Octopath Traveler [SW, PC]

Dieses Thema im Forum "Spiele-Forum" wurde erstellt von Maryokutai, 26. Mai 2020.

  1. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Mit mindestens zwei Jahren Verspätung der Thread zu SEs visuell einzigartigem old-school JRPG.

    Die Idee hinter dem Spiel hat sich sicherlich mittlerweile herumgesprochen aber pro forma schreibe ich noch kurz was dazu: In Octopath Traveler verfolgt man einen Ausschnitt aus dem Leben von acht unterschiedlichen Charakteren, von denen man anfangs einen als "Protagonist" auswählt und nach und nach die restlichen sieben mitsamt ihrer eigenen Geschichte rekrutieren kann.

    Man wird nicht gezwungen dies zu tun – genügend Grinding vorausgesetzt kann man sicherlich auch mit einer Vierertruppe Kapitel 2 einer Charakterstory angehen – aber es ist mehr als empfehlenswert es zu tun. Und das nicht nur weil die einzelnen Geschichten wirklich schön erzählt sind.

    Denn Dreh- und Angelpunkt in den durch Zufallsbegegnungen hervorgerufenen Kämpfe gegen diverse Monster ist das "Break"-System; jeder Feind hat mehrere Schwachstellen, seien es bestimmte Waffen oder Elementarangriffe. Greift man Gegner mit der passenden Fähigkeit an wird je nach Stärke des Gegners nach einem oder mehreren Treffern (die notwendige Zahl wird angezeigt) ein Break ausgelöst, welcher den Feind kurzzeitig aus dem Aktionsbalken schmeißt, ihn benommen macht und mehr Schaden einstecken lässt. Da nicht jeder Charaktere jede Waffe tragen und jeden Zauberspruch lernen kann macht es also auch auf spielerischer Ebene Sinn, die Party zu vervollständigen.

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    Das Break-System ist aber mehr als nur ein Gimmick und wird vor allem in Bosskämpfen wichtig, da man mit taktisch platzierten Schwachstellen-Angriffen einen Boss eventuell kurz vor dem Auslösen einer fatalen Technik unterbrechen kann. Hand in Hand mit Break geht das Boost-System, das es erlaubt bis zu vier Angriffe aneinander zu stapeln. Im Gegensatz zum ähnlichen, aber IMO unintuitiveren Brave/Default-System aus Bravely Default lädt sich der Boost Runde für Runde automatisch auf und erlaubt es auch lediglich, dieselbe Aktion mehrmals auszuführen. Man kann also nicht erst einen Buff sprechen, dann zweimal angreifen und in der vierten Phase ein Teammitglied heilen. Man könnte dem System also im Vergleich weniger Komplexität vorwerfen, mir gefällt es von der Spielbarkeit aber wesentlich besser. Im Gegensatz zu BD kann auch nur die eigene Party es einsetzen, man braucht also nicht zu befürchten dass ein Boss ohne Vorwarnung viermal hintereinander auf die Party einschlägt.

    Das Aushängeschild das Spiels ist natürlich ganz klar die Präsentation. Die knuffigen 16bit-Sprites, die in einer Welt herumlaufen die aus Polygonen mit 16bit-Texturen, aber auch modernen High-End-Effekten wie Tiefenunschärfe und dynamische Beleuchtung besteht, klingt auf dem Papier nach einem Albtraum visueller Identität, sorgt in der Praxis aber dafür, dass Octopath Traveler nicht nur IMO eines der schönsten Spiele der Generation ist, sondern vermutlich auch nie wirklich altern und ach in zehn Jahren noch schön aussehen wird.

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    Zum Glück steht die Musik den Bildern in nichts nach. Neben der ganz "simplen" Tatsache, dass viele Musikstücke einfach wundervoll kombiniert sind, ist vor allem der Aufbau bei Bosskämpfen beeindruckend, weil hier die pre-Kampf-Dialoge bereits die Musik langsam aufklingen lassen und diese dann nahtlos in das eigentliche Bosstheme übergeht sobald die imposanten Gegner-Sprites auf dem Bildschirm auftreten. Hier ein gutes Beispiel aus Oberics Prolog-Bosskampf (das Intro geht bis 0:48, das eigentliche Boss-Thema folgt erst danach):



    Ich bin soweit auf jeden Fall absolut begeistert von dem Spiel. Ich habe mittlerweile sieben Partymitglieder "aufgesammelt" und für mich, soweit, hat das Spiel frei nach Predator keine Kritikpunkte. Es ist quasi unmöglich, dass es dieses Niveau halten wird, aber vom Ersteindruck habe ich schon lange Zeit nichts mehr gespielt das von der ersten Minute an so gezündet hat.
     
    Konsolomio und goathammer gefällt das.
  2. The Fang Ewiger Zweiter

    The Fang
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    Puh, auch schon wieder 2 Jahre her. Ich fand das Spiel auch richtig gut. Neben Optik und Soundtrack auch das Kampfsystem. Ich mag es wenn es darum geht den Gegner zu kontrollieren, statt immer nur raushauen und einstecken. Ähnlich war es in Gradia.
    Außerdem sind die Storys schön bodenständig, wenn auch nicht alle gleich gut.
    Einziger Kritikpunkt ist von mir ist dass man den zuerst gewählten Charakter lange nicht auswechseln kann und der dadurch zwangsläufig viel höher levelt als die anderen.
    Der beste Soundtrack des Spiels war für mich übrigens dieser:


    "Jetzt tanze ich für mich selbst"
     
  3. Cas83 Well-Known Member

    Cas83
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    Er hat auch noch ein Video zum Thema was Mary schon angesprochen hat, der Übergang der Charakterthemes in alle Bossthemes, aber da das Boss Sprites aus dem Postgame spoilert lass ich das mal weg.

    Hatte OT bei der Spielewahl 2018 auf Platz 4, was ich auch heute noch so unterschreiben würde. Es ist der perfekte 90er JRPG Throwback, der beste Soundtrack 2018 und das Postgame ist ebenso 90er JRPG typisch.... :schwitz::trost: :wahn:
     
  4. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Interessantes Video, werde mir das zweite dann ansehen wenn ich durch bin.

    Primeroses Prolog ist auch einer der besten und der Soundtrack unterstreicht die wichtigen Szenen wirklich perfekt. Bin wirklich froh, dass ich damals die Demo nicht durchgespielt hatte und ihre Geschichte somit quasi ganz frisch erleben konnte.
     
  5. RyuDragon Well-Known Member

    RyuDragon
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    Der Soundtrack klingt wirklich fantastisch. Muss das Spiel auch unbedingt noch nachholen. Da ich keine Switch habe werde ich wohl auf die PC-Version ausweichen müssen.
     
  6. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Der Soundtrack ist wirklich gut und läuft bei mir regelmäßig.

    Das Spiel selber......
    Ich habe halt wirklich Probleme damit das man quasi eine stumme Party hat.
    Das macht das Spiel irgendwie mehr zu einem Dungeon Crawler als zu einem normalen RPG.

    Auch lässt die Qualität der Kapitel nach dem jeweiligen Prolog erstmal stark nach.

    Mal sehen ob wir das Prequel irgendwann auch für Konsolen bekommen.
     
  7. goathammer farewell...

    goathammer
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    Irgendwie echt kurios, dass das Spiel bis jetzt keinen eigenen Thread bekommen hat. Das war doch zum Release in aller Munde.

    Ich hab's mir zeitnah zum Release gekauft, da mich die Demo überzeugt hat, aber bislang nicht gespielt :ugly: In der Demo fand ich leider das Balancing nicht ganz perfekt, hatte da bei einem Boss derbe Probleme. Hab ich mich da dumm angestellt oder ist das so bei OT?

    Da sich die RPGs mittlerweile bei mir stapeln, weiß ich noch gar nicht, wann ich endlich mal dazu kommen werde, OT zu spielen. Vorteil ist die Plattform, da ich gerne mal wieder etwas intensiver auf der Switch spielen würde.
     
  8. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Die Demo habe ich nicht mehr im Kopf, aber OT ist definitiv etwas schwerer als sonstige Titel. Später muss man die Mechaniken genau kennen und wissen wann man die Schilde von Bossen brechen sollte oder nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Mai 2020
  9. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Ich würde sagen ein bisschen von beidem.

    Wie Splandit sagt muss man die Mechaniken des Kampfsystems richtig einzusetzen wissen, aber ich würde nicht behaupten, dass das erst später ein Muss wird, sondern schon bei den ersten Bossen vom Spiel verlangt wird. Dadurch ist OP de facto etwas schwieriger als andere JRPGs, weil der erste Boss in der Regel nur Kanonfutter im Auto-Battle ist.

    Ich fand die ersten beiden Bosse am kniffligsten, weil man dort in punkto Aktionen noch stark limitiert ist (nur ein bzw. zwei Partymitglieder). Sobald man mindestens drei Teammitglieder hat und die Rollen etwas besser einteilen kann wird es leichter – aber ich bin auch noch immer im Prolog unterwegs und mein Hauptcharakter notgedrungen stark überlevelt.
     
  10. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Es hängt auch sehr stark davon ab mit welchem Charakter man startet. Manche Bosse sind objektiv einfach stärker als andere. Und da man nach dem ersten Prolog mit der eigenen Party die anderen Prologe angehen kann, sprich in deren Bosskämpfen eine volle Party hat kann es das bei weitem leichter machen.

    Imo erlauben die Prologbosse aber noch Fehler. Später kann es passieren das man einen gesammtne Biskkpamf neu starten muss weil man es einmal nicht geschaftt hat den Boss an der richtigen Stelle zu brechen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Mai 2020
  11. The Fang Ewiger Zweiter

    The Fang
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    Das ist dann umso ärgerlicher da manche Bosskämpfe wirklich lange dauern können. Erinnere mich noch an einen Boss im zweiten Kapitel, der einfach nicht umfallen wollte.
     
  12. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Da du noch immer in Kapitel 1 unterwegs bist sollte es relativ leicht sein, wieder reinzukommen. Schließlich ist das erste Kapitel einer Figur im Grunde immer ein Neustart des Spiels, d.h. du hast noch drei Möglichkeiten, wieder reinzufinden. Im Logbuch stehen außerdem noch die Zusammenfassungen aller Geschichten.
     
  13. Cas83 Well-Known Member

    Cas83
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    Also wirklich fordernd wirds imho erst im Postgame. Mit den Klassen kannst du Kombinationen erstellen die verdammt stark sind. Ich hab den Großteil des Spiels sogar mit der Fähigkeit gespielt, die die Anzahl der Zufallskämpfe halbiert und musste für die Story trotzdem nicht grinden. Man muss halt wirklich die Fähigkeiten nutzen und nicht in den Trott verfallen und sich denken man kann da einfach RPG typisch mit DD, Tank, Heiler, Support alles gemütlich runterkloppen.
    Fies wirds halt erst im Postgame bzw. bei optionalen Bossen, wenn sie ihre Breakleiste auf diverse Arten manipulieren können. :wahn:
     
  14. goathammer farewell...

    goathammer
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    Ich denke, die Kombination aus noch nicht voller Party und wahrscheinlich einem eher schwierigen Charakter hat mir dann diese Probleme bereitet. Ich hab mit dem Dieb gestartet afair. Wobei ich den ersten Boss noch gut kaputt bekam, aber der zweite Boss (bei der Magierin, glaub ich) hat's mir dann verhagelt.

    Das Kampfsystem an sich fand ich wirklich gut, ist mal was anderes als der übliche JRPG-Standard.
     
  15. Konsolomio Kein PCmio

    Konsolomio
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    Leider liegt OT auch bei mir seit Release quasi ungespielt rum, obwohl ich mich damals sehr drauf gefreut hatte. Irgendwann muss ich mir mal endlich Zeit dafür nehmen.
     
  16. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Gerade eben über 40 (!) Minuten auf den Boss in Therions zweiten Kapitel eingedroschen. Für einen Moment dachte ich, ich sei vielleicht komplett unterlevelt gewesen aber die Gegner haben nicht sonderlich viel Schaden verursacht. Keine Ahnung ob der Kampf einfach so ist oder ob ich was übersehen habe, aber grundsätzlich viel falsch machen kann man eigentlich nicht. Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich recht sparsam beim Einkaufen bin, da Ausrüstungsgegenstände so horrend teuer sind.

    Übrigens gefallen mir die etwas offeneren Areale nach Kapitel eins nicht ganz so gut, weil das Spiel durch diverse Effekte wie die Vignette und die Tiefenunschärfe nicht immer ganz übersichtlich ist. Ansonsten aber nach wie vor ein tolles Spiel und die bodenständigen, teils fast schon banalen Geschichten treffen voll meinen Geschmack. Die in anderen RPGs allgegenwärtigen Weltenretter-Storys sind nämlich wirklich ermüdend.
     
  17. Konsolomio Kein PCmio

    Konsolomio
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    Vielleicht muss man ja erst am Ende noch die Welt retten. ;)
     
  18. The Fang Ewiger Zweiter

    The Fang
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    Manche Bosskämpfe sind so. Hatte auch an einem im zweiten Kapitel ewig zu kämpfen. Weiß nur nicht mehr ob es Therions war.
     
  19. Cas83 Well-Known Member

    Cas83
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    40 Minuten kommt mir etwas lang vor, aber kommt vermutlich auch drauf an in welcher Reihenfolge man das alles macht.
     
  20. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Was die Level-Empfehlung angeht war es der zweithöchste – ich wollte sie eigentlich der Reihe nach angehen aber der Weg dahin war auf den ersten Blick einfacher als jener zum "ersten" Boss des zweiten Kapitels (Primrose). Letzteren habe ich vorhin allerdings ach noch erledigt und der schien mir ausgeglichener zu sein, werde mich fortan also akribisch an die empfohlene Reihenfolge halten.

    Habe vorhin auch rein zufällig den
    Dieb als zweiten Job
    freigeschaltet. Scheint man ja ohne Malus hin und her wechseln zu können. Ich hoffe nur, dass man ohne Komplettlösung alle findet – die Karte ist zwar schön anzusehen, geizt aber ein bisschen mit wichtigen Details wie etwa optionale Abzweigungen.
     
  21. JTZ Satire-Regginator

    JTZ
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    Wirklich versteckt sind die nicht, und es ist auch ziemlich klar, wo man sie suchen muss. Das Spiel geht eigentlich auch davon aus sie zu finden.

    Ich hatte mit dem Spiel viel Spaß, aber bei den dritten Kapiteln war bei mir die Luft raus. Es wird durch die Achtteilung doch repetitiv. Ein Freund von mir meinte gegen Ende wird es besser, aber so lange habe ich nicht durchgehalten.
     
  22. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Es fällt schon stark auf dass der Ablauf immer derselbe ist – Story, Dungeon, Boss, Story. Klar ist das im Grunde in jedem JRPG so, aber durch die Aufteilung fällt es hier besonders auf. Mich stört es (bislang?) nicht, aber ab und an würde ich gerne mehr als nur ein Kapitel eines Charakters spielen. Primeroses Geschichte ist z.B. relativ spannend aber man wird halt mehr oder weniger gezwungen sieben andere Kapitel zu spielen ehe man sieht wie's weitergeht.

    Die Grundidee mit den acht Charakteren birgt auf jeden Fall noch Verbesserungspotenzial. Grundsätzlich finde ich den Ansatz aber interessant, ist halt mal was anderes.
     
  23. JTZ Satire-Regginator

    JTZ
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    Ich denke acht war einfach zu viel. Vier oder fünf Storylines hätten meiner Meinung nach ausgereicht, dann wäre der Spielablauf weniger formulaisch gewesen und man hätte besser die einzelnen Stories verfolgen können.

    Na ja, vielleicht gebe ich dem Spiel irgendwann eine zweite Chance. Xenoblade 2 habe ich auch nach über zwei Jahren noch durchgespielt. Octopath ist dann beim nächsten Lockdown dran;)
     
    Konsolomio gefällt das.
  24. Lathander RPG Overlord

    Lathander
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    Verschiedene Storyrouten können auch ziemlich gut sein, zum Beispiel war der Ansatz in Suikoden III ganz gut, leider gab es da dann viel Redundanz in der Story und die ziemlich affige Designentscheidung, dass der Hauptcharakter, den man gerade spielt, stumm ist (während die anderen Hauptcharaktere, die man trifft, natürlich munter drauflos plappern).

    Radiant Historia hat auch einen schönen Ansatz mit den zwei Handlungen, die alternativ laufen, sich aber gegenseitig beeinflussen. Oder die Visual Novel Shibuya Scramble, wo man bis zu fünf Protagonisten durch einen Tag geleitet und sich deren Entscheidungen gegenseitig beeinflussen.

    Acht Charaktere klingt aber echt etwas viel.
     
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