Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt? Impressionen und Meinungen

Dieses Thema im Forum "Spiele-Forum" wurde erstellt von amon82, 29. November 2003.

  1. Oli_Anderson Well-Known Member

    Oli_Anderson
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    Muss auch mal eines ausprobieren.
    Es sind einige Rallygames abseits von Dirt erschienen...V Rally,Sebastian Loeb...oder Gravel.
    Finde ich gut.

    Hab letztens mal seit langen ein Motor Gp gezockt....und war erschrocken wie wenig Spaß mir das inzwischen macht.
    Lag aber vielleicht auch an der miesen Grafik....
     
  2. Lathander RPG Overlord

    Lathander
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    Sebastien Loeb ist von den Machern der ersten WRC Spiele. In der offiziellen Reihe gab es einen Entwicklerwechsel - entweder seit Teil 5 oder 6. Da gabs dann auch diesen Wechsel im Balancing, wo ich dann so frustriert war. Teil 7 ist zum Glück trotz fehlender Rückspulfunktion auch für nicht ehrgeizige Spieler super spielbar.

    Zum Thema: Ich habe mit der Spyro Reignited Trilogy angefangen und Teil 1 durchgespielt. Wann hab ich das Original gespielt... 2003? War nicht zum Release, ich hatte damals noch gar keine PSOne. Ach, Teil 1 ist extrem gemütliche, recht frustfreie Unterhaltung, kurze, nette Levels, wenig Abwechslung, macht aber einfach Spaß und sieht recht hübsch aus im Remaster. Einziger Kritikpunkt ist dieser Baumwipfel Level, der ist ne designtechnische Katastrophe. Hab dann irgendwann auf Youtube geschaut, wie das geht. Nervig ohne Ende. Ansonsten ... echt schön gealterter Titel.

    Hab dann mit Teil 2 auch angefangen ... hier hat man versucht, ein paar kleine Abwechslungen ins Gameplay reinzubringen. Klappt bisher auch ganz gut. Auch Teil 2 macht Spaß. Die kleinen Aufgaben sind bisher nett und auch hier bekommt man die Levels wieder schön erforscht.
     
  3. GodofOlymp Well-Known Member

    GodofOlymp
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    Far Cry New Dawn

    Ging ganz schön flott. Nach 11 Stunden und 635 Gamerscore haben wir die Story abgeschlossen.

    Die Gamplay Änderungen gefielen mir und grafisch war das ganze teilweise ziemlich hübsch. Die Story etwas flach, aber die ganzen Verweise auf das Hauptspiel sehr nice.

    Haben noch ein paar Sachen zu erledigen, um das ein oder andere Achievement zu holen (leider wieder keine Cross Progression beider Koopspieler).

    Insgesamt aber eine spaßige Koop Action.

    7/10 Graffiti.
     
  4. PimPanse Well-Known Member

    PimPanse
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    Sekiro (PC / 40 Stunden)

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    Vier Jahre nach Bloodborne bekomme ich als Souls-Jünger endlich neuen Stoff von FromSoft. Und das Zeug hat richtig geballert. Die ersten Stunden waren anstrengend und nervenaufreibend, was daran lag das ich mich zunächst an die neuen Spielmechaniken gewöhnen musste. Gewohntes Rollen und Ausweichen sowie das Nutzen der berühmten I-Frames waren im Soulsborne Universum immer der Schlüssel zum Erfolg. In Sekiro führt diese Spielweise zum schnellen Tod. Hier musste ich nun offensiv spielen, Angriffe blocken und parieren, die Haltung des Gegners „brechen“. Sobald diese gebrochen ist, kann man zu einem Todesstoß ansetzen und einen Lebenspunkt dem Gegner abziehen. Bei der Gelegenheit habe ich direkt mal das Bedürfnis, über den ach so hohen Schwierigkeitsgrad zu sprechen, der Gefühlt in jedem Review in der Überschrift erwähnt werden muss. Wenn ich vorhabe, Sekiro wie Dark Souls oder Bloobdorne zu spielen, wird es für mich definitiv zu einer fast unlösbaren Aufgabe. Wie schon oben erwähnt spielt es sich einfach total anders, woran man sich zunächst gewöhnen muss. Im Spielverlauf platziert FromSoft die Gegner und Minibosse aber auch sehr clever, sodass ich mich an gewissen Punkten mit bestimmten Mechaniken (z.B. den Mikiri Konter) vertraut machen „muss“. Tue ich das nicht, werde ich von den Gegnern und Bossen aber mal so richtig in den Boden gestampft. Nach dieser gewissen Eingewöhnungszeit habe ich das Kampfsystem aber lieben gelernt. Das ständige Aufeinanderprallen der Klingen fühlt sich total intensiv und großartig an. In Sekiro hatte ich rückblickend betrachtet meine spannendsten Kämpfe im gesamten Soulsborne Universum. Natürlich mit dem obligatorischen Handzittern im Anschluss inklusive.

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    Die Story in Sekiro ist ganz ok und wird auch an bestimmten Stellen sehr episch inszeniert, allerdings lässt sich diese auf wenige Zeilen herunterbrechen. Hingegen macht die Spielwelt wieder großen Spaß zu erkunden, fällt allerdings im Vergleich mit den „Vorgängern“ doch etwas ab. Manche Gebiete besucht man zum Teil auch häufiger, was mir nicht so gut gefallen hat. Bisschen mehr Abwechslung wäre schon schön gewesen. Dafür ist das Leveldesign wieder auf einem sehr hohen Niveau. Alles schön verschachtelt, und am Ende führen viele Wege wieder zusammen. Kann keiner so gut wie FromSoft, das muss man ihnen lassen.

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    Der Soundtrack ist sehr gut. Wenn es sein muss hält sich dieser dezent zurück und explodiert förmlich in den epischen Bosskämpfen. Hier gibt es nichts zu meckern. Die Grafik ist ok. Es gibt viele wunderschöne Gebiete (Ashina-Umland), dafür fallen andere schon deutlich ab (Dorf Mibu). Was das betrifft ist Bloodborne weiterhin das Maß aller Dinge, und das ist schon wieder vier Jahre her (btw für mich das beste Spiel dieser Konsolengeneration).

    Abschließend betrachtet ist Sekiro ein sehr gutes Spiel geworden. Es spielt sich komplett anders als die letzten Soulsborne Spiele, woran man sich zunächst gewöhnen muss. Hat man die Hürde genommen, wird man mit einem herausragenden Kampfsystem, tollem Leveldesign und einer soliden Story ungefähr 40 Stunden unterhalten.
    Positiv:
    Unglaublich gutes Gameplay mit flottem Kampfsystem.
    Epische Inszenierung und erinnerungswürdige, intensive Bosskämpfe.
    Tolles und verschachteltes Leveldesign fördert den Entdeckerdrang.

    Negativ:
    Grafische Qualität der Gebiete sehr schwankend.
    Bosse werden teilweise recycelt und Gebiete wiederverwendet.
    Story hätte noch ein bisschen mehr Tiefe vertragen können.

    Abschließende Wertung: 8,0 von 10 Wurfsternen.

    Nice 2 Hear
    Sword Saint
    The Owl
    Corrupted Monk

    Das Gameplay von Sekiro hat mir sogar so gut gefallen, dass ich im Anschluss direkt das NG+ gestartet habe. Und schön zu sehen wie man sich als Spieler im Vergleich zum ersten Durchgang unheimlich verbessert hat. Habe mal eben locker flockig bis zum dritten Boss gespielt, ohne ein einziges Mal zu sterben. Im ersten Durchgang sah das noch ganz anders aus …
     
  5. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Titanfall 2 [PS4]

    Gestern die Kampagne beendet. Ist immer noch eine der besten SP-Shooter-Kampagnen derzeit. Ich hoffe, es kommt ein Titanfall 3 im Stile von Teil 2.
     
  6. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe gerade Yoshis Crafted World (19 Stunden) beendet (Switch)
    spassiges Jump´n Run
    der Grafikstil gefällt mir sehr gut und zieht sich auch konsequent durchs ganze Game, Ruckler gibts nicht
    der Soundtrack mittelmaß
    Steuerung ist top
    das Game bietet überraschend viele verschiedene Welten und pro Welt gibts rund 3 Level, das bringt sehr viel Abwechslung ins Game und Abwechslung hält das Game auch während der ganzen Spielzeit, jedes Level ist einzigartig und es gibt jedes (mit Ausnahme der Bossfights) der rund 50 Level in 2 Varianten
    in Sachen Gameplay orientiert man sich sehr stark an Yoshis Island, die Level bieten viele Geheimnisse und natürlich kann man die auch schnell durchlaufen aber man braucht die Blumen die man in den Levels findet um neue Areale freizuschalten (die freischaltbedingungen für neue Welten sind aber sehr fair)
    neben den Blumen gibts wieder rote Münzen, dazu gibts einen Bestzeitmodus in einer alternativen Levelvariante wo man nebenbei noch 3 Hunde einsammeln muss und wenn man eine Welt geschafft hat dann schaltet man noch Sidequests frei bei denen man einen oder mehrere bestimmte Gegenstände in den Levels finden und abschießen muss, das bringt etwas Langzeitmotivation da es insgesamt ein paar hundert Blumen zum sammeln gibt
    der Schwierigkeitsgrad ist fair aber alle Blumen zu sammeln ist nicht ganz einfach und der Bonusboss passt in Sachen Schwierigkeitsgrad nicht ganz ins Game, der ist deutlich schwieriger als der Rest des Games
    der Umfang passt
    Kritikpunkte gibts nicht

    :) :) :) :)
     
  7. Dukester Well-Known Member

    Dukester
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    Uncharted: Drake's Fortune durchgespielt. Das Ganze hat mehr Macken als ich gedacht habe, jetzt irrsinnig begeistern konnte mich der erste Teil nicht. Insgesamt ist der aber gut genug, dass ich vor ´ner Stunde gleich den 2er angefangen habe.
     
  8. xFizbanx Well-Known Member

    xFizbanx
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    FAR: Lone Sails (PS4)

    Gestern Abend spontan anstelle eines Films gekauft und in einem Zug durchgespielt. Kurzer, aber feiner Indie-Titel. Ich wurde für 3 Stunden gut unterhalten.
     
  9. GodofOlymp Well-Known Member

    GodofOlymp
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    The Division 2

    "Durchgespielt", habe das Endgame erreicht und kann den Weg dahin aufjedenfall schonmal bewerten.

    Mir hat es sehr gut gefallen, Teil 1 war für mich noch ein reinfall, hab es später nicht mehr gespielt. Teil 2 macht eigentlich alles besser und nach einem Tag und 19 Stunden hatte ich dann auch sämtliche Neben- und Storymissionen erledigt.

    Die Story selbst ist nicht der Rede wert, macht mir persönlich aber nichts.

    Das Gameplay fühlt sich phänomenal gut an und hat wirklich schlüssige neuerungen erfahren. Die Lootsucht ist hier ganz groß.

    Technisch läuft es fast einwandfrei auf der One X und sieht unglaublich toll aus. Einzig manchmal ploppen noch Texturen hier und da auf. Dazu hat mich die Mimik etwas in den Cutscenes gestört und einige nicht besteigbare Gegenstände (z.b. Bordsteine usw.). Sehr nervig ist auch, dass der eigene Agent keine Taschenlampe hat und auch wieder nicht spricht.

    Hab jetzt eigentlich noch verdammt viel Content vor mir, den ich nach und nach mir anschauen werde. Division ist jetzt mein Spiel für immer Mal reinschauen.

    Das Spiel bekommt 8/10 Technologie-Behälter, zumindest vorläufig. Zum Endcontent, den ich noch entdecken muss, muss ich auch noch die Dark Zones und den PvP ausprobieren. In diesem Game steckt einfach einiges.
     
  10. Soschiro Well-Known Member

    Soschiro
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    Layers of Fear

    Nach etlicher Zeit endlich mal durchgespielt. Für Leute mit einem schwachen Herz ist das Spiel wirklich nichts. Ich bin etliche male wirklich heftig erschrocken. Die Story war auch ganz in Ordnung dazu ist die Grafik wirklich schön anzusehen.

    Wer einen Horror Walking Simulator sucht ist hier garantiert richtig. Ich denke 5h kann man für den ersten Walktrough ansetzen dazu gibt es mehrere Enden und noch einen Dlc, den ich mir aber nicht mehr ansehen werde.

    8/10
     
  11. PS3 Mini-Me der (Selbst)Gerechten

    PS3
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    Ja das fand ich auch richtig gut. Aber weißt du was es mit dem Keller auf sich hatte?
    Man konnte bestimmte Wörter mit dem Ouija Brett eingeben und dann passierten ja gewisse Dinge. Aber hatte das eine Relevanz oder war das nur Spielerei?
     
  12. Soschiro Well-Known Member

    Soschiro
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    Was das auf sich hatte wusste ich auch nicht genau.
     
  13. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe gerade Tales of Symphonia HD (81 Stunden) beendet (PS3)
    gutes Tales of
    die Grafik passt für ein HD Remake, Ruckler gibts nicht
    der Soundtrack ist gut, die japanische Synchro ist gewohnt top
    Steuerung passt
    die Story ist gut, hat gute Twists und mit Ausnahme von Lloyd (langweilig und teilweise nervig) und Collette (langweilig) fand ich auch die Charaktere sehr gut
    Sidequests und Nebenstorys gibts serientypisch auch wieder und die sind teilweise nicht leicht zu finden da es keine Questmarker oder Hinweise gibt welche NPC jetzt eine Quest hat
    die Obwerwelt ist unspektakulär aber deutlich besser sind dafür die Dungeons, die sind nicht zu lang, jeder bietet eigene kleine Rätsel (da passt auch die Abwechslung), dazu kommt das die auch in Sachen Design jede Menge Abwechslung bieten aber bei manchen Dungeons gibts zuviel Backtracking
    das Echtzeitkampfsystem macht Spass und spielt sich simpel und zumindest bei den Storykämpfen kommt man auch mit Buttonmashing gut durchs Game (solange man gelegentlich mal blockt)
    ein einfaches Craftingsystem gibts auch
    der Schwierigkeitsgrad in der Story ist insgesamt relativ niedrig, grinden muss man erst im Postgame
    der Umfang passt
    bis auf nicht abbrechbare Zwischensequenzen (gut das die meisten Bosse First Try waren) und die langweiligen 2 Hauptcharaktere gibts keine Kritikpunkte

    P.S. und jetzt gehts gleich weiter mit dem Nachfolger :D :D

    :) :) :) :)
     
  14. GodofOlymp Well-Known Member

    GodofOlymp
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    Marvels Spiderman
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    Vorneweg: Grandios. Wie lange ich gebraucht habe weiß ich leider nicht, aber es hat ne Menge Spaß gemacht.

    Story/Inszenierung

    Das ist ganz großes Kino. Hier hat sich einfach alles nach Comic und Marvel angefühlt. Angefangen beim tollen Intro und zum Schluss die Comiclike Credits. Ich bin begeistert. Die Cutscenes sind so stark inszeniert gewesen und im Übrigen hat mir die ganze Story sehr gut gefallen. Vor allem, dass man doch einiges bekanntes sieht.

    Gameplay

    Fast perfekt, hatte wirklich extrem Spaß durch die Stadt zu schwingen. Das Kampfsystem war komplex genug, um nicht zu simpel zu sein. Man konnte auf alle Fälle schöne Komboketten kreieren.

    Auch der Sammelkram hat mir in fast allen Fällen Spaß gemacht.

    Einzig in mancher Herausforderung kam selten etwas Steuerungsfrust auf. Auch der ein oder andere Bosskampf war etwas ernüchternd, insbesondere liefen die Bosskämpfe im Grunde immer gleich ab, manche sind aber einfach genial dargestellt.

    Ein, zwei "Schleichpassagen" haben mich auch eher genervt, bin zum Glück aber meistens gut durchgekommen.

    Der ein oder andere Spiderman Spruch war dann doch etwas banane, daran kann man sich stören, aber ich hab's passend gefunden.

    Grafik

    Wie schon gesagt in den Cutscenes ist das wirklich ganz stark. An sich ist das Spiel auch sehr hübsch hat aber nicht immer das ganz hohe Grafikniveau, was mich aber nicht stört.

    Fazit

    Ein besseres Comicspiel habe ich bisher nicht gespielt. Bis auf zwei drei kleinere Kritikpunkte hat mich das Spiel sehr überzeugt. Für mich ganz starke 9/10 Spinnen (Doch noch einen Hoch in der Wertung, ist für mich zu nah an einer 9 dran und nach einmal drüber schlafen auch für mich die Aufwertung gerechtfertigt, trotz ein paar Macken).
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2019
  15. IsaacClarke Well-Known Member

    IsaacClarke
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    Shadow of the Tomb Raider: hat mir deutlich weniger gut gefallen als die beiden direkten Vorgänger, warum, weiß ich auch nicht. Das Pacing und das wenige Kämpfen hat mich nicht gestört, die Fluchtsequenzen fand ich ziemlich cool inszeniert und auch die Tombs waren okay. Vielleicht lag es an der Story, die diesmal imo besonders langweilig und stumpfsinnig war und den Fremdschämmomenten, wenn Lara plötzlich Gefühle gezeigt hat. Die Geschichte ist zwar bei den meisten Abenteuerspielen beknackt, aber mit der Indy-mäßigen Leichtigkeit eines Nathan ist es leichter zu ertragen, als mit der Ernsthaftigkeit Laras. Keine Ahnung, wieso es mich bei diesem Teil besonders gestört hat.

    7/10

    Hellblade: Sensuas Sacrifice: Was für eine coole Geschichte mit einer vielschichtigen Protagonistin und vielen wunderschön designeten Level, interessanten Bosskämpfen und mit der wachsenden Verderbnis auch einer adrenalinsteigernden Mechanik. Da sehe ich doch gerne über die etwas zu vielen und langweiligen Runenpuzzles hinweg.

    8/10
     
  16. The Joker The Cake is a Lie

    The Joker
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    Metro Exodus

    Selten fiel es mir so schwer eine Bewertung für ein Spiel abzugeben.
    Metro Exodus hat mich schon während des Spielens immerzu zwischen „geil“ und „meh“ hin- und hergerissen. Die Story zum Beispiel. Grundsätzlich ist die super, aber leider wird zu viel Tiefe über versteckte Dokumente erzählt... Auch sind teilweise wichtige Dinge zu nebenbei passiert. Trotzdem, die Story war für mich einer der großen positiven Punkte.
    Grafisch war das Spiel ebenfalls überwiegend sehr gut.
    Technisch hingegen dann doch eher „meh“ und oft altbacken.

    Tja was ist es denn nun für mich in Zahlen geworden? Eigentlich wäre ich bei ca. 7/10. Da es aber doch viel Spaß gemacht hat und es kein AAA Titel ist, gebe ich 8/10 radioaktive Landschaften!
     
  17. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe grade Tales of Symphonia Dawn of the New World HD (46 Stunden) beendet (PS3)
    macht einiges schlechter als der Vorgänger fand es insgesamt aber sogar etwas besser
    die Grafik passt für ein HD Remake, Ruckler gibts nicht
    die japanische Synchro ist top, der Soundtrack passt
    Steuerung passt
    die Story ist deutlich kleiner angelegt als im Vorgänger, funktioniert mit dem Fokus auf die Charaktere aber sehr gut und auch die Charaktere des Vorgängers hat man sehr gut ins Game integriert, dazu kommt ein sehr gelungener Hauptcharakter (nicht sowas nerviges wie Lloyd aus Tales of Symphonia) und ebenfalls gelungener Antagonist
    eine Oberwelt gibts nicht mehr und viele Dungeons kennt man aus dem Vorgänger (spielen sich hier aber oft etwas anders)
    Quests gibts auch nicht mehr soviele aber dafür gibts verpassbare Sidestorys
    das Kampfsystem spielt sich im Prinzip wie im Vorgänger, nur das man hier nicht mehr in 2D sondern in 3D kämpft wie in den späteren PS3 Teilen, dazu kommt das man hier Monster fangen und trainieren kann
    das Game ist auch deutlich linearer
    der Schwierigkeitsgrad ist schlecht gebalanced, die Standardkämpfe sind ziemlich easy aber Bosse können einen Charakter schon schnell mal Instantkillen und vor allem gegen Ende gibts einen ziemlich frustigen Fight
    der Umfang passt
    bis auf schlechtes Balancing gibts keine Kritikpunkte

    :) :) :) :)
     
  18. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Es war klar das du ausgerechnet Emil beeser finden musstest als Loyd. :uff:

    Und dann gefällt dir New Dawn natürlich auch noch besser.
    Jedem seins, aber deine manchmal doch eher merkwürdigen Ansichten verwundern mich immer wieder. :nixblick:

    Wenigstens hattest du Spaß mit dem Titel. Dann hatte das wenigstens einer hier.
     
  19. RyuDragon Well-Known Member

    RyuDragon
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    Bin auch ein wenig verwundert, fand New World damals wirklich in jeder Hinsicht deutlich schlechter als den Vorgänger und war recht froh, als ich den hinter mir hatte. Aber gut, Geschmäcker sind halt verschieden.
     
  20. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Das ist es ja grade. Seine Meinung ist logischerweise nicht weniger oder mehr richtig als meine.

    Und das macht mich Wahnsinnig......

    Ich kann nicht sagen das er falsch liegt, aber ich kann auch nicht begreifen wie er zu dieser Meinung kommt. Hugh......:parzival:
     
  21. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    @Splandit
    Tales of Symphonia hatte so eine (ziemlich gute) typische rette die Welt Story, New World hatte eine kleine aber sehr interessante Story die auf die Charaktere fokusiert war, das fand ich besser
    den Hauptantagonisten fand ich deutlich besser und Emil war jetzt kein absolutes Highlight in Sachen Hauptcharakter aber er war auch nicht so nervig wie Lloyd (jedes mal wenn der schon wieder irgendwas in Richtung ich werde die Welt retten sagte wollte ich einfach nur das ihn irgendjemand von der nächsten Klippe wirft, man hat es damit einfach übertrieben) ausserdem hatte er überhaupt keine Charakterentwicklung
    und New World hatte dieses richtig gute Bad Ending (das ich deutlich besser fand als das True Ending), dafür bekommt das Game einen großen Bonus von mir
    das reicht für mich um Dawn of the New World etwas besser finden als den Vorgänger

    :) :) :) :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. April 2019
  22. xFizbanx Well-Known Member

    xFizbanx
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    Ace Combat 7: Skies Unknown (PS4)

    Wow, ist besser als ich erwartet habe und vom Schwierigkeitsgrad angenehm und fordernd. Die Handlung ist für mich nicht interessant gewesen, aber das Gameplay und die Missionen sind Spitzenklasse.
     
  23. Dukester Well-Known Member

    Dukester
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    Zuletzt Uncharted 2 und 3 durchgespielt. :cool:
     
    Oli_Anderson gefällt das.
  24. The Joker The Cake is a Lie

    The Joker
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    Wenn ich bloß mehr Zeit hätte... Habe da auch nochmal Lust drauf.
     
  25. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe gerade Dangerzone 2 (3 Stunden) beendet (PS4)
    ziemlich kurz aber spassig
    die Grafik passt, das Geschwindigkeitsgefühl ist gut und Ruckler gibts nicht
    Musik gibts nicht in den Rennen, die Motorensounds passen
    die Steuerung und Fahrphysik sind ziemlich mittelmässig, spielt hier aber keine große Rolle
    in Sachen Gameplay hat man hier die Crashkreuzungen von Burnout 2 und 3 genommen und gleich ein ganzes Game daraus gemacht
    auch hier gehts darum über Kettenreaktionen möglichst viel Chaos auf Kreuzungen und ähnlichem zu verursachen, zusätzlich gibts für jede der rund 30 Events noch ein Zusatzziel das man vor der eigentlichen Crashkreuzung erledigen muss
    mal muss man eine bestimmte Anzahl an Taxis crashen, mal eine Boostkette schaffen und ähnliches und wenn man die Zusatzziele nicht erfüllt hat man keine Chance auf Platinwertungen (um das nächste Event freizuschalten reicht aber immer eine Bronzemedallie)
    der Schwierigkeitsgrad ist relativ niedrig solange man sich mit Bronze zufrieden gibt, Platin ist teilweise sehr fordernd
    mehr Umfang wäre nicht schlecht gewesen
    bis auf den Umfang gibts keine Kritikpunkte

    :) :) :) :)
     
  26. Oli_Anderson Well-Known Member

    Oli_Anderson
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    Lego Star Wars 3

    Yeah Spiel ist durch und habe 44 Prozent Spielefortschritt. xD
    Aber was solls...soweit geht die Liebe nicht dass ich alles nochmal mit anderen Männchen spielen möchte.

    Im Großen und Ganzen hatte ich wieder viel Spaß mit einem Legospiel.
    Mit der Strategiekomponente hat man sich wiedermal was völlig neues einfallen lassen für ein Legospiel.
    Richtig Fun hatte ich dabei allerdings nicht.
    Hoffe dass das nur ein Aussrutscher war und in den folgenden Legogames nicht wieder vorkommt.
    Sonst alles spaßig und nett gemacht.
     
  27. Dukester Well-Known Member

    Dukester
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    Hab mich da (zum Glück) auch zu gezwungen, hab mir die Games auf PS4 nämlich schon lange vorgenommen. :groundi:
     
  28. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Gerade eben Darksiders: Warmastered Edition nach für mich rekordverdächtigen fünf Tagen (was bei ca. 15 Stunden Durchspielzeit wieder etwas relativiert wird).

    Zum Anfang ein paar Worte zum Switch-Port: Sehr gelungen falls man sich auf den Performance-Modus beschränkt. Ist dieser aktiviert läuft das Spiel (meistens) in butterweichen 60fps und ist grafisch irgendwo zwischen dem Original und dem Remaster anzusiedeln. Es gibt zwar noch einen High Quality Modus, der marginal besser aussieht, aber dank einer sehr schwankenden und unsauberen Framerate und massiven Input-Lags jedoch nicht zu empfehlen ist. Mein Tipp also: Gleich zu Beginn auf Performance wechseln, denn Quality ist merkwürdigerweise die Standardeinstellung.

    Zum Spiel: Ich hatte Darksiders vor Jahren einmal im Remaster auf der One begonnen aber irgendwann die berüchtigte "Pause" eingelegt. Letzte Woche dann spontan die Switch-Fassung geschenkt bekommen und da gab's dann natürlich keine Ausrede mehr.

    Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Spiel. Der links und rechts zusammengeklaute Mix aus Ideen funktioniert in der Praxis recht gut, die spielerische Abwechslung stimmt, die Steuerung geht sauber von der Hand, die Rätsel machen – meistens, Stichwort Teleporter – Spaß und die Optik macht dank des guten Stils auch heute noch einiges her.
    Weniger gefallen hat mir das Kampfsystem bzw. die Kampflastigkeit des Ganzen. Zelda hat zugegebenermaßen auch keine sonderlich tiefen Kampfsystem, aber dort verbringt man auch viel weniger Zeit im Gefecht. Darksiders vergisst manchmal, dass es eigentlich lieber Zelda als DMC wäre und schickt einem Gegnerhorden um Gegnerhorden an den Hals, die man leider Gottes mit der immergleichen Kombo platt machen muss, einfach weil das Spiel sonst nichts hergibt. Weniger wäre hier mehr gewesen.
    Ebenfalls verbesserungswürdig ist die Karte, die zwar gut funktioniert solange man sich in einem Gebiet aufhält, aber völlig nutzlos ist wenn man später im Spiel noch gerne ein paar Upgrades sammeln möchte. Dafür müsste man nämlich die komplette Spielwelt nochmal ablaufen, wofür mir dann trotz drei fehlenden Rüstungsteilen die Lust fehlte.
    Abschließend sollte auch noch erwähnt werden, dass die Geschichte zwar per se nicht übel ist – und dank des coolen Cliffhangers Lust auf viel mehr macht – aber nicht sonderlich gut erzählt wurde. Da hätte man mehr draus machen können.

    Alles in allem aber ein schönes klassisches Action-Adventure der alten Schule, das heute noch stärker hervorsticht als zum Release, weil es mittlerweile, überspitzt formuliert, nur noch ernste, fotorealistische Triple-A-Titel, pixelige Indie-Spiele und Nintendo Jump'n'Runs gibt. Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, ob ich noch den ungeliebten zweiten Teil zwischenschieben oder gleich mit Teil 3, den ich schon gekauft habe, weitermachen soll. Tendiere eher zu Letzterem, auch wenn das Ende wie gesagt Lust macht, die ganze Saga zu kennen.
     
  29. Lathander RPG Overlord

    Lathander
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    Darksiders II macht spielerisch nicht viel falsch. Es ist spielerisch was flotter, etwas weniger rätsellastig, mehr kletterintensiv und hat ein Lootsystem. Story- und Dialogmäßig braucht man nicht viel zu erwarten, der Umfang ist größer.

    Es ist kein Highlight der Spielegeschichte, aber auch nicht wirklich schlecht.
     
  30. The Fang Ewiger Zweiter

    The Fang
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    Ich denke auch dass dir der zweite Teil gefallen wird wenn du den ersten mochtest. Jedenfalls wenn dich mehr Rpg-Elemente samt Talentbäumen, Nebenquests und Diablo-Lootsystem nicht stören. Das negativste war für mich die wirre Story. Habe irgendwann den Faden verloren.
     
  31. Lathander RPG Overlord

    Lathander
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    Es passiert halt auch fast nix. Es ist alles recht belanglos. Und das wenige ist - wie du sagst - eher wirr.
     
  32. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Afaik spielen Teil drei und zwei parallel wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich denke ich werde dann erst einmal den dritten spielen weil der mich aktuell mehr interessiert und dann eventuell noch den zweiten nachschieben.
     
  33. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    bin mir relativ sicher das Teil 3 erst nach Teil 2 spielt

    :) :) :) :)
     
  34. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Argh... Ok, ich lasse es mir nochmal durch den Kopf gehen.
     
  35. Johnny Dread Load"*",8,1:

    Johnny Dread
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    Bayonetta 2

    Nachdem ich letztens den ersten Teil nachgeholt habe und begeistert war, wollte ich natürlich nicht lange warten und den zweiten auch spielen. Vorab: Dieses Spiel ist so ein geiler Shit, dass es kaum zu toppen ist.

    Das Gameplay funktioniert perfekt. Bayonetta tut immer genau das, was sie soll und mit so einer Eleganz und Geschmeidigkeit, dass man gar nicht merkt, was man da gerade tut. Die Kombos sind sehr gut einprägsam und das Highlight ist natürlich das perfekte Ausweichen mit der Zeit Verlangsamung.

    Die Musik im Spiel ist immer zu 100 % treffend. Gab es im ersten Teil ein Stück, das gewöhnungsbedürftig war - IMO natürlich - traf jeder Titel in Teil 2 ins Schwarze. Allen voran Moon River, was einfach nur eins der besten Lieder aller Zeiten ist.

    Die Grafik und die Performance sind für Switch Verhältnisse herausragend.

    Level- und Gegnerdesign sind auf aller höchstem Niveau. Wo man da mit Bayonetta überall langläuft, was da alles passiert, wie abwechslungsreich das ganze ist und wie vielfältig die Gegner sind ist einfach eine Wucht. Das sorgt dafür, dass das Spiel zu keiner Sekunde langweilig wird. Hier können sich sehr viele Spiele 100 Scheiben von abschneiden.

    Die Story konnte mich sogar noch richtig packen. Fand ich in Bayonetta 1 lediglich eher die Charaktere interessant, trifft Teil 2 in beidem genau in die Mitte. Und ich will unbedingt wissen, was dann in Teil 3 passieren wird. Freu mich drauf.

    Ich geb dem Spiel 10/10 Hexenhaare.

    Jetzt ist die Frage, ist es mein GotY 2014 (Sunset Overdrive bisher) oder 2018 (Astro Bot Rescue Mission bisher)?
     
  36. Oli_Anderson Well-Known Member

    Oli_Anderson
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    Vielleicht kommt Teil 2 ja auch für die Switch....
     
  37. RyuDragon Well-Known Member

    RyuDragon
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    Tales of Vesperia - PS4

    Tales of Vesperia ist ein JRPG, das sehr klassisch gehalten ist. Es gibt eine Weltkarte auf der man reist, viele Dungeons und Städte, und sehr, sehr viele Nebenaufgaben. Gekämpft wird wie bei Tales üblich in separaten Arenen in Echtzeit, die Monster sind jederzeit sichtbar. Tales war ursprünglich ein Spiel für die Xbos 360, die PS4 Version ist ein Remaster, das auf der PS3 Version basiert, die ein paar Jahre nach der Box-Version erschienen ist und mehr Inhalte hatte als die Urversion.

    Die Geschichte dreht sich um Yuri Lowell, ein ehemaliger Ritter, der in der Unterstadt lebt und auf der Jagd nach einem Dieb viele neue Leute trifft und in ein Abenteuer verwickelt wird, das alle seine Vorstellungen übertrifft. Die Geschichte und die Charaktere sind eindeutig eine der großen Stärken von Tales of Vesperia. Die Geschichte wird behutsam erzählt und erst sehr spät wird klar, wo die Reise hinführt. Und auch die Charaktere werden behutsam aufgebaut und haben im Verlauf der Geschichte eine spürbare Weiterentwicklung. Besonder heraus sicht dabei in meinen Augen Yuri, der einer der stärksten Mains ist, die ich jemals gespielt habe. Er ist nicht naiv, hat von Anfang an Erfahrung und ist ein echter Problemlöser, aber ohne dabei seine eigene Meinung von Gut und Böse allem und jedem aufdrängen zu wollen. Damit ist er eine nette Abwechslung zu den sonst in dem Genre verbreiteten Weltverbesseren, Möchtergernabenteurern und naiven Weltverbesserern. Auch die anderen Charaktere sind wunderbar geschrieben und passen hervorragend zusammen. Zwar erfüllen einige von ihnen durchaus das ein oder andere Klischee (naive Prinzessin, zurückgezogene,exentrische Magierin, etc.), doch durch die gut geschriebenen Dialoge und die spürbare Weiterentwicklung im Verlauf der Geschichte stört das nicht, eher im Gegenteil, der Cast ist wie erwähnt herausragend.

    Spielerisch ist das Spiel grundsolide und macht nicht viel falsch. Die Kämpfe spielen sich nicht ganz so flüssig wie man es aus aktuelleren Teilen der Reihe gewohnt ist, vor allem, dass man häufig von Gegnern in seinen Aktionen unterbrochen wird kann ein wenig nerven, das ist aber unter anderem dem Alter des Spiels geschuldet, da die Reihe sich mit der Zeit ja weiterentwickelt hat. Gleichzeitig hat das aber sogar etwas Positives, denn bis zum Ende verkommen auch die normalen Gegner so nie zu Kanonenfutter, da sie im Rudel wenn es schlecht läuft durch die Unterbrechungen immer noch eine gewisse Gefahr darstellen können und einen zumindest das ein oder andere Item kosten können.
    Auch die Grafik ist dank des schönen Animestils wirklich gut gealtert, das Spiel sieht wunderschön aus und alles fühlt sich an wie aus einem Guss, der Soundtrack ist ebenfalls gelungen.

    Das Spiel macht also alles richtig, es gibt nichts zu meckern. Gar nichts? Doch, eine Sache gibt es, und zwar die am Anfang erwähnten zahlreichen Nebenaufgaben. Die reichen von einfachen kleinen Gesprächen bis zu über das ganze Spiel verteilten Questketten und erzählen teilweise wirklich nette Geschichten und geben mehr Einblicke in die Welt und die Charaktere. Klingt super, ist es eigentlich auch, doch die Sache hat einen Haken: Viele davon kann man nur in einem sehr knappen Zeitfenster absolvieren, sie sind also verpassbar, womit man sich schon früh im Spiel ganze Storystränge verbauen kann. Außerdem sind die Zeitfenster teilweise wirklich sehr eng bemessen und die Quest liegen häufig auch nicht auf dem Weg, Backtracking in besuchte Städte oder sogar Dungeons ist oft nötig um sie zu sehen zu bekommen. Einige Quests liegen dabei an Orten, da würde man in meinen Augen nie drauf kommen die erneut zu besuchen, wenn man das Spiel also ohne einen Guide für diese Sidequests spielt, wird man einen Großteil davon wahrscheinlich nicht zu sehen bekommen. Außerdem sind einige dieser quests unnötig zeitaufwändig, da sie einen nicht nur von A nach B, sondern auch noch über den Rest des Alphabets schicken. Sie gleichen das zwar durch die erwähnten Einblicke durchaus aus, aber durch die Verpassbarkeit und mangelnde Hinweise im Spiel selbst sind sie für mich der einzige Kritikpunkt an diesem sonst sehr schönen Spiel.

    Daher würde ich dem Spiel am Ende 8 / 10 Punkten geben. Der Einzige wirkliche Kritikpunkt sind die Nebengeschichten, doch der ist ohne Guide halt gravierend. Mit Guide bekommt man aber ein wirklich sehr gelungenes JRPG, mit schöner Geschichte, starken Charakteren und enormen Umfang, das ich nur empfehlen kann.
     
    Splandit und The Fang gefällt das.
  38. goathammer farewell...

    goathammer
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    Ich hab es damals komplett ohne Guide gespielt und mir war es einfach egal, ob ich dadurch Nebenquests verpasst habe oder nicht. Fand das Spiel dennoch gut, ist eigentlich bis heute mein liebstes Tales of.
     
  39. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Berlin
    Ich habe es auch ohne Guide gespielt. Aber eigentlich nur weil es halt echt keinen Spaß macht mit Guide zu spielen und man immer Gefahr läuft sich selbst zu spoilern. Dabei bleibt dann der fade Nachgeschmack das man fast ein Drittel des Spieles verpasst hat und die Hintergründe vieler Charaktere gar nicht kennt. Imo absolut grauenhaftes Gamedesign das zu Recht aus der Serie verbannt wurde.

    Bei der Geschichte muss ich allerdings wiedersprechen. Imo passiert in Vesperia gar nichts, also wirklich gar nichts. Bis zum Ende des Spieles gibt es meiner Meinung nach absolut keine Hsuptstory und das Spiel zieht den finalen Endgegner dann auch mehr oder weniger einfach aus dem Hut.
    Ich habe mich selten bei einer JRPG Story so gelangweilt wie bei Vesperia.

    Volle Zustimmung dafür für die Party. Diese ist wirklich richtig gut und nach Berseria die beste der Reihe.
    Yuri hingegen ist wie bereits mehrfach erwähnt nicht nur der beste Protagonist der Reihe, sondern auch einer der besten des ganzen Genres. Volle Zustimmung hier.

    Und Gratulation das du die Nebenquestorgie hinter dich gebracht hast. Zum Glück hat es dir ja trotzdem Spaß gemacht.
     
  40. RyuDragon Well-Known Member

    RyuDragon
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    @Splandit
    Ich habe zum Glück einen Guide gefunden, in dem die Nebengeschichten farblich markiert waren, so konnte ich die rausschreiben, ohne dass ich mich selbst groß gespoilert habe, außer bei den Namen der Orte, da ich ja wissen musste wann in der Story ich wo hin muss. Die Namen der Bosse waren zum Glück auch hinter Spoilerkästen, so dass ich nur wusste, dass dort ein Boss kommt, aber nicht welcher.
    Habe aber auch nicht komplett alles gemacht, einige Sachen waren mir irgendwann zu blöd, und das Postgame und den großen optionalen Dungeon, den man theoretisch schon vor dem Postgame machen könnte, habe ich komplett ausgelassen. Und ich würde sogar behaupten, dass die Nebenstorys sogar knapp 50% meiner Spielzeit ausgemacht haben, aber halt auch, weil man da viel hin und her muss und teilweise auch grinden musste. Aber es stimmt, es ist gut, dass es diese Art Nebenquestdesign in den aktuelleren Teilen so nicht mehr gibt.

    Aber was meinst Du damit, dass es keine Hauptstory gibt? Das Spiel ist ja in drei Arcs aufgeteilt, jeder quasi mit eigener Story:
    Der erste Arc ist die Blastiajagd, der zweite Arc Die Suche nach der Wahrheit und der Verrat, und der Finale Arc dann die Adephagos Krise
    , und ich finde eigentlich, dass jeder Arc seine Geschichte gut und sehr nachvollziehbar erzählt hat. Und der letzte Boss kommt ja auch nicht aus dem Nichts, der begleitet einen ja durch das ganze Spiel, nur dass er halt erst durch die Ereignisse nach und nach zum Antagonisten wird und einem nicht von Anfang an als der Superbösewicht vorgesetzt wird. Daher stimme ich zwar zu, dass die finale Storywewende erst sehr spät eintritt, aber dafür werden vorher halt andere Geschichten erzählt, die teilweise auch mehr auf persönlicher Ebene spielen.

    Berseria habe ich noch vor mir, aber wenn die Party da noch besser ist, dann freue ich mich da schon drauf.

    Ja, hat es, nur zum Ende hin wurde es mir mit dem Nebenkram dann teilweise tatsächlich etwas zu viel, weswegen ich das Finale dann auch recht schnell hinter mich gebracht habe nachdem ich so weit war, den letzten Dungeon habe ich wahrscheinlich nur zu 10% oder so erkundet. Aber 104 Stunden reicht auch würde ich behaupten. :topmodel:
     
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