GamePro 8/11

Dieses Thema im Forum "Meinungen zum Heft" wurde erstellt von Ho-Tep, 2. Juli 2011.

  1. Steve007 --| Find the Argus Apocraphex |--

    Steve007
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    Super kann ich nur sagen! Die aktuelle Gamepro ist spitze. Jede Menge Infos und tolle Spiele. Gute Titelstory, die vielleicht aber ein wenig zu euphorisch ist Herr Kerl. Aber vielleicht ist XIII-2 doch besser als gedacht. (Ich gehöre übrigens zu denen die XIII mit Leidenschaft gespielt haben.) Mal sehen ob das Sequel ne Daseinsbereichtigung hat, sobald es erscheint.

    Es kann immer passerien, dass andere Magazine gewisse Spiele früher kriegen. Das ist bei weitem nicht das erste Beispiel, aber was will man machen. Wann ein Spiel in einer Redaktion eintrifft hängt sehr oft von nicht beeinflussbaren Faktoren im Makroumfeld ab.

    Bin auch Österreicher und hab sie leider erst gestern bekommen... Genau wie im Monat zuvor.
     
  2. Die Ausgabe muss den meisten Forumsusern ja gefallen haben. Normalerweise wird ja das "Gamepro ist so schlecht" Lied hier angestimmt.

    Ich finde die Ausgabe auch sehr gelungen. Hoffe echt, dass die IVW Zahlen wieder steigen. Wobei ich nicht weiß, wie viel von dem Heft schon hier vorab zu lesen ist. Das ist ja das große Problem der Gamestar.
     
  3. Ja wo sind eigentlich die aktuellen Zahlen?
     
  4. Nein ich als auch Österreicher hab sie schon am Dienstag bekommen!;)
     
  5. AskingAlexandria LiveLoveA$AP

    AskingAlexandria
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    Du kannst das nicht mit nein beantworten. :ugly: Nur, weil du es früher bekommen hast, hat er es doch nicht automatisch auch früher bekommen ?
     
  6. ach bitte! Ich meine einfach n-e-i-n ich nicht, ich habs hald am dienstag bekommen:rolleyes:
     
  7. Big Fat Kill Well-Known Member

    Big Fat Kill
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    Ist ein Test zum neuen Earth Defense Force drin?
     
  8. also ich finde diese ausgabe der gamepro wieder mal sehr gelungen mit umfangreicher E3-berichterstattung zu meiner meinung nach den interessanteren games.
    weiter so!
     
  9. .*)_mfx_(*. GAYMER

    .*)_mfx_(*.
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    nein - fast etwas schade :(
     
  10. Sickety Ein Herz für Virtuelle Menschen

    Sickety
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    ich will jetzt kein extra thread für aufmachen aber:

    kann man das DvD cover zum ausschneiden nicht iwo anders im heft hinpflanzen?
    ^^

    ich will meine gamepro DvD mint dvd cover schön verstauen können und dannach schön gechillt lesen ohne das iwas im heft fehlt : )
     
  11. Rudi Ratlos trifft Susi Sorglos

    Rudi Ratlos
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    Gute Ausgabe

    So, bin jetzt auch mit der aktuellen Ausgabe durch und muss anerkennend feststellen, dass sich die GP mit den letzten beiden Ausgaben wieder in eine Richtung bewegt, in der ich durchaus am Überlegen bin, ob ich wieder ein Abo abschließe. Schöne Titelstory (NEED FFXIII-2), übersichtliche E3-Berichte und die Lösung mit den "Gaststars" ist auch nicht die schlechteste. Einzig den Wertungsdurchschnitt sollte man vielleicht noch mal überdenken, das Geschriebene passt tw. einfach nicht zur Wertung (z.B. Hunted). Da werden munter Fehler aufgeführt und Macken aufgezählt, um dann doch bei 70+ rauszukommen. Komischerweise passt das Wertungsgefüge bei den 80+-Titeln wieder, da geh ich mit dem Text/Wertungsverhältnis absolut konform. Im Zweifelsfall werde ich bei den <80%-Titeln in Zukunft einfach 10%-Pünktchen abziehen, dann kann ich ruhiger schlafen ;)
     
  12. Wulfaz keep trollin', trollin', trollin'

    Wulfaz
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    Passt schon so, wie man im "So testen wir"Abschnitt erfährt, sind 70% guter Durchschnitt. Und soooo schlecht, als das Hunted wirklich nur 60% verdient hätte, war es nun wirklich nicht, es war halt guter Durchschnitt. Um mal ein Beispiel zu geben.
     
  13. Steve007 --| Find the Argus Apocraphex |--

    Steve007
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    stimmt. Ich denke da nur an San Andreas :aua:
     
  14. Rudi Ratlos trifft Susi Sorglos

    Rudi Ratlos
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    Das schließt auch megakay mit ein: Ich lese jetzt seit ca. 20 Jahren Games-Zeitschriften und seit jeher hat sich eigentlich eingebürgert, dass Spiele zwischen 60-70 Prozent für Freunde des Genres interessant sind (also Spaß machen), aber doch einige Macken besitzen und ab 70+ die guten Spiele beginnen. Weder bei Hunted (75%) noch bei Alice (73%) noch bei Fear 3 (70%) hatte man das Gefühl, dass das Geschriebene (die Texte an sich waren ja gut) mit dem finalen Wertungskasen zusammenpassen (weil zu hoch gegriffen). 70% sind eben NICHT guter Durchschnitt (entbehrt auch jeglicher Logik bei einem 100er-Wertungssystem) - damit trägt die GP munter zur Wertungsinflation bei. Jeder der Texte las sich so als würden am Ende eben eher 60 - 65 % stehen (was ja nicht heißt, dass die Spiele schlecht sind - mitnichten).
     
  15. Wulfaz keep trollin', trollin', trollin'

    Wulfaz
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    Wo fängt für dich Durchschnitt an? Jeder noch so schrottige 0815-Einheitsbrei Schießbudensimulator wird so hochgefönt, dass es unhaltbar wäre, sowas abzuflatschen mit 50%. Als ob die Wertungen bei jedem Spiel gerechtfertigt wären... schöne heile Welt! Jedes Jahr erscheint ein SPECIAL zur CoD-Reihe, in der am Ende wieder das selbe Fazit kommt: Miese Ki, Schlauchlevel aus der Egoshooterhölle, Miserable Spieldauer - und am Ende sind es dann doch wieder 90+%!!!

    Wenn ein Spiel 75% verdient hat, dann ist es Hunted! Denn das Ding ist bei weitem nicht so miserabel wie es der "Test" suggeriert. Gerade bei Alice gebe ich dir aber recht, wenn das einzige + der Hysteriemodus ist, dann ist das absolut unterirdisch. Und da wäre dann definitiv eine Abwertung (unter 60%) vernünftig gewesen, aber hey, das Spiel ist nunmal ein Nachfolger zum Klassiker von American Mcgee! Da kann nicht fair sein. Ich verweise einfach mal auf die Preview von IGN zu Call of Juarez, da wird der Übeltäter beim Namen genannt. Anhand der Previews von Gamestar und Gamepro muss das Spiel ja eine 85%Wertung kriegen, laut IGN ist das Ding so unterirdisch miserabel, anhand des Textes würde man von ner 3.0-5.0 ausgehen, da wirds wohl dennoch ne 7.0 geben. Ich bin schon gespannt, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege.
     
  16. Wulfaz keep trollin', trollin', trollin'

    Wulfaz
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    Da ich gerade die neue Folge Indiewatch geguckt habe:

    Wieso werden diese Videos eigentlich nicht mit auf die DVD des Hefts gelegt? Gibt es da einen "Deal" mit Microsoft, oder hat es andere Gründe? Ich denke damit könnte man den Indiestore an mehr Leute näher bringen.
     
  17. Wulfaz keep trollin', trollin', trollin'

    Wulfaz
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    Ist alles nicht nur Werbung im Gamingsegment? ;)

    Es sind halt kurze, knackige Infos zu brauchbaren Indiegames, ein bisschen Bericht und ein kurzes Fazit + Preis.

    Ich überlege gerade sogar, ob in den letzten Ausgaben überhaupt noch Videos zu Arcadetiteln waren.... die Testberichte werden im Heft wurden allerdings definitiv weniger. Finde es schade, dass viele Toptitel unter den Tisch fallen (aktuelle Ausgabe z.B. Magic - dafür wurde ein Platz im Arcadeseitchen für Streetfighter 4 - Arcade benutzt, welches ein Discrelease ist steht...)
     
  18. Companion Cube Well-Known Member

    Companion Cube
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    Die guten Indiegames gehen im unübersichtlichen Store, in dem jeder Depp seinen Mist veröffentlichen kann, Hauptsache es läuft, völlig unter.
    Da wäre es die Aufgabe guter Gamingjournalisten die Leser auf Highlights wie Cthulhu Saves The World und Breath of Death 7 aufmerksam zu machen.

    Aber um die Zukunft des Journalistenberufs ist es ja eher düster bestellt, nur bei Klatschblättern wie BUNTE und co. wird man erstaunlich gut bezahlt, darf sich dafür aber irgendwelche Geschichten ausdenken, die mit der Wahrheit nur sehr wenig gemein haben.

    Fand ich ganz lesenswert:
    http://www.openpetition.de/petition...ournalisten-an-die-deutschen-zeitungsverleger
     
  19. Spiritogre Well-Known Member

    Spiritogre
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    Habe mir das gerade mal durchgelesen. Schade, dass es ausschließlich auf Berufseinsteiger gemünzt ist, trifft es doch Ältere genauso.

    Das Problem des Journalismus ist, dass man mit kurzen populistischen Texten mehr erreicht als mit gut recherchierten längeren Reportagen. Und diese kleinen Texte, die kann fast jeder tippen, wenn er sich ein wenig einarbeitet.

    In der Hinsicht muss ich zugeben, dass mir eine Webseite wie Gamers Global auch mißfällt. Weil sich jeder "Hobbyschreiberling" für einen Profi-Redakteur hält. Das Konzept, dass Laien, bzw. Hobbyisten dort auch mal etwas "andere" Texte verfassen geht nicht wirklich auf, denn die "alteingesessenen" Poster dort meinen jeden Artikel von "Neulingen" komplett auseinander nehmen zu müssen. Dabei war doch anfangs gerade dort die Idee, Rechtschreibfehler werden korrigiert aber ansonsten können eingereichte Texte auch gerne mal etwas "laienhaft" rüberkommen. Pustekuchen! Finde ich schade, dass sie weg vom Amateur hin zur pseudo-professionellen Newsseite mutierten. Aber dies trifft mein Thema jetzt nur peripher.

    Das Problem als Journalist einen guten Job zu finden ist mir sehr gut bekannt. Als die Medienkrise begann fielen viele Jobs weg, auch hochdotierte. Diese "Triple-A" Journalisten etwa vom Fernsehen oder großen Magazinen mussten sich nach unten orientieren. Dadurch gingen bei den Tageszeitungen viele Jobs für "normale" Redakteure verloren, die sich dann selbst wiederum nach unten orientierten und bei Wochenzeitungen anfingen, wo sie den Wochenzeitungs-Redakteuren die Jobs stahlen. Durch dieses Überangebot an Journalisten sanken natürlich auch die Löhne. Die Zeitungen hatten freie Wahl, teilweise zu Dumpinglöhnen (gemessen an der Qualifikation) Leute einzustellen, die sie früher nicht bekommen hätten. Und wer nicht wollte - wie gesagt, irgend einer würde es schon tun.

    Wenn keiner nach dem Studium diese einjährigen Praktika mitmachen würde, dann würden die Firmen gezwungen Leute einzustellen. Wenn keiner bei Zeitarbeitsfirmen anheuern würde, dann wären die Firmen gezwungen Leute richtig einzustellen! Aber jeder ist sich selbst der nächste und viele denken sich, lieber mit wenig Kohle über die Runden kommen, als Hartz IV.

    Diese ganzen Faktoren sorgte für einen Lohnabfall in der Medienbranche, der für Abiturienten das Studium und den Beruf des Journalisten völlig unattraktiv macht.

    Und dann war da noch das Internet! Newsportale von Zeitungen und Zeitschriften schossen aus dem Boden. Aber auch kleine neue Firmen versuchen hier ihr Glück, denn die Betriebskosten (abseits der Löhne) um ein kleines Webportal am Laufen zu halten sind minimalst. Mit 50 Euro im Monat ist man da faktisch schon sehr gut dabei, wenn man bei 1&1, Strato und Co. was mietet. Nur müssen diese Portale mit Inhalten gefüllt werden.

    Ich habe mich öfters bei solchen aufstrebenden Portalen beworben. Es kam meist ein sehr interessierter Brief zurück, wo ich dann meine Gehaltsvorstellungen angeben sollte. Naja, für einen Vollzeitjob und weil es meist kleine Firmen waren habe ich dann nur so ca. 30.000 bis ca. 36.000 Verhandlungsbasis angegeben. Die Absagen kamen schneller als die Feuerwehr bei einem Brand. Ich habe dann auch hin und wieder mal mit so einer Person telefoniert. Die dachten so an 10.000 Euro Jahresgehalt. Einige gingen auch mal bis 15.000. Sorry, aber da konnte ich mir nur an den Kopf fassen! Wir reden hier von Vollzeitjobs die eine hohe Qualifikation benötigen! Diese Webportale suchten faktisch ungelernte, unstudierte Abiturienten, die bei Mama wohnten und keine Miete zahlen, geschweige denn eine Familie ernähren müssen. Und manchmal vielleicht nicht einmal das.

    Dass die Qualität des Journalismus in den Keller geht ist bei solchen Bedingungen doch kein Wunder. Die Überqualifizierten langweilen sich weil sie nicht gefordert werden, die unterqualifizierten können nicht. Und kaum einer bekommt einen Job in der Medienbranche, der seinen Qualifikationen entspricht, entweder weil es den Job nicht mehr gibt oder weil er schlicht nicht vernünftig bezahlt wird.

    Denn feste Redakteursanstellungen sind inzwischen ja auch Mangelware. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass viele Redakteure irgendwann die Branche wechseln. Die Verlage behalten nur eine Kernredaktion, der Rest wird outgecourced oder durch Volontäre aufgestockt. Man schaue sich alleine den Spielejournalismus an, wieviele Ex-Redakteure jetzt als freie Mitarbeiter irgendwo tätig sind. In anderen Berufszweigen sieht es genauso düster aus. Und man sieht auch, dass man kaum als Freier überleben kann. Die meisten basteln ja noch an irgendwelchen anderen Projekten mit rum.

    Für jemanden der studiert hat und nicht einmal das Gehalt eines Facharbeiters erreicht ist die Situation in der Medienbranche einfach frustrierend. Dabei ist die Talfahrt inzwischen eigentlich längst vorbei.
     
  20. amigajoker ergrauter Zockerdino

    amigajoker
    Registriert seit:
    25. August 2005
    Beiträge:
    31
    Game Over!

    Hallo Redaktion!

    Nachdem ich auf so manche Frage hier in der Vergangenheit keine Antwort erhielt, hoffe ich dennoch das die Beiträge von Euch zumindest gelesen werden.

    Ich kündigte mein Abo dieser Tage. Gelesen hab ich das Heft seit Nr. 1, im Abo hatte ich es seit 2003. Ähnelte es, meines Erachtens, immer mehr dem "großen Bruder" Gamestar vermisste ich zunehmend die Lockerheit vergangener Ausgaben, oder die immer wieder fehlenden Tests im Heft von möglichen Indexkandidaten und noch so manches stieß mir immer öfter sauer auf.
    Die alten Testveteranen, ausgenommen Henry + Kai, verließen über all die Jahre auch das Heft und veränderten sich beruflich. Das ist natürlich völlig normal aber schade war es oftmals trotzdem.
    Es fiel mir nicht leicht aber das Heft gefiel mir immer weniger. Euch wünsche ich dennoch viele weitere Ausgaben die den Geschmack der Leser treffen und nicht so sehr den Leseraltersschnitt drücken wie jemand der im Jahr der ersten Mondlandung geboren wurde.

    Natürlich bleiben die Mags weiter im Regal

    Tschüss
     
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