

    Diese Verquickung von Journalismus und PR stößt mir auch hier sauer auf. Jüngst heute hab ich eine Mail von Gamepro bekommen mit folgender Überschrift : Ab sofort im Handel – HITMAN ABSOLUTION – Das Action-Highlight des Jahres.

    Zwei mal in der Mail wird zu Amazon verlinkt, wo man das Spiel kaufen kann. Auf der Hauptseite von Gamepro gab es einen Release-Countdown und einen prominemt platzierten Amazon-Link. An der Qualität des Spiels ist sicher nichts auszusetzen, aber scheinbar verdient ihr an den Verkäufen des Spiels mit (wenn die Leser das Spiel über euren Amazon Link kaufen). Da stellt sich dann doch die Frage wie unabhängig ihr noch seid und ob der Exklusivtest in der aktuellen Ausgabe an diese Bedingung verknüpft war.
     
  2. Wulfaz keep trollin', trollin', trollin'

    Wulfaz
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    Ich hab anno dazumal auch in meinem Blog mit Links zu den Spielen bei Amazon geworben (ja, das gab es mal direkt als "Abkommen" mit Amazon), und dafür gab es ne Marge von 0,99€ wenn jemand gekauft hat und vorher durch den Klick auf die Seite kam.
     
  3. PhanZero Hell's Messenger

    PhanZero
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    Schön finde ich das nicht mit solchen Mails, aber es hat - denke ich - primär mit den Einnahmen aus den Links zu tun und weniger mit Beeinflussung durch PR-Leute. Das ist legitim soweit und tun auch genügend andere Seiten. Ist eben ein kleiner Nebenverdienst, daran ist nichts verwerfliches. Wobei die GamePro das bei großen Titeln schon sehr stark Richtung PR rückt... aber wie gesagt, das Interesse an solchen Aktionen dürfte eher weniger mit irgendwelchen PR-Deals zu tun haben.
     
  4. GAMEPROFF Stealthstorch

    GAMEPROFF
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    Mein Problem sind die Tests. Die nehmen IMO viel zu viel Platz ein, von mir aus könnten die komplett durch etwas längere Testvideos ersetzt werden, dabei sehe ich was in Bewegung und das hat für mich mittlerweile mehr Aussagekraft als 7 Seiten Textwüsten und Fotos. Ich durchblätter die Texte mittlerweile nur noch und lese die Infokästen.

    Ich will mehr Artikel, umfangreiche Messebesprechungen mit Anspielberichten von den neu präsentierten Titeln. Specials, Retrospectives, die trotzdem locker und flockig zu lesen sind aber auch nicht so nen Interlektuellen Tatsch haben.

    Die Pro hat da in den letzten Monaten IMO wieder aufgeholt, da waren gute Sachen drin.

    Ich trauere mittlerweile aber richtig der GEE hinter her, die war genial.

    Ich lese viel bei der GameInformer mit, die IMO im Moment auf dem Markt da die Nase vorne hat. Wenn die zu nem bezahlbaren Preis in Deutschland verfügbar wäre, würde ich mir die direkt abonnieren.
     
  5. Kai Schmidt Well-Known Member Mitarbeiter

    Kai Schmidt
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    Dass Release-Countdowns auf der Website die Wertung nicht beeinflussen, hat man in letzter Zeit wohl recht gut am Beispiel Medal of Honor gesehen. Auch Resident Evil 6 hat trotz massiver Werbung keinen Award bekommen.
     
  6. Lathander RPG Overlord

    Lathander
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    Ich sehe diese starke Konzentration auf Blockbuster als großes Problem an. Früher bekam man bei der Gamepro einen Gesamtüberblick über alle erhältliche Spiele. Heute wird eine Auswahl getroffen, die von den Blockbustern stark dominiert ist und durch ein paar nischigere Titel ergänzt wird.

    Der Gesamtüberblick war für mich einer DER Kaufgründe für ein Spielemagazin. Schauen, was es alles so gibt und mich dann überraschen lassen von Titeln, von denen ich evtl. noch nicht viel gehört habe. Stattdessen wird man halt zugeballert mit Blockbustern, teils mit monatlichen mehrseitigen Berichten über dieselben Spiele. Finde ich sehr schade. Aber ich bin auch nicht der typische Käufer.
     
  7. Schokoweck "User des Jahres 2016" - seine Oma

    Schokoweck
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    Die Konzentration auf Blockbuster wurde schön als solche verpackt verkauft. Die Kernaussage dahinter ist aber einfach, dass man (aufgrund mangelnder Redakteure und Zeit) einfach nicht mehr in der Lage ist, Sachen wie früher von Midas und Co. zu testen. Man sieht es doch selbst an den "Blockbustern": die testet kaum einer der GamePro, wenn dann irgendein Noname oder ein GameStar.
     
  8. Yzerman Well-Known Member

    Yzerman
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    Das Problem ist doch, dass es für sie eher mühsam ist ein Exklusives Spiel zu testen. Man kann dann halt nicht nur einfach den Gamestartest übernehmen und ein Meinungskasten füllen... Bei exklusiven Spielen muss man das Spiel wirklich länger spielen und auf Grafikunterschiede- und fehler achten. Ich denke sie sind sogar ein wenig froh, dass es immer wie weniger exklusive Games gibt. Obwohl das natürlich offiziell schärfstens verneint würde.

    Aber nichts geht schneller, als einen Text der Gamestar rüber zu kopieren.
     
  9. Rudi Ratlos trifft Susi Sorglos

    Rudi Ratlos
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    :confused: Hab erst diese Woche mein Abo-Exemplar erhalten, ist wieder fein geworden (obwohl das alte Format natürlich besser war!)
     
  10. Kai Schmidt Well-Known Member Mitarbeiter

    Kai Schmidt
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    Ganz ehrlich: Bei solchen Postings verspüre ich immer einen leichten Brechreiz.
    Was soll denn dieser hirnverbrannte Blödsinn? Als ob wir nur auf der faulen Haut liegen und die Gamestars für uns arbeiten lassen. Dem ist nicht so.
     
  11. Schokoweck "User des Jahres 2016" - seine Oma

    Schokoweck
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    Schön, dass ihr den ganzen Tag was zu tun habt. Aber hat das noch was mit Spieletesten zu tun? Denn am Ende kaufen die Leute eine Zeitschrift, in der ihr als Redakteure aufgeführt werdet, selber aber wirklich nichts zu den Spielen beitragt. Ausnahmen sind ja nur noch konsolenexklusive Titel und selbst dort kann man nur hoffen, dass kein freier Redi das Ding erwischt und dann so eine Grütze wie der Uncharted 3 Test rauskommt (ja, das ist lange her, aber das macht es nicht ungeschehen).

    Ich weiss, hier wird es wieder keine Antwort geben, warum ihr unbedingt so faul (ja, faul!!!) seid und Gamestar-Tests übernehmt. Ihr seid euch ja mittlerweile sogar zu fein, das vertuschen zu wollen.

    Aber natürlich liegen euch die Leser am Herzen. Ihr reisst euch förmlich den Hintern auf, das Heft zu retten. Dass die Auflage sinkt ist ja einzig und allein das böse Internet schuld, an der Qualität kann es nicht liegen.

    Sorry, aber hier wird Monat für Monat teilweise richtiger Schund veröffentlicht (in Bezug auf die sogenannten Konsolentests) und keine Sau von IDG interessiert das. Abfallprodukt der Gamestar, mehr ist die Gamepro doch nicht mehr. In 12 Monaten ist sie eh nur noch ein 8 Seiten-DinA5 Flyer in der Gamestar.

    Falls sich ein Redi meldet, dann bekomm ich sicher auf die Mütze, weil ich nur trolle und schlimme Sachen in den Raum stelle. Aber mir ists Wurscht. Spätestens zum Crysis 3-Test dreht sich das Rad wieder von ganz vorne.
     
  12. Kai Schmidt Well-Known Member Mitarbeiter

    Kai Schmidt
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    Wieso Artikel von den Redaktionen geteilt werden, wurde an anderer Stelle bereits ausführlich diskutiert. Tatsache ist: Die GamePro-Redaktion und die GameStar-Redaktion wachsen immer mehr zusammen. Warum auch nicht? Es geht schließlich mehr oder weniger um dieselben Spiele.
    Das kann man gut finden, muss es aber nicht. Dafür habe ich Verständnis.

    Was ich mir aber nicht bieten lasse, ist, dass jemand mir und den Kollegen unterstellt, faul zu sein. Das ist eine unverfrorene Frechheit. Wir schuften uns jeden Monat den Arsch ab. Sogar Abende und Wochenenden werden geopfert! Und wofür? Man bekommt von irgendwelchen Trollen (Sorry, Schokoweck ... du hast es herausgefordert!), die keinerlei Einblick in den Produktionsablauf haben, unterstellt, zu faulenzen. Ich sehe das als persönliche Beleidigung. Der Nächste, der beleidigend wird, fängt sich eine Verwarnung ein.

    So, und jetzt bitte zurück zum Thema.
     
  13. Wulfaz keep trollin', trollin', trollin'

    Wulfaz
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    Nein, es sind eben nicht die gleichen Spiele!

    Ich wiederhole mich gerne nochmal zum 3000000sten mal und das auch wenn ich ne Verwarnung riskiere!

    Fakt ist, dass STÄNDIG (ganz bewusst in DICK damit es nicht überlesbar ist) Informationen zu Versionsunterschieden fehlen.

    Fakt ist, dass STÄNDIG und ganz besonders in den letzten 6 Monaten fatale Fehler passiert sind (beim Kopieren), sei es das konsolige Menü, der absolut dreiste Risen2 "Test" für Konsole (das als Test zu bezeichnen, naja, es war eher ein 3 Monate altes Gekritzel was einfach mal mit 2 Konsolenscreenshots aufgehübscht wurde!), oder die Steampflicht auf Xbox/PS3.

    Das ist einfach unprofessionell, und ja, Kai, du bist einer der wenigen Redakteure, wo man noch etwas merkt von "Herzblut" - und trotzdem fällt dein Meinungskasten zu Hitman Absolution, der im Heft noch abgedruckt war, in der Website-fassung einfach mal unter den Tisch, auf meine Frage gab es keine Antwort wieso das so sei gabs wie immer keine Antwort, und das man doch bitte WENIGSTENS 2 Konsolen, 2 PC Meinungskästen nehmen sollte wurde wohl auch wie immer nicht zur Kenntnis genommen......

    Ich fühle mich als Noch-Abonnent einfach gelinkt, ich kann genauso gut die GP kündigen und die GS ins Abo nehmen, die Texte sind ja eh 1:1 und da gibt's immerhin noch eine einigermaßen brauchbare DVD, allein wegen der PC-Vollversionen, die Testvideos sind ja auch zu 99% von den GS-Redakteuren!

    Oder welche ernsthafte Daseinsberechtigung hat die GP in der Form noch?

    Ich hab lange die Gamepro im Meinungsbereich als Printmagazin verteidigt, aber damit ist so langsam schluss. Ständig wurden irgendwelche vollmundigen Versprechungen gemacht, kaum etwas wird eingehalten, und am Ende ist das Forum ja sowieso nicht representativ.

    Edit: Wenn ihr wirklich wieder irgendwann ernstzunehmende Konkurrenz zu IGN, Gametrailers, Eurogamer und co. sein wollt, dann macht einfach nen Strich, präsentiert euch nur noch als Gamestarpro und basta. So wie es derzeit ist schwimmt noch etwas im Fahrwasser mit, lebt vom ehemals großartigen Ruf und pickt die letzten liegengelassen Körner durch Unique Hits auf, am Ende werdet ihr aber nichts mehr vorfinden zum aufpicken, weil alle anderen Hühner schon eure Körner weggefressen haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2012
  14. Schokoweck "User des Jahres 2016" - seine Oma

    Schokoweck
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    Lieber Kai, ich will keinem der Redis oder allgemein bei IDG unterstellen, dass er absichtlich faul ist. Dass man sich so ein Heft, selbst wenn es Copy-Paste ist, nicht in 2 Stunden aus dem Hintern zaubern kann, ist mir klar.

    Aber wenn auf der HP, wie Wulfaz ja an schön per Beispiel schildert, ein PC-Test nach dem anderen auftaucht und es nichtmal einen kleinen Abstaz zur Konsolen-Fassung gibt oder entsprechende Absätze unkenntlich gemacht werden, damit das nicht auffällt (das solltet ihr euch zuliebe tun, nicht für die Leser, für die bleibt das immernoch ein unaussagekräftiger Test), dann sagt mir mal, wo das Problem liegt. Die HP wird mit möglichst wenig Aufwand aufrecht erhalten, das Heft ebenso. Das sind einfach Versäumnisse, die so nicht passieren dürfen, v.a. wenn ihr, wie ihr es auch immer groß betont, online konkurrenzfähig bleiben wollt. Gerade bei Far Cry 3 ist das für Konsoleros ein Schlag in den Magen. Wie du es selber so trefflich ausdrückst: da kommt mir der Brechreiz hoch.

    Wenn du schon sagst, dass eure Redaktionen immer mehr verschmelzen, dann seid doch auch so mutig, dass ofiziell so im Handel zu verkaufen. Ein Heft, Gamestar, nur eben für PC und Konsole. Natürlich ist das für den Verlag erstmal nicht so toll, denn so kann man nur noch 1x abkassieren (wobei ich natürlich keine Ahnung habe, wie das mit der Kostenersparnis aussieht, wenn man das eh schon nicht so gut laufende Heft komplett einstellt).
     
  15. PhanZero Hell's Messenger

    PhanZero
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    Mal kurz zu Far Cry 3: Ich spiele es seit Mittwoch auf Xbox 360 und habe keine erheblichen Ausfälle gehabt. Es sieht auf dem PC sicherlich schicker aus, davon bin ich überzeugt, aber die technische Katastrophe, als die es hingestellt wird, ist es mit ziemlicher Sicherheit nicht. Insofern kann ich die Kritik an der Technik nicht nachvollziehen. Das ist aber auch unerheblich - Fakt ist, dass mal wieder ein PC-Test hergenommen wurde und man mal wieder versucht, durch ein wenig Umformulieren zu verschleiern, dass es ursprünglich ein PC-Test gewesen ist.

    Zum Rest:
    Ich will vernünftig informiert werden und das werde ich bei der GamePro nicht. Das ist allerdings leider kein neues Phänomen, wird allerdings in der Ausprägung immer heftiger. Als der PSP-Test zu GTA: Chinatown Wars (der ohnehin nur ein Kurztest war) noch zig Informationen enthielt, die eigentlich auf die DS-Fassung zutrafen, konnte man es eben als Nachtest, Handheld, nicht so wichtig, etc abtun. Das Problem dahinter ist aber doch, dass man als Leser mehr und mehr das Gefühl hat, dass Spiele bestenfalls oberflächlich mal angesehen werden, nicht aber wirklich ernsthaft geschaut wird, was dahintersteckt. Damit sind die Artikel wertlos. Weil sie mir nicht die Antwort geben können, die ich in einem Review suche: Was bietet das Spiel (auf meiner Plattform), was kann ich erwarten und wie gut ist das umgesetzt?

    Sicherlich: Die Spiele sind sich in ihrer Art mitunter plattformübergreifend gleich. GameStar-Artikel herzunehmen allerdings scheitert an deren zelebrierten und doch sehr deutlich zur Schau getragenen Konsolen-Hass. Die "konsoligen Menüs" sind da nur ein so ein Fall. Und ihr bei der GamePro wisst auch um diesen Umstand. Dem begegnet ihr, indem ihr die Artikel ein wenig umschreibt; passend macht für ein Konsolenmagazin, für das die Artikel rein vom Inhalt her nie gedacht waren. Damit verschleiert ihr, was wirklich getestet wurde. Ohne dass man als Leser sicher sein kann, ob da nicht einfach nur umgeschrieben wurde oder tatsächlich auch mal in die Konsolen-Fassungen reingeschaut wurde (und wie lange).

    Dabei kann das sogar funktionieren. Wenn man weg ginge von Artikeln, die sich mit Steuerungseigenheiten und dergleichen befassen und den Fokus auf die Story, die Erzählung legen würde. Aber: Wer will das? Zum Einen ist Spiel nicht Film, sondern interaktives Medium, wo eben die Bedienung ein wichtiger Faktor ist. Und der ist plattformabhängig! Ein anderer Grund, der für mich dagegen spricht, ist die Tatsache, dass der GamePro-Redakteur, der Erzählung wirklich nahe bringen konnte, nicht mehr dabei ist: Henry Ernst. Was ist der Ersatz? Leute, die im Test des dritten Teils einer Serie von Beginn an dabeigewesene Charaktere nicht richtig schreiben können und wesentliche Zusammenhänge der Story nicht verstanden haben. Danke, ich verzichte, dann ja fast noch lieber die konsoligen Menüs, wo ich wenigstens erahnen kann, aus welcher Richtung der Wind weht.

    Insofern will ich mich gar nicht beschweren. Sich darüber auszulassen, dass PC-Artikel hergenommen werden, würde letztlich ohnehin nur dazu führen, dass man es in Zukunft besser verschleiert: Artikel von Haus aus neutraler gefasst (damit noch nichtssagender), mehr Sorgfalt bei der Umschrift... aber es würde das Problem nicht lösen. Was aber ist das Problem? Faulheit? Nein. Ich denke eher, das Problem heisst Überforderung. Viel zu kleine Redaktion für viel zu viele viel zu große Spiele in viel zu kurzem Zeitabstand. Ganz schön viel, hmm? Dazu das Ziel, dass der Artikel zeitnah online stehen muss - das macht es schwierig, ein Spiel ausgiebig zu spielen. Selbst, wenn man Abende und Wochenenden opfert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2012
  16. hosty Far Cry Fetischist

    hosty
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    Kai's Verärgerung kann ich ehrlich gesagt nachvollziehen. Wenn man schon mehr und länger arbeitet als der 40h/Woche-Durchschnittsbürger, und sich dann von Leuten sagen lassen muß, man wäre faul, ist es wohl mehr als verständlich, wenn man auf solche Unterstellungen sauer reagiert. Man sollte sich schon mal vor Augen halten, wie bestimmte Situationen entstehen und in der Lage sein, gewisse Zusammenhänge begreifen.
    Es ist ja bekannt, daß sich Game-Magazine in Form von Printmedien und deren Redaktionen seit geraumer Zeit in einer Krise befinden, was sinkende Verkauszahlen und somit Umsatzeinbrüche zur Folge hat. Und eine Redaktion mit deren Angestellten ist unter'm Strich erst Mal nichts anderes als ein Betrieb, der ein Produkt verkauft und Gewinn erzielen muß, um seine Existenz überhaupt erst zu ermöglichen. Schrumpfen die Einnahmen aufgrund sinkender Verkäufe und reduziert sich der Gewinn infolgedessen, werden gar Verluste eingefahren, ist es sowohl logischer Schritt als auch notwendige (weil lebensrettende) Maßnahme, daß man die laufenden Kosten - soweit es möglich ist - reduziert. Und das geht in erster Linie und am wirkungsvollsten über die Personalkosten, weil diese (in diesem konkreten Beispiel einer Spieleredaktion) wohl den mit Abstand größten Posten aller laufenden Kosten darstellen dürften.
    Es werden also mit Sicherheit keine neuen Mitarbeiter eingestellt, sondern eher das Stammpersonal verkleinert, unabhängig davon, wie groß die momentane Anzahl an zu testenden Spielen ist. So ergibt es sich dann gezwungenermaßen, daß sich mit dem bestehendem Personal nicht mehr alles realisieren lässt, was von den Kunden (den Lesern) erwartet wird. So ist man dazu gezwungen, aus Gründen der Kostenersparnis notwendige Kompromisse einzugehen, um das Produkt überhaupt noch anbieten zu können. Daß man damit wie gesagt in vielen Bereichen an Qualität und Exklusivität einbüst, ist eigentlich unvermeidbar und schon befinden wir uns in einem echten Dilemma.

    Denn eines der wahrscheinlich größten Probleme stellt die Tatsache dar, daß den Großteil der Kunden in der Regel die Gründe nicht interessieren, warum das Produkt nicht mehr die Ansprüche erfüllt, die sie an das Produkt haben. Es wird nur bemerkt, daß eine Verschlechterung der Qualität stattfgefunden hat, man hofft vielleicht sogar als Stammkäufer eine Weile in der Hoffnung auf Besserung, sucht evtl. noch den Kontakt mit den Verantwortlichen, aber wenn nach einer gewissen Zeit keine Besserung zu vermelden ist, schaut man sich nach einer besseren Alternative um.
    Und dieses Verhalten kann man den Leuten noch nicht mal verübeln. Warum sollte man Geld für ein Produkt bezahlen, das für einen selber in dieser Form verzichtbar geworden ist und wenn noch dazu andere Konkurrenten bessere Produkte anbieten?
    Es ist normal, daß der Konsument sich in so einem Fall nach einer besseren Alternative umsieht und in Zukunft kein Geld mehr für das an Qualität verlierende Produkt investieren wird. Das macht wohl jeder so, auch die Redakteure der Gamepro.

    Und für die tut es mir leid, weil die sich in einer schwierien Situation befinden. Alteingesessene Urgesteine wie Kai Schmidt bspw., die mit Herzblut bei der Sache sind, machen ihre Arbeit mit Sicherheit gut, doch können sie sich logischerweise nicht um alles kümmern bzw. alles umsetzen, weil sie vermutlich mit der bereits vorhandenen anfallenden Arbeit überfordert sind und sich schon am Limit des machbaren bewegen. Um den Ansprüchen der Kunden wieder gerecht zu werden, müsste man Personal einstellen, um den dadurch zwangsläufig entstehenden Mehraufwand zu bewerkstelligen. Aber mehr Personal = Erhöhung der laufenden Kosten. Und wie soll man zusätzliches Personal bezahlen, wenn man nicht genug Einnahmen erwirtschaftet, um dieses zu bezahlen? Investiert wird nur, wenn es rentabel ist. Ein Teufelskreis, in dem schon so manches Unternehmen gefangen war.

    Eine Möglichkeit wäre vielleicht, in Zukunft verstärkt auf freie Redakteure zu setzen, von deren Fähigkeiten man überzeugt ist. Ich persönlich wünsche der Redaktion jedenfalls viel Glück bei dieser Aufgabe, da die Gamepro ja doch eine der ältesten Videospielfachzeitschrifen auf dem stetig schrumpfenden Markt der Printmedien ist und man über die lange Zeit schon den einen oder anderen Redakteur liebgewonnen hat oder zumindest vermissen würde, wenn er nicht mehr da wäre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2012
  17. Rhade Well-Known Member

    Rhade
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    das ist aber wirklich normal wenn man bedenkt wieviele videogame magazine es in den 90ern gab, und videogames etwas absonderliches war. und man tests eigendlich nur bekam wenn es das spiel normalerweise im laden zukaufen gab.

    heute liegen da welten zwischen, immer aktuell, vidogame mainstrem, und den Lesern wirklich etwas exklusives zu präsentieren, was sie schon vor Wochen im net exclusiv beim Hersteller gesehen haben, in diversen Foren diskutiert .

    ich glaube auch nicht das spieler wirklich interesse haben einen test gut 4 wochen nach dem erscheinen zulesen.
    die gp hat ja diese imbargo est die sie freischalten wenn es der publisher will, meist ist es wenn das heft schon drausen ist. .
    es ist arbeit bilder machen, einen text zuschreiben , der wirklich objektiv ist und informativ.
    aber auch das ist schwer wer liest alle texte wenn den spieler ein spiel nicht gefällt liest er den text nicht oder schaut sich das video bzw den test an.

    und da liegt das Problem geschriebene texte sind die persönliche Meinung, früher bejubelt heute verpönnt. aber das liegt an der Masse der spiele, und game Experten für racing, beaten up, egoshooter nützen auch kaum was wenn die Leser glauben man" der hat eigene punkte und ist nicht offen für neues", dann ein multi redi, der hat nicht genügend erfahrung"

    es ist schwer aber es gab schon immer das problem werbung gute wertung und eben gute bewertung, wenn man mal sich die Ereignisse in Amerika in Erinnerung ruft, oder bei der 90er gamepro wo die redis sich über ie dt. mgs syncro lustig gemacht haben, keibe spiele mehr bzw werbung und der redi musste gehen.
     
  18. Companion Cube Well-Known Member

    Companion Cube
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    Das frag ich mich auch. Bei GamersGlobal haben die Redakteure eine 40 Stunden Woche und müssen auch nicht am Feierabend und Wochenende Spiele durchspielen (ich glaub das Herrn Langer, ehemaliger Gamestar-Chefredakteur, einfach mal). Trotzdem fallen die Tests immer sehr umfangreich aus und es wird auch auf die Versionsunterschiede zwischen Konsole und PC eingegangen.

    Es ist Fakt, dass ihr im Vergleich zur Gamepro 01/03 (mal als Beispiel) deutlich weniger Spiele pro Ausgabe testet. Trotzdem stammen viele Tests von Gamestar-Redakteuren oder externen Schreibern. Der Arbeitsaufwand für das Heft müsste also geringer sein. Faulheit als Grund kann ich mir auch nicht vorstellen, also muss es an der Verlagsleitung liegen oder an einem überforderten Chefredakteur.
     
  19. Emperor777 Well-Known Member

    Emperor777
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    Das Problem ist das zwischen pc und konsolen die unterschiede jetzt erst gravierend werden, so noch vor zwei jahren gabs wenige bis gar keine, aber gerade in den letzten 15 monaten oder so wurden die unterschiede immer deutlicher, und das vor allem bei farcry 3, also open world bei dieser grafik klar das das bei konsolen nicht ganz so einfach ist.
    Natürlich wurde übertrieben, aber auffällig ist vor allem das screen tearing bei den konsolen gerade in so einem haus von dr engelhard ists mehr als deutlich, die framerate ist auf der xbox jedenfalls so das ein flüssiges spiel möglich ist, bedenkt man das alter der konsole und das was farcry 3 sein will letztendlich ists ja ein elder scrolls als ego shooter dann ists technisch akzeptable auf konsolen
     
  20. PhanZero Hell's Messenger

    PhanZero
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    Akzeptabel? Haben wir das gleiche Far Cry 3 gespielt? Es sieht nicht so prächtig aus wie am PC, keine Frage (bezieht sich nicht nur direkt auf die Grafik, sondern auch Physik), kann es nicht angesichts des Alters der Konsolen. Aber es sieht VERDAMMT gut aus. Und - anders als bei Assassin's Creed 3 - bin ich in dem Spiel von nervigen Bugs und diversen "Eigenheiten" der Grafik verschont geblieben. Es lief über die gesamte Spieldauer (und darüber hinaus, ich peile die 100% an) flüssig und ohne Probleme. Wenn da mal eine Hand in der Geometrie eines Hauses steckt, dann blicke ich darüber hinweg - auch, weil das am PC genauso geschieht.

    Und wo will FC3 denn bitte ein Elder Scrolls im Shooter-Genre sein? Ich hätte es eher als Assassin's Creed im Shooter-Genre gesehen... da hat es nämlich in der Tat einiges von. Das "Plündern" von Leichen und Tieren, die Suche nach den Schatzkisten (ist das nicht sogar fast das gleiche Icon wie in AC2?) und den Relikten, ... auch Teile der Bedienung (etwa das Gedrückthalten des Buttons beim Öffnen von Truhen und dergleichen) verweisen auf AC. Die Rollenspiel-Elemente sind marginal, deiner Argumentation nach wäre AC ja auch irgendwie ein Elder Scrolls... also bitte. Nur, weil man Fertigkeiten erlangt, hat man noch kein Rollenspiel vor sich...
     
  21. Emperor777 Well-Known Member

    Emperor777
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    Ich meinte ja auch mit dem Verglech eine grosse offene Welt mit einer eigenen Vegetation und Bergen die ohne Ladezeiten gestreamt wird, halt wie beim letzten elder scrolls, aber es hat wirklich mehr von einem assasins creed von einigen elementen
     
  22. Metalconsolero Battlefield-Veteran

    Metalconsolero
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    Personalmangel und Magazinprobleme

    Was mich momentan besonders stutzig macht, ist die Tatsache, dass sollte es tatsächlich einen Personalmangel geben, warum dann noch Redakteure gleich in Massen an ein neues Format vergeben werden (Ich spreche hier von High5) das doch keine Gewinne einfährt(?). Und dann auch noch in der Vorweihnachtszeit, in der es die meisten Spiele zu testen gibt. Find ich persönlich ein wenig merkwürdig, aber ich kenne die Strategie dahinter nicht.

    Aber jetzt zurück zum Hauptthema:
    Wie bereits gesagt wurde, befindet sich das Videospielsegment international auf dem momentanen Höchstpunkt. Und das ist mit Sicherheit genau eines der Probleme der VSpiel-Magazin-Branche. Das Interesse steigt immer weiter und kombiniert mit den neuen Möglichkeiten des Internets gibt es prozentual immer mehr Menschen, die gerne dort aktiv sein möchten. Seien es Let's Plays, unprofesionelle Internetmagazine deren Professionalität auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist (gute Web-Layouts erstellen können viele, vor allem wenn sie Herzblut reinstecken), Trailer auf Youtube, Testvideos auf YT, Systemvergleiche auf YT... Das heißt im Umkehrschluss: Umso mehr Menschen sich für VS interessieren, desto mehr Konkurrenz ist zu erwarten.

    Auf der anderen Seite wird professioneller Journalismus nicht mehr gewürdigt. Das hängt m.M. nach vor allem mit den vielen Konkurenz-Fan-Formaten zusammen. Als Journalist muss man alles machen: Systemvergleiche, Tests, Vorschauen, Spiele durchspielen, News vor anderen im Netz finden, etc. Bei z.B. freien Internetformaten ist das nicht notwendig: Der Autor muss nur das gut können, das er als Format produziert. Und vor allem konzentriert er seine gesamte Zeit nur auf das, was ihn interessiert. Macht das jeweils nur einer in seinem Spezialgebiet, hat man eine so starke Konkurrenz, die auch noch kostenlos ist, die momentan jedes Mag in die Knie zwingt.

    Ein weiteres Problem ist, dass alle Zeitschriftenverlage nicht wissen, ob sie sich jetzt auf das Mag oder die I-net-Plattform konzentrieren soll. (Siehe Spiegel - das betrifft keinesfalls nur VS-Mags). Herauskommen merkürdige Hybride wie Gamepro und Gamepro.de (als ein Beispiel unter vielen). Auf Gamepro.de kommen Tests, aber nicht alle, da man ja etwas für die zahlenden Kunden aufbewahren möchte.
    Folge davon -> Kunden der Webseite wandern ab, da viele Spieletests fehlen und Magazinleser wandern ab, weil (zu?) viel gratis im Internet zu lesen ist. (Empfinde ich teilweise auch so)

    Einzige Lösung wäre wahrscheinlich entweder ein gemeinsamer Ausstieg aller Magazinverlage aus dem Gratis I-Net Geschäft mit Online-Abos, das sich aber nur gemeinsam bewerkstellen ließe und man drängt den Gesetzgeber dazu Absprachen innerhalb der Unternehmen was das Bezahlmodell betrifft zuzulassen (Kartellamt!). Denn es betrifft nunmal gerade alle. Daher dürften wohl auch alle daran interessiert sein. Die Verlage haben einfach schon zu lange gewartet.
    Auf der anderen Seite die Gratisseiten zu erhalten, die auch Tests liefern, dafür aber die Tests kürzen und so das Abo für den Kunden interessant zu machen. (Demos für Spiele sind da das richtige Stichwort) Kostenpflichtige Artikel müssen dann natürlich aber einen eindeutigen Mehrwert bieten.
    Außerdem sollten sich Verlage wie die Gamepro mehr darum bemühen Artikel zu erstellen, die andere Gratismags nicht machen können: Blicke hinter die Kulisse bei Spieleentwickler (falls diese so etwas zulassen). Auf jeden Fall sind jetzt neue Artikelkategorien wichtig, die die Pro-Mags von den Fan-Mags abheben und die diese nicht nachmachen können.

    Ich weiß, ich spreche hier nicht aus der Seele der Leser die gerne alles gratis haben (ich natürlich auch), aber wenn man den Weg zu Ende denkt steht da nur ein große ENDE aller Pro-Mags...


    Noch so nebenbei: Warum gibt es noch News im Heft, die erstens Platz wegnehmen, MA die sich damit befassen müssen, welche News man von der Website ins Mag nimmt, anstatt den Platz für andere Artikel zu nutzen und die eh dann schon veralteten News einfach Online zu lassen? Diese besonders wichtigen News, könnten sehr gut auf Gamepro.de in einer speziellen Rubrik auf der Startseite landen, damit diese nicht bereits am nächsten Tag durch neue News verdrängt werden?

    (P.S. in der aktuellen Ausgabe habe ich Bilder eines Spieles in der GP gesehen, bei denen Quelle:PC oder so darunter steht. Also wenigstens Bilder sollten doch schnell geschossen sein.)

    MfG
     
  23. Solche Absprachen sind illegal.
    Wenn der Markt ein Heft/Magazi/Zeiung X nicht mehr braucht oder will, scheint es sich überholt zu haben und wie man sieht bereinigt sich der Markt dann von selbst.

    Ist aber leider nicht so, als Heftkäufer sollte man eigentlich einen Mehrwert ggü des kostenlosen Internets erwarten können, mir scheint es aber so, das genau das Gegenteil passiert, wenn ua div Tests fehlen und man solch teilweise sinnbefreiten Technikseiten nach dem Motto "welches Kabel brauch ich" bastelt.

    Ich bin ja schon sein einiger Zeit nicht mehr Abonnent, dennoch guck ich jeden Monat am Kiosk mal ins aktuelle Heft um zu sehn ob sich was verändert hat. Irgendwie finde ich es erschreckend wie leer das Heft doch geworden ist, es verschwindet zumindest bei mir in der Bedeutungslosigkeit und irgendwie kann ich auch nicht verstehen wie man für so ein mageres Heftchen wirklich noch diesen Preis rechtfertigen will.
    Und auch wenn es hart klingt, aber ich muss dem User recht geben der gesagt hat, das die GP-Print nur noch ein Abfallprodukt der GS und der gp.de und gs.de ist. Im Heft steckt einfach keine "Liebe" mehr, man erkennt nicht, das da noch Leute hinter sitzen die noch mit Herzblut an das Heft rangehn.
    Ich kann auch nicht verstehen wie man wichtige Redis, die ja eigentlich genug zu tun haben sollten für solche youtube Videos abzieht. Ein stimmt da aber nicht, das man damit nichts verdient, denn das ist nicht so, denn youtube zahlt für sowas.
     
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