Wahlen 2017

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von j1m, 3. September 2017.

  1. sdcc2k12 Active Member

    sdcc2k12
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    Nein, das tue ich nicht.
     
  2. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Wenn "Protest" gewählt wird, dann untersützt der meist die eher extremen Parteien...

    Aber Kleinparteien zu wählen wäre immer noch besser als gar nicht zu wählen...

    Links zu wählen ist sicherlich kein Protest. Links hat in der Gesellschaft doch einen gewissen Grad an Akzeptanz, auch wenn es bei den Linken Extreme gibt.

    Für die diesjährigen Wahlthemen war sicherlich das rechte Lager respektive AfD DIE Protestwahlalternative. Das Thema Flüchtlinge und innere Sicherheit wurde ja vom Rest eher weitestgehend ignoriert oder verzerrt. Von der AfD nicht. ;)

    Btw: Ich schaue gerade CSU-Pressekonferenz live auf Facebook ... ^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2017
  3. goathammer farewell...

    goathammer
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    Naja, Protest im Sinne "gegen die Politik von Merkels Regierung zu sein" und da ist links auf alle Fälle eine Option.

    Klar, nicht unbedingt, was die Flüchtlingspolitik betrifft, aber generell war/ist die Problematik der Angst vor sozialem Abstieg etc. auch ein großes Thema der Linken. Aber ist halt leichter einfach gegen Ausländer zu bashen...
     
  4. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Naja, so gesehen stimmt das wohl. ;)

    Allerdings hat das imo eher weniger Leute interessiert als die Themen innere Sicherheit und Flüchtlinge. Genau hier hat sich der Wähler Reaktionen erhofft, die so nicht kamen... weshalb wir ja jetzt den Salat haben. Besonders die SPD und Schulz haben ja versucht, mit Themen wie soziale Gerechtigkeit oder sozialem Abstieg zu punkten... und das ging latent nach hinten los.
     
  5. BertBarth Hearthstone Champion 2014

    BertBarth
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    Bei uns scheiterte die AfD an der 5% Hürde.
     
  6. Bothex Isaac

    Bothex
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    Hast du Dre nicht verstanden? Jeder, der nicht bei Demonstrationen gegen die AfD war, ist selber AfDler.
    Daher mussten Leute, die nicht zur AfD stehen, aktiv randalieren - laut Dre :ugly:

    Der Linke Flügel der SPD ist doch für den Mindestlohn verantwortlich.




    @Petri Abspaltung:

    Wer war es nochmal der meinte, dass sich die AfD jetzt erst recht nicht spalten wird?:aua:

    :ugly:
     
  7. Falk Sturmfels Well-Known Member

    Falk Sturmfels
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    Ging in der Tat schneller als gedacht. Dazu noch die vier im Norden.

    Doch nur Piraten 2.0

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  8. Bothex Isaac

    Bothex
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    Besonders lustig ist das wenn man bedenkt:
    Lucke hat Rechtsdruck von Petri Fraktion gespürt - nach Niederlage zurückgetreten
    Petri spürt Rechtsdruck von Gauland - tritt als Parteivorsitzende aus der Fraktion aus.
     
  9. Bothex Isaac

    Bothex
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  10. DarkSora Well-Known Member

    DarkSora
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  11. Bothex Isaac

    Bothex
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    Das wird danach geschaut:yes:
     
  12. Dre Trantgruppenspiele

    Dre
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    Man stimmt den Nazis in der AfD schweigend zu, wenn man nichts dagegen unternimmt. Von randalieren und Demos nur gegen die AfD war von mir nie die Rede! Generell lehne ich jeden rechten Flügel, egal von AfD oder CDU/CSU entschieden ab!

    Ich nehme die aktuelle Situation sehr persönlich, weil ich in meiner mehr oder weniger näheren Verwandschaft und in deren Freundeskreis Überlebende und Opfer aus den KZs habe. Da sehe ich so ein Ergebnis von der Nazipartei AfD halt komplett anders und mein rationales Denken setzt da leider aus. Ich will solche Zeiten nicht wieder haben und setze mich aktiv dafür ein. Ich bin aber keiner dieser Antifa-Idioten, die wie beim G20 Gipfel nur mit Gewalt auffallen. Die sind mindestens genauso schlimm wie die Rechtsextremen.

    Mit den ganz rechten Idioten, die Adolf hinterhertrauern: Mit solchen Leuten kannst du nicht diskutieren. Die werden ihre Meinung nie ändern. Das ist nur vergeben Lebensmühe :ratlos:
     
  13. Bothex Isaac

    Bothex
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    Also stimme ich auch der Linken schweigend zu, wenn ich nichts dagegen unternehme, der Tierschutzpartei, Die Partei, MLDP, CDU, FDP, Freie Wähler, NPD und gleichzeitig den Grauen.

    Was bringt es gegen die AfD auf die Straße zu gehen?
    Parteien nicht einmal ihre Stimme lassen (also deren Versammlung stören) ist absolut verfassungsfeindlich.
    Demokratie sollte mit Argumenten geführt werden, nicht mit Flashmobs unterbunden.

    Du beleidigst jeden, der nicht auf Protestaktionen gegen die AfD gegangen ist, mit einer Logik, die nicht vorhanden ist.

    Leute wie du haben der AfD viel mehr geholfen als geschadet, da die AfD so die Opferrolle einnehmen konnte.

    Daher solltest du dir deren Ergebnis persönlich vorwerfen, wenn du damit so ein großes Problem hast.

    Die Logik "schaut mal, da gehen junge Menschen gegen die AfD auf die Straße, jetzt kann ich die nicht wählen" ist extrem dämlich
     
  14. Dre Trantgruppenspiele

    Dre
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    im (geschlossen) Offtopic-Thread
    Wenn es sich um verfassungsfeindliche Parteien/Gruppierungen handelt, dann gehört lautstarker und zahlreicher Protest dazu. Würdest du zuhause hocken, wenn in deiner Stadt Neonazis aufmaschieren? :ratlos:

    Alle 4 Jahre eventuell mal ein Kreuz setzen, reicht für mich gerade aus um sich für die Demokratie in Deutschland stark zu machen.

    Der AfD glaubt doch niemand mit klarem Verstand mehr deren Opferrolle. Gauland spricht von Jagd und ein anderes AfD Mitglied trägt ein Symbol, welches Nazis in Österreich damals benutzt haben, um sich gegenseitig zu erkennen. Um nur zwei gestrige Szenen zu zeigen. Dazu die eindeutigen Aussagen von der Parteispitze/Führungskräfte, welche gerne das Deutschland ab 1933 haben wollen.

    Solange solche Leute in der AfD sind, ist sie gefährlich für die Demokratie sobald sie an der Macht kommt.
     
  15. Bothex Isaac

    Bothex
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    Man könnte Infostände organisieren zu der AfD, zu besseren Alternativen etc.
    Die Nazikeule schwingen bringt ja wohl gar nichts und hier im Forum bist du immer der allererste der die raus holt.
    Trotz Wähler bekommst du doch nicht mit Protestieren gegen ihre Hoffnungsträger...
    Nazikeulle ist in dem Zusammenhang auch noch extreme Bevormundung statt zuhören.

    Ich sage es noch mal: die Aktionen gegen AfD Veranstaltungen haben die AfD gestärkt.
    "Alle 4 Jahre eventuell mal ein Kreuz setzen, reicht für mich gerade aus um sich für die Demokratie in Deutschland stark zu machen."
    Du hast gegen die AfD durch deren Stärkung ja noch weniger gemacht.

    @DarkSora: Anne Will leider ohne Links -> daher fand ich die Berlinrunde besser
     
  16. Vaetheran2107 Well-Known Member

    Vaetheran2107
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    Du hast ein ganz schönes Ding am laufen oder?
    Kein Mensch trauert Adolf hinterher und mit dem NS-Regime hat wahrscheinlich keiner der Menschen die gewählt haben etwas zu tun.
    Junge, der Scheiß is 70 Jahre her!

    Alles was du da ansprichst hat mit der Situation der heutigen Zeit nichts zu tun.
     
  17. DarkSora Well-Known Member

    DarkSora
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    Alle Parteien, die eine potenzielle Regierung bilden können + AFD als Drittstärkste Kraft und Zuschauerliebling.

    Ich finde auch diese AntiAFD Bewegung eher förderlich für diese Partei. Wenn sich Promis, Youtuber und alle öffentlichen Personen in einer Sache einig sind, dann dass Hater auch zu gut sind, da sie Werbung betreiben. Gefühlt 70% aller Leute hetzt gegen diese eine Partei, statt lieber mitzuteilen, warum Partei XY besser sein soll. Lasst doch einfach die AFD AFD sein und schaut zu, wie diese PArtei sich selbst vernichtet. Petry geht ja jetzt schon als Einzelmandatin in den Bundestag und 4 Jahre sind eine lange Zeit.
     
  18. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Genau das war respektive ist das Problem im Umgang damit. ;)
     
  19. Echelon The Day You Die Is The Day I Smile

    Echelon
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    hinterm Mond rechts ab
    Was mal wieder beweist: Das Münsterland ist einfach DER Shit! Außer Gronau, das ist das Sachsen des Westens.
     
  20. CircleBreaker The Logos

    CircleBreaker
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    Natürlich nicht, deine Postings sind Glanzleistungen sachlicher Argumentation. :schmatz:
     
  21. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Was glaubst du den, warum die AfD so aufgekommen ist?

    Merkel mit ihrem typischen, vor sich hin merkelnden Kurs, die jedwede Diskussion um Probleme, die mit ihrer Flüchtlingspolitik einhergingen, ignoriert, schöngefärbt oder gleich unterbunden hat... und ihr ganzer Regierungskader... überhaupt sämtliche Volksparteien und auch die Medien haben eines konsequent vermieden.

    Und das ist eine kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemlagen innere Sicherheit und Flüchtlingspolitik. Kritik heißt hier nicht automatisch Negation oder ähnliches. Kritik heißt hier lediglich, sich konstruktiv und überhaupt mit dem Thema auseinanderzusetzen. Also was ist respektive war gut, was nicht, was ist ausbaufähig, was nicht... usw.

    Wenn ich nicht über Probleme im Land diskutieren kann, und das völlig unvoreingenommen, dann ist die Demokratie warhaft auf dem absteigenden Ast. Doch leider sieht man das gerade in der letzten Zeit extrem. Sämtliche Themen, die ansatzweise mit Ausländern und/oder Flüchtlingen zu tun hat, werden - wenn überhaupt - nur mit der Kneifzange angefasst, anstatt offen damit umzugehen. Und eben genau aus diesen Gründen: aus Angst, etwas "falsch" zu machen, dafür in die Kritik zu geraten... aus Angst, etwas tabuisiertes aufzubrechen.

    Aufgrund dessen fühlt sich der Wähler nicht für voll genommen, weil Politik und Gesellschaft die Ängste des Wählers - ob begründet oder nicht - einfach nicht ernst nimmt. Und genau so überlässt man das Feld der AfD. Diese hat die Ängste schön instrumentalisiert und gar forciert. Diese hat die Themen aufgegriffen und vor den Karren gespannt. Diese hat ausnahmslos von der herrschenden politischen Prüderie um die Themen in Zusammenhang mit Flüchtlingspolitik profitiert. Und diesen wendet sich dann halt auch - als logische Folge - der irritierte Wähler zu, wenn er sich von den Volksparteien nicht für voll genommen vorkommt.

    Oder was meinst du, warum die Wahlerfolge für die AfD so kamen? Sicherlich nicht, weil alle Nazis und das Nazitum erstrebenswert finden.

    Und es sind genau Leute wie du, die dem ganzen Treiben Vorschub leisten. Indem man versucht, diese Debatte schon im Vorfeld mit dem Wort "Nazi" mundtot zu machen, das ganze als Abart einer längst untergegangenen Ideologie abzutun und sich damit ganz einfach der Auseinandersetzung damit zu verweigern. Es geht nicht darum, dass man mit der AfD und Konsorten diskutiert, es geht darum, dass kritische Themen generell in den politischen Diskurs mit aufgenommen werden müssen, in Politik gleichermaßen wie in den Medien.

    Ich bezweifle nicht, dass in der AfD viele mitunter rechtsradikale Idioten ihr Unwesen treiben. Ich bezweifle auch nicht, dass die AfD sicherlich keine Alternative für die Poltik ist. Neonazistisches Gedankengut ist nunmal vorhanden, und das wird sich aller vorraussicht nach wohl auch nie ändern. Ich will das nicht verharmlosen, nur wenn das so rüberkommen sollte. Deutschland hat halt nur generell das Problem, dass die politische Rechte generell als tabu und absolut illegitim angesehen wird, wohl durchaus auch zu Recht. Das ist in anderen Teilen der Welt, mitunter in Europa, eben nicht so. Und das führt zu diversen Problemen im o. g. Sinne. Nur dürfen diese Probleme eben nicht verhindern, dass man politisch nicht mehr diskutieren kann, über Themen und Problematiken, die halt mal da sind. Nur leider wird das in Politik, Medien und Gesellschaft so gehandhabt... mit den eben absehbaren Folgen.

    Sehr überspitzt formuliert: Nur in Deutschland schaft man es, dass sich die Menschlichkeit durch Menschlichkeit selbst abschafft. ;) Denn genau durch diese Ignoranz und Unfähigkeit forciert man letztendlich nur das, was man eigentlich vermeiden möchte...

    Ich denke mal, dass kann man durchaus erkennen, wenn man sich etwas mit dem Tagesgeschehen auseinandersetzt und Politik nüchtern betrachtet. Nur leider sind erstaunlich wenig Leute in der Lage, das zu tun. Insbesondere nicht alles sofort durch die Anti-Nazi- und die Nazi-Vermeidungs-Brille zu betrachten...

    Ich persönlich halte von politischer Ideologie, egal in welche Richtung, gar nichts. Ich bin für Realpolitik, und die muss nunmal mit dem klarkommen, was eben aktuell und vorhanden ist. Da hilft es nicht, was ich gerne hätte oder wie etwas grundsätzlich auszusehen hat. Da ist nur was ist, und damit muss umgegangen werden...
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2017
  22. ^BloodyHoernchen^ Eichhörnchenhalbgott

    ^BloodyHoernchen^
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    Das ist dieser Propagandabullshit, der das Parlamentarische Unfugsystem erst legitimiert. Kein Wunder, dass unsere Regierung uns die Fähigkeit selbst fundiert mitzubestimmen nicht zutraut, wenn sich Horeden von uninteressierten, uninformierten Bürger brav alle 4 Jahre zur Wahl schleppen und ein Kreuzchen setzen aus Gründen wie :
    "Die hat schon mein Opa gewählt, und danach mein Vater, und jetzt wähle ich die"
    Oder "Ich will denen nur einen Denkzettel verpassen"
    Oder sonstigem Geistesmüll, ohne auch nur ein Parteiprogramm gelesen zu haben.

    Wer sich nicht wirklich dafür interessiert sollte nicht wählen gehen !
    Wer bewusst nicht wählen gehen will sollte auch nicht dazu gezwungen werden, nicht durch Gesetze und schon garnicht durch Gesellschaftliche Zwänge. Hört doch endlich auf diesen Stuß zu verzapfen !
     
  23. Johnny Dread Load"*",8,1: Moderator

    Johnny Dread
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    Toller Beitrag Gipsy [emoji3]

    Die wenigsten AFD Wähler sind Nazis. Denn wo waren sie als NPD oder DVU sich aufgestellt haben?

    Man soll doch Protestieren. Warum dann nicht das Kreuz bei einer ungefährlichen Protestpartei machen, die nicht regierungsfähig ist? Wenn Merkel & Co durch diese beunruhigenden Zahlen endlich aufwachen und ihre Betriebsblindheit ablegen umso besser.

    Denn wie holt man AFD Wähler ZURÜCK? Genau. Indem man die Dinge besser macht, die in den letzten Jahren schief gelaufen sind.

    Bin echt gespannt auf die nächsten 4 Jahre.
     
  24. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Aja... naja, man könnte statt dessen auch gar nicht wählen. Das ist in einer Demokratie aber keine Alternative. Demokratie lebt von Partizipation.

    Du kannst halt keinen zwingen, sich über Politik zu informieren. Du kannst auch keinen zwingen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

    Im Prinzip bedeutet Freiheit auch die Freiheit, nicht zu wählen... deshalb haben wir in D ja auch keine Wahlpflicht. Selbst mit so einer wäre aber lange nicht sichergestellt, dass dan auch was "Vertretbares" bei einer Wahl herauskommt.

    Das sind aber alles Probleme, die quasi "systembedingt" sind.

    Wer bewusst nicht wählen geht, der sollte dann aber auch die Klappe halten und sich nicht darüber beschweren, dass andere letztendlich den Kurs bestimmen. ;)
     
  25. ^BloodyHoernchen^ Eichhörnchenhalbgott

    ^BloodyHoernchen^
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    Das ist doch Müll, was du da erzählst, sorry. Dann dürften Vegetarier ja auch die Industrielle Fleischerzeugung nicht kritisieren... Hört doch auf diese Propaganda nachzuplappern
     
  26. DarkSora Well-Known Member

    DarkSora
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    Es ist halt leider so, dass gewählt wird was Deutschland will. Ob Deutschland ein dummes oder schlaues Land ist hat damit erst mal nichts zu tun. Jeder Mensch führt sein eigenes Leben, hat seine eigenen Ansichten auf die Welt und hat seine eigenen Probleme. Wenn es die afd schafft, so viele nichtnazis an sich zu ziehen durch plumpen Populismus, wieso haben andere Parteien es nicht einfach besser gemacht?

    Ich persönlich halte den momentanen Ausgang für einen Weckruf, vorallem an SPD und CDU. Der Abwärtstrend wird sich fortziehen, wenn beide Volksparteien zu verschlüsselt mit dem Volk kommunizieren. Politik erfordert zwar etwas Hirn, es muss aber irgendwie alle erreichen.

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  27. docmoody Meister der Prokrastination

    docmoody
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    Wenn man natürlich keine Demokratie will, ist das System blöd, ne? Ach gäbe es doch nur das System wie in Weimar, dann könnte man wenigstens wählen was es abschafft...
     
  28. ^BloodyHoernchen^ Eichhörnchenhalbgott

    ^BloodyHoernchen^
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    Wenn du das derzeit vorherrschande System als Demokratie interpretierst glaubst du wahrscheinlich auch an Weihnachtsmann, Osterhase und Co.
    Tütensuppen sind Alternativlos !
     
  29. docmoody Meister der Prokrastination

    docmoody
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    Aber ich mag Tütensuppen. [emoji20]
    Haben mich durch mein Studium gebracht.


    Da du so woke bist, erhelle uns doch, was unser Schweinesystem wirklich ist und was es stattdessen geben sollte.
     
  30. Bothex Isaac

    Bothex
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    :yes::yes::yes:
     
  31. ^BloodyHoernchen^ Eichhörnchenhalbgott

    ^BloodyHoernchen^
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    Du bist mir zu lässig um jetzt über das für und wieder politischer Systeme zu diskutieren, sorry.
    Vielleicht wenn du nicht direkt versuchen würdest einen in die rechte Ecke zu stellen...

    https://youtu.be/9bl_LCddHKk
    Erklär mir doch lieber im Gegenzug warum jemand etwas nicht kritisieren darf, wenn er sich dagegen entscheidet ein kreuz auf ein Papier zu malen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2017
  32. Bothex Isaac

    Bothex
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    Ich stelle niemanden in die rechte Ecke.
    Wenn du ein wirklich demokratisches System hast, dann erklär das mal.
    Wenn viele darüber Bescheid wissen, kann es vll. eine Systemänderung geben.
    Ich fühle, dass die deutschen gut vertreten sind (den Lobbyismus würde ich jedoch sehr stark begrenzen bzw transparent machen und Parteispenden verbieten)
     
  33. Schokoweck "User des Jahres 2016" - seine Oma

    Schokoweck
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    Weil dieses Kreuz deine einzige Möglichkeit ist, etwas an der dir ungeliebten Situation zu ändern. Und wer nichts dagegen unternimmt soll sich dann eben auch nicht beschweren.

    Ist in 2 Sätzen einfach erklärt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2017
  34. docmoody Meister der Prokrastination

    docmoody
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    Ach, ich bin gar nicht lässig. Eher schrecklich unentspannt. Zumindest wenn mir etwas nicht völlig egal ist. ;)


    Und rechte Ecke, papperlapapp, woke sind auch die ganzen Newborn-Communists da draußen, was gerade bei den ganzen amerikanischen White-Kids herrlich belustigend ist. ^^
    Aber nichts gegen Oldschool-Kommis, die haben ja Stil. ;)

    Und ja, die liebe Anstalt. Schaue ich auch gern und ja, kann einen erschüttern. Man kann sich dann auch super zu Hause eingraben und heulen. Oder sich selbst auf die Schulter klopfen, weil man jetzt so viel schlauer ist als der dumme Rest. Zum Glück leben wir in einem System, das das finanziert und ausstrahlen lässt.

    Und ich habe nie behauptet, man dürfte nicht Kritiker und Nichtwähler in Personalunion sein. Man gräbt sich nur etwas das Ansehen bei uns Propaganda-Opfern ab und wird dann vom Kritiker zum Meckerer abgestempelt. Das musst du uns aber nachsehen, sind ja wie gesagt manipuliert.
     
  35. Soschiro Well-Known Member

    Soschiro
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    Und was passiert wenn man sich mit keiner der Parteien zu 100% identifizieren kann? Dann muss man eine Partei wählen die man nicht mag um sich später drüber aufregen zu können?

    Das macht doch überhaupt keinen Sinn, eine sehr niedrige Wahlbeteiligung kann auch als stiller Protest betrachtet werden.

    Meine Facebook Timeline war auf jeden Fall nach den Wahlen sehr interessant, jeder hatte irgend eine Theorie warum die AFD so gut abgeschnitten hat.
    Am besten aber hat mir die Theorie einiger Türken gefallen, demnach ist die CDU/SPD schuld da sie Erdogan/Muslime zu unrecht so schlecht darstellen wodurch im Endeffekt die Afd gestärkt wurde.
     
  36. R3cK Well-Known Member

    R3cK
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    finds interessant, dass die politiker momentan in interviews mehr objektives von sich geben zum thema AFD im bundestag, als die ganzen empörten wähler.
    kapier sowieso nicht, wie man sich über sowas aufregen kann. war vor 5 jahren schon absehbar dass sich der rechtsdruck erhöht, wollte keine glauben.
    es ist so gekommen und etz sind plötzlich alle empört und aufgebracht. haha da kann ich nur lachen.
    wagenknecht und sogar seehofer fallen mir z.b. ganz konkret ein, die ansprechen, dass sie was zu tun haben, um die afd wähler zurückzugewinnen. wagenknecht meinte sogar es gibt viele die sowohl links als auch afd wählen würden. spricht sich also direkt gegen die nazikeule aus.
    sogar gauland selber hat kürzlich was sinnvolles beigetragen in dem er sagt: in zukunft wird wieder disskutiert im bundestag.
    und da muss ich ihm recht geben. wir haben 4 interessante jahre vor uns. da hilft das ganze sinnlose rumgejammer und rumgeheule nicht. uuh wir haben weniger afd wähler in unserem bundesland als die anderen. was ist das nur für sinnloser mist.
    die wahl ist gelaufen, man kann ab jetzt zusehen wie sich das entwickelt und wer weiter daran teilhaben will soll seiner wunschpartei beitreten und dei supporten, anstatt immer nur zu jammern und zu meckern.
    geht mir das aufn sack. das hört einfach nicht auf. erst die rechten wutbürger etz die links liberalen. kanns einfach nicht mehr hören.
     
  37. goathammer farewell...

    goathammer
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    Und die Betonung liegt halt hier auch auf "einzige Möglichkeit"...

    An diesem Anstalts-Clip ist schon was wahres dran. Unser System ist auf alle Fälle weit davon entfernt, perfekt zu sein. Aber welches System ist das schon...

    War es im antiken Griechenland nicht sogar so, dass sich das Parlament aus ausgelosten Bürgern zusammen setzte? Wär doch auch mal was :D

    Aber man muss ja nicht gleich übertreiben und utopisch werden. Mehr Volksentscheide auf Bundesebene wären tatsächlich mal ein Anfang. Als Bürger empfindet man eben eine gewisse Ohnmacht, wenn, alles was man für die Demokratie tun kann, daraus besteht, alle vier Jahre ein Kreuzchen zu machen...
     
  38. docmoody Meister der Prokrastination

    docmoody
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    Wenn Gauland das sagt, dann wird das sicher stimmen. Wenn jemand was von guter Diskussionskultur versteht, dann der Mann im braunen Sakko.

    :aua:


    @Soschiro: Der Begriff des Kompromisses ist dir aber geläufig oder?

    Parteien selbst sind Kompromisse. Die Demokratie beruht auf Kompromissen. Außer absolutistischen Parteiführern (wie Merkel sie mal war) gibt es niemanden, der zu 100% zu jedem Punkt einer Partei steht. Man muss halt abwägen, was einem wichtig ist und wer das wie vertritt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2017
  39. Bothex Isaac

    Bothex
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    Im Keller
    Ich bin dafür, dass wir ab sofort nur noch Langzeitarbeitslose in den Bundestag stecken dürfen.
    Damit bringen wir die sofort in den 1. Arbeitsmarkt und die können sich mal wieder etwas gönnen von den üppigen Diäten :)
     
  40. docmoody Meister der Prokrastination

    docmoody
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    Volksentscheide sind auf kommunaler Ebene ein gutes Mittel, aber welche Sachverhalte kann man denn bitte in ein simples Ja oder Nein formulieren außer "Bauen wir das oder nicht?".

    Es ist auch ein gewisser Selbstschutz, da eine Brexit-Frage hier dank gewisser Stammtisch-Experten hierzulande sicher ähnlich ausfallen würde und dann die bösen Politiker es dann ausbaden dürften...
     
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