Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt? Impressionen und Meinungen

Dieses Thema im Forum "Spiele-Forum" wurde erstellt von amon82, 29. November 2003.

  1. Oli_Anderson Well-Known Member

    Oli_Anderson
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    Meinte das ich alle habe bist auf den 7er.
    Mein nächstes ist Horizon 1.
    Mein letztes für die LastGen.
     
  2. kueber1 Well-Known Member

    kueber1
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    Wolfenstein Younblood auf Switch, leider nicht so gut wie der Vorgänger. Und der Finalgegner war extrem nervig/hart
     
  3. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Metro Exodus [PS4]

    Habe gestern das gute Ende gesehen. Habe zwar die Zeit nicht gestoppt, würde aber so auf +-20 Std. mit dem Durchgang tippen.

    Ich muss sagen, hat mir recht gut gefallen. Der neue Teil schafft wirklich den Spagat aus dem "alten" Bewährten (enge, atmosphärische Areale) mit dem "neuen" Fortschritt (offenere Gebiete an der Oberfläche, weitläufigere Areale) recht gekonnt. Es wird genug Abwechslung und Neues geboten, allerdings ohne die "Traditon" zu vergessen. Die Entscheidung, auf offenere, weitläufigere Gebiete zu setzen, war definitiv eine gute. Kommt der Abwechslung zu gute, allerdings ohne die üblichen Macken einer offenen Welt/open world zu haben. Man klappert hier keine Marker oder ähnliches ab, sonder bekommt nur eine grobe Richtung vorgegeben, die man dann einschlagen kann - oder nicht. Das läd deutlich zum erkunden ein, weil es immer wieder Orte gibt, die Aufmerksamkeit erregen und zum Erkunden einladen. Sowas ist deutlich besser, als die x-te open world abzuklappern und Symbol-abhak-Arbeit zu erledigen. Oder passt zumindest besser zu nem Metro-Titel, imo.

    Die Story ist eigentlich fantastisch geschrieben und insziniert. Hat mir sehr gut gefallen. Und bei einem Shooter ist ne gute Story ja eher die Ausnahme als die Regel. Nur den Anfang fand ich ein wenig aprupt und leicht aufgesetzt, also warum es zum "Exodus" kommt. Einiges erschließt sich einem auch erst im Laufe der Handlung, weshalb man am Anfang etwas "überfordert" wird mit den Zusammenhängen. Das wäre hier aber auch der einzige Kritikpunkt.

    Was mich im Zusammenhang mit Sory und Immersion am meisten stört: der Hauptcharakter ist schon wieder "stumm", weil er nicht spricht. Und da, obwohl er eigentlich ne Stimme hat, die man aber nur bei Ladebildschirmen und an den Levelanfängen zur Einleitung hört. Was das soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Gerade die teilweise emotionale Geschichte hätte gut daran getan, den Hauptcharakter auch sprechen zu lassen. Ist nicht gerade immersiv, wenn die Charaktere mit einer Wand sprechen, zumal man keine Möglichkeit hat, irgendwie auf Gesagtes zu reagieren usw. Der Hauptcharakter nimmt alles stumm hin, was ihn recht unglaubwürdig macht. Das stört bei Exodus noch viel mehr als schon in den Teilen davor, weil die Handlung sich viel auf Charaktere und deren Beziehungen untereinander konzentriert. Die Dialoge sind eingentlich sehr gut geschrieben und gesprochen, nur grätscht da der nicht sprechende Hauptcharakter wohl eher unbeabsichtigt rein und torpediert die Immersion merklich. Da ist das ein echter Beinbruch, wenn der Hauptcharakter wie ne Wand dasteht und nicht reagiert, wenn er angeraunzt wird oder wenn sich seine Frau bei ihm über ihren Vater auskotzt... hätte man definitiv besser lösen können/müssen. Das ist auch umso störender, weil die Welt von Exodus eigentlich recht glaubhaft ein apokalyptisches Szenario insziniert, welches mir sehr gut gefallen hat.

    Auf der PS4 sieht das Spiel fantastisch aus. Die Grafik ist gelungen, auch wenn sie hier und da einige Glitches und Clipping-Fehler a la "fliegendes" Gras und Objekte hat. Einmal ist das Spiel komplett abgestürzt. Das Sounddesign ist dagegen der Hammer. Wenn ich in meiner Bude zusammenzucke und umdrehe, dann hat das Spiel definitiv alles richtig gemacht. Merkt man schon auf den ersten paar Metern, wie fantastisch der Sound ist.

    Naja, sonst habe ich nicht viel zu meckern. Ist definitiv ein sehr gutes Spiel, dass mir viel Spass gemacht hat. :)
     
  4. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe gerade Crystar (28 Stunden) beendet (PS4)
    sehr guter aber in Sachen Gameplay etwas eintöniger Mix aus JRPG und Hack´n Slay
    die Grafik ist gut und läut absolut flüssig
    der Soundtrack ist top, die japanische Synchro ebenfalls
    Steuerung passt
    die wendungsreiche Story ist sehr gut da es eine relativ kleine persönliche Story um ein paar Charaktere ist, bleibt durchgehend spannend und hat ein zufriedenstellendes Ende und einen Sonderbonus gibts für ein bestimmtes Bad Ending, das war einfach die absolute Definition eines sehr gelungenen Bad Endings (noch mehr Bad Ending geht kaum)
    die Charaktere sind ebenfalls sehr gut und nebenbei hat das Game einen der hassenswertesten Antagonisten der Videospielgeschichte
    und ich mag die melancholische Atmosphäre des Games
    die Dungeons haben unterschiedliche Settings, spielen sich aber alle gleich, sind relativ linear und es geht einfach von einem Kampf zum nächsten und in Sachen Leveldesign bin ich mir nicht einmal sicher ob die nicht einfach zufallsgeneriert sind und es lohnt sich auch nicht die Dungeons abseits des Haupfpfades (den man erstmal finden muss) zu erkunden da es ausser ein paar Items nichts zu holen gibt
    das Kampfsystem ist extrem simpel, einfach Skills spammen und dann mit normalen Angriffe weitermachen bis man genug Mana hat, dann wieder Skills spammen und bei Bossen (die zuviel HP haben) immer wieder mal ausweichen
    selbts Healitems werden automatisch verwendet und solange man genug davon hat ist der Charakter unsterblich
    im Verlauf des Games trifft man noch 3 andere Charaktere (man kann zwischen den Charakteren jederzeit wechseln), jeder mit eigenen Skills aber das Gameplay bleibt im Prinzip das gleiche
    Spass macht das ganze trotzdem weil die Spielgeschwindigkeit ziemlich hoch ist und sich das ganze irgendwie spielt wie ein Hack´n Slay auf Speed
    man trifft auch immer wieder Sondergegner die eine eigene kleine Backstory bekommen haben und mit den Craftingitems die man da bekommt gibts besseres Equipment
    gibt auch so gut wie keine Sidequests und man erledigt ganz linear einfach einen Dungeon nach dem anderen
    der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig
    der Umfang passt
    Kritikpunkte gibts nicht ausser das die Bosse teiweilse zuviele HP haben

    :) :) :) :)
     
  5. gasperoni Active Member

    gasperoni
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    Ich hab gerade Trail of Cold Steel 1 auf der PS4 durchgespielt. Das Spiel war cooi, das Ende hat mich aber irgendwie kalt erwischt. Ich dachte, der letzte Kampf, den ich gerade hinter mir hatte, war ein Miniboss und es geht weiter und auf einmal kommt der Abspann. Ich wusste zwar, dass Teil 2 auf Teil 1 aufbaut, aber ich dachte nicht, dass Teil 1 so endet, also quasi mit einem Cliffhanger. Teil 2 habe ich noch nicht
     
  6. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Na dann freu dich mal das Teil 2 ganz genauso endet. Alle Trails Teile bauen aufeinander auf. Bis du Cold Steel 4 beendet hast wird also jeder Teil so enden.
     
  7. Dukester Well-Known Member

    Dukester
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    Zuletzt Mad Max durchgespielt und dann noch mit Platin veredelt. Was ´ne Spielspaß-Granate!! :):hoch:
     
  8. Johnny Dread Load"*",8,1: Moderator

    Johnny Dread
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    Hab heute Astral Chain durchgespielt und knapp 30 Stunden dafür gebraucht. Das Postgame hab ich komplett ausgelassen, dafür aber den Großteil der Nebenmissionen erfüllt.

    Das Kampfsystem macht am Anfang sehr viel Spaß. Im späteren Verlauf wird es dann doch etwas eintönig.

    Der Sound und die Musik sind durchweg spitze und es wird immer auf den Punkt gebracht.

    Die Grafik ist für die Switch ganz okay und das Art Design gefällt mir gut.

    Die Missionen sind generell ganz gut. Nur der zwanghafte Wechsel zwischen den ruhigen Passagen, den Hauptmissionen und der Astralwelt wirkt auf mich mehr gewollt als gekonnt. Am Anfang ist das sehr geil. Ab irgendwann wirkt es sehr aufgesetzt, dass man sich direkt nach der totalen Action erstmal um die sehr kleinen Wehwehchen der Mitarbeiter/Stadtbewohner kümmert.

    Im ganzen hat mir das Spiel aber sehr gut gefallen.

    8/10
     
  9. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    @Johnny Dread

    Hat das Spiel ein Levelsystem ähnlich Nier, oder kauft man ähnlich Bayonetta neue Combos mit Geld?
    Das Kampfsystem wird ja nicht 30 Stunden über komplett gleich bleiben.
     
  10. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Mad Max, ne "Spielspassgranate"? Mitnichten. ;)
     
  11. GodofOlymp Well-Known Member

    GodofOlymp
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    Kurzweiliger "Horror"trip der es aber nicht allzu oft schafft wirklich zu gruseln. Optisch ist das ganze hübsch, hat jedoch ein paar Ruckler und FPS Probleme (halten sich aber noch in Grenzen). Schlimmer fand ich die teilweise völlig überzogene Mimik, ist diese aber on Point sieht das schon sehr gut aus.

    Haben es Koop gespielt, was wirklich gut umgesetzt wurde und Spaß gemacht hat. Das Spiel ist halt einfach zu kurz, weswegen man kaum eine Charakterbindung herstellt. Steuerungstechnisch kennt man es ja QuickTime und schnelle Entscheidungsfindung.

    Da wir uns das Spiel geteilt haben gehen die 15€ in Ordnung.

    Alles in allem 6/10 Verteilerkappen.
     
  12. The Fang Ewiger Zweiter

    The Fang
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    River City Girls (Switch) beendet.

    Nach so vielen Jahren mal wieder ein Side-Scrolling Beat 'Em Up zu spielen hat schon Spaß gemacht. Wobei dieses Spiel aber mit Leveln, Ausrüstung und Nebenquests auch einen Hauch RPG hat. Die Freunde der Schülerinnen Kyoko und Misako werden entführt, und die beiden nehmen auf der Suche nach ihnen die Stadt auseinander. Wobei sie mit der Schule anfangen. Die Story wird dabei in Gesprächen und Zwischensequenzen oft lustig erzählt.
    Grafisch gibt es recht schicke Pixeloptik mit sehr guten Animationen. Der Sound ist noch besser. Gute englische Sprachausgabe und tolle Musik, teilweise sogar mit Gesang.
    Spielerisch hat es alles was man so erwartet. Umfangreiche Move-Palette, Waffen, Gegenstände (und Gegner) zum um-sich-werfen.
    Und Bossfights. Und die sind mein größter Kritikpunkt. Einer ist sehr nervig und langwierig und ein anderer knüppelhart. Ich bin fast verzweifelt. Man kann zwar grinden und essen kaufen, aber das sollte zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht nötig sein. Ich habe so ziemlich alles Geld in neue Moves gesteckt. Aber vielleicht ist mir bei den Bossen auch irgendwas entgangen...
    Ansonsten etwas repetitiv. Aber in dem Genre wohl auch unvermeidbar.

    Nach dem Durchspielen gibt es noch New Game+ und man kann im Spiel noch was freischalten wenn man bestimmte Gegenständer zerstört. Habe aber nicht alle gefunden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2019
  13. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Wie lang geht der Spaß denn?

    Habe mir mal den Anfang angesehen und der Humor ist erstklassig. Die tolle Musik kommt tatsächlich komplett von bekannten Youtube Größen die hier mal zeigen was sie drauf haben. Alleine das ich da alle kenne und man ihre Stiele wiedererkennt wertet es für mich auf.

    Ich hätte tierisch Lust auf das Spiel. Aber die Titel der Reihe gehen immer nur 3-4 Stunden und dafür sind mir 30€ dann doch zu viel.
     
  14. The Fang Ewiger Zweiter

    The Fang
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    Etwas länger ist es schon. Schätze 6-7 Stunden ist realistischer.
     
    Splandit gefällt das.
  15. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Danke für die Info. Das hilft beim einschätzen des Preises.
     
  16. Oli_Anderson Well-Known Member

    Oli_Anderson
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    Dragon Ball Z: Battle of Z

    Abgebrochen.
    Kam in der Cellsage dann nicht weiter.
    Kein schlechtes DB Game aber es gab auch schon bessere.
    Außerdem nervt es immer und immer die selben Aktionen aus zu führen. Und das Zielsystem ist auch nicht gelungen.
    Schade hätte gerne alle Charaktere freigeschaltet.

    So damit bin ich mit allen DB Spielen auf LastGen durch. Bis auf DB Kinect....weil ich die Hardware nie hatte.
    Wie immer sind alle mittelmäßig...spricht keiner war richtig gut oder schlecht....und keiner blieb richtig in Erinnerung.
    Mal sehen wie Xenoverse dann so ist......
     
  17. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Von der Immersion ab leider nicht besser.
    Denn auch dieses läuft auf das spammen von maximal 2 Attacken hinaus. Nur das man sich diese Attacken dank RNG und 5% Dropchance erstmal ergrinden darf.
     
  18. Lathander RPG Overlord

    Lathander
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    Habe gestern Abend Ys VIII Lacrimosa of Dana noch auf der Vita durchgespielt. Die Vita Version ist suboptimal, sie läuft echt nicht sauber (die Framerate ist alles andere als flüssig), aber die Ladezeiten sind okay und es ist für mich noch gut spielbar gewesen. Die Vita Version ist im Vergleich zur PS4 Version gekürzt (es fehlen eine Menge Dana Quests, der Dana Dungeon, Nachtmissionen und die Tower Defense Missionen, die es bei der PS4 noch zusätzlich zu den Raids gibt). Da all dies auf der PS4 allerdings Dinge waren, die für mich zu den schwächeren Teilen des Spiels gehörten, habe ich sie alle überhaupt nicht vermisst.

    Ich sollte keine Spiele 2x durchspielen, aber Ys VIII fand ich einfach toll. Und das ist es auch ein zweites Mal noch. Die Spielwelt ist wundervoll erstellt, die Story hat ein gutes Pacing (hier passt es auch mal, dass im ersten Drittel nicht viel passiert, Ys ist da einfach gameplaybetonter), im zweiten Drittel wirds interessant und im letzten Drittel gibts dann ne Menge Enthüllungen, die man so nie erwartet hätte. Das Spiel hat dabei (auch auf der Vita) einen gewaltigen Umfang. Ist echt bemerkenswert, was einem gerade am Ende noch an neuen Umgebungen und Soundtracks um die Ohren gehauen wird. Dazu gibts haufenweise Bossgegner, 6 spielbare Charaktere und der Nebenkram lässt sich wirklich schön in diesem Spiel erledigen, ohne dass man ständig Angst hat, was verpassen zu können.

    Toller Titel, aber ich muss in Zukunft definitiv mal wieder mehr gegen meinen Backlog tun :D
     
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  19. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Volle Zustimmung und nur eine kleine Ergänzungen.

    Ys VIII ist ein Vita Titel. Die Vita Version ist daher nicht gekürzt, sondern die PS4 Version erweitert.

    Dana ist und bleibt für mich das Spiel dieser Generation. :D
     
  20. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Steamworld Quest

    Sehr nettes, streng lineares "J"RPG mit einem funktionierenden, aber leider nicht ganz ausgefeilten Karten-Kampfsystem. Das Spiel macht nämlich den Fehler, dass der einfachste Weg auch gleichzeitig der effizienteste ist und die anfängliche Dreier-Party grundsätzlich einfach viel besser funktioniert als wenn man sie anders zusammenstellt um die zwei restlichen Mitglieder zu benutzen. Denn die bauen sehr stark auf Kombos auf – Orik wird besser je mehr Ressourcen man gesammelt hat und mit der richtigen Maske, Tara und Thayne hingegen sind spezialisiert auf Statusveränderungen und Debuffs und verursachen mehr Schaden gegen Gegner, die von solchen Mali betroffen sind. Das Problem: Da das System mit Karten funktioniert und man per Zufall jede Runde neue Karten zieht, hat man viel zu selten alles in der richtigen Reihenfolge beisammen. Deshalb ist's in der Praxis einfach effektiver, mit Armilly oder Copernica alles mit guten Standard-Angriffen bzw. Zaubersprüchen wegzuhauen und sich gar nicht auf die ganzen anderen Features einzulassen.

    Oder anders formuliert: Wer das Spiel richtig spielt, macht es sich viel schwerer als es sein müsste. Zu Gute halten muss man Quest aber trotzdem, dass zumindest in der Theorie hier sehr viele Möglichkeiten existieren, seine Decks zusammenzustellen. Und wer gerne experimentiert und nicht unbedingt den schnellsten Weg von A nach B wählen muss, der kommt vermutlich auch richtig auf seine Kosten.

    Charaktere und Geschichte reißen keine Bäume aus, sind aber nett geschrieben. Die Party ist angenehm klischee-los mit dem (anfangs) asozialen Heiler/Tank-Hybrid, der am liebsten zu Hause bei der Mutter herumhockt. Oder Tara und Thayne, die im Doppelpack auftreten, aber nur eine Spielfigur sind. Tara die aggressive Draufgängerin mit der Axt, Thayne der schüchterne Bruder, der auch im Kampf erst dann mit einem schlechten Gewissen mit dem Dolch zusticht, wenn Tara bei einer Doppel-Attacke schon zum Zug kam. Der Antagonist tanzt durch seine wirklich merkwürdige Motivation auch ein bisschen aus der Reihe.

    Das Spiel hat IMO ein paar Pacing-Probleme, da kurz nach Anfang die HP der Gegner auf einmal explodieren und kurz vor Ende viele normale Gegner mit Statusveränderungen um sich werfen, die man – auch hier – wegen des Zufallsfaktors nicht immer direkt heilen kann (da man die entsprechende Karte erst auf der Hand haben muss). Das führt dazu, dass man häufiger als nötig zu den Heilstatuen zurücklaufen muss, welche im Umkehrschluss wieder alle Feinde respawnen... Aber immerhin führt quasi jeder zweite Kampf zu einem Level-Up, d.h. es fühlt sich nie nach verschwendeter Zeit an.

    Stichwort Zeit: Ich habe etwas über 18 Stunden zum Durchspielen benötigt – davon locker 30 Minuten für den extrem langen Endgegnerkampf. Bis auf eine Arena mit unterschiedlich schwierigen Kämpfen gibt's auch keine Nebenquests oder dergleichen. Die Arena habe ich nicht ganz abgeschlossen, weil man doch ziemlich heftig dafür grinden müsste. Vielleicht einmal etwas für New Game +, das vorbildlicherweise vorhanden ist.

    Alles in allem ein schönes, sympathisches RPG mit kleineren Balance-Problemen beim Kampfsystem. Positiv erwähnen möchte ich noch die Musik, die wirklich sehr gelungen ist und die schöne Galerie mit Konzeptzeichnungen, die man nach dem Durchspielen freischaltet. Alles in allem ein empfehlenswerter Titel, so wie alle andere Spiele des Entwicklers auch.
     
  21. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe gerade Greedfall (46,5 Stunden) beendet (PS4)
    spassgies RPG
    die Grafik ist gut aber alles wirkt irgendwie unspektakulär, dafür gibts keine Ruckler
    der Soundtrack ist gut, die Sprachausgabe ebenfalls nur an die Stimme des Hauptcharakters fand ich nicht ganz passend
    Steuerung ist top
    die Story ist gut und sehr viel Extrastory wird über lange Sidequestreihen erzählt (ein wichtiges Storydetail erfährt man tatsächlich nur über eine Quest und da auch nur wenn man an einem bestimmten Ort ein bestimmtes Item mitnimmt...)
    die Sidequests sind auch das Highlight im Game, die Questreihen gehen teilweise über Stunden, habe interessante Storys, passen zur Hauptstory und bieten verschiedene Lösungsmöglichkeiten
    die Spielwelt besteht aus mehreren offenen Bereichen und Städten und etwas mehr Abwechslung wäre da nicht schlecht gewesen, immerhin lohnt es sich die zu erkunden da man immer wieder Schreine für Skillpoints, Schatztruhen oder Extrabosse findet
    das Echtzeitkampfsystem spielt sich ziemlich simpel, macht aber Spass, nur Schusswaffen sind zu mächtig, vor allem da man später sehr leicht an Munition kommt, ausserdem sind die Begleiter in den Kämpfen sehr effektiv
    für Level Ups gibts Skillpunkte und alle 3 (und 4) Level Ups gibts noch Punkte für Statupgrades (braucht man um Waffen und Rüstungen auszurüsten) und Talente (z.B. Charisma, Crafting...), man kann sich aber nie verskillen da es immer irgendeine Möglichkeit die Quests zu lösen
    der Schwierigkeitsgrad ist fair, nur gegen Ende steigt der Schwierigkeitsgrad etwas sprunghaft an und die Kämpfe werden deutlich mehr aber unfair wird es nie und grinden muss man auch nicht
    der Umfang passt
    Kritikpunkte gibts nicht

    :) :) :) :)
     
  22. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Final Fantasy XII

    Nach Giruvegan, dem absoluten Tiefpunkt des Spiels, musste ich eine Pause einlegen und habe zwischendurch erst einmal Control durchgespielt. War rückblickend auf jeden Fall eine gute Idee, denn ich habe mich jetzt voller Elan wieder an das Spiel gewagt und die restlichen zehn Stunden in drei Tagen durchgezogen.
    Zum Glück war Giruvegan der einzige, große Ausreißer nach unten. Der letzte große Dungeon zieht sich zwar extrem in die Länge, war aber mehr oder weniger klar designt und hatte auch kaum nervige Gegner im Schlepptau. Das Finale des Spiels war dafür allerdings viel zu abgedreht und passte stilistisch überhaupt nicht zu den sehr bodenständigen 40-45 Stunden, die man davor erlebt hat – hätte man alles etwas subtiler regeln können.

    Trotzdem für mich das beste FF wegen der sehr nüchternen Darstellung, fantastischer Art-Direction, einem sprachlich sehr eloquenten Stil und nicht zuletzt dem coolen Gambit-Feature, bei dem böse Zungen zwar behaupten könnten, das Spiel würde sich dadurch wie von alleine spielen, das mir aber gerade deswegen so gut gefällt weil man sieht, wie gut man seine Party "programmiert" hat.

    Auf jeden Fall ein RPG bei dem sich ein zweiter Blick absolut gelohnt hat, vor allem weil ich es damals nicht durchgespielt hatte. Könnte mir durchaus vorstellen es sogar irgendwann nochmal durchzuspielen, da es in der "bodenständig und erwachsen"-Abteilung der JRPGs leider kaum nennenswerte Alternativen gibt. Erst recht nicht auf aktueller Hardware.
     
  23. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Hm, mir haben die letzten 5 Stunden des Spieles deutlich besser gefallen als der Rest. Das war dann wirklich wieder Final Fantasy. Das davor war......nicht schlech, aber nicht Final Fantasy. Da passt der direkte Nachfolger dann doch wieder besser.

    Wobei, nach 13 und 15 habe ich sowiso keine Ahnung mehr wofür der Titel noch stehen soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2019
  24. goathammer farewell...

    goathammer
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    XII ist imo schon deutlich besser als XIII und XV. Mein Lieblings-FF ist es trotzdem nicht.

    Aber wir kriegen ja eh bald wieder ein "richtiges" FF in Form des FF VII Remakes.
     
  25. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Ich weiß nicht wie Splandit Final Fantasy definiert, aber das industrielle Setting aus FFVII ist nicht unbedingt näher an den klassischen Fantasy-Stories mit Rittern und Magiern als FFXII. XIII ist im Grunde auch nichts weiter als ein Bastard aus den futuristischen Elementen des "Vorgängers" und den klassischen Kristall-Storys der ersten Teile.

    IMO ist das aber alles positiv zu werten, denn dass sich die Reihe immer wieder neu erfindet macht auch irgendwo den Reiz der Franchise aus. Natürlich hat jeder seine persönlichen Grenzen für das, was er als "passend" betrachtet oder nicht (lustigerweise hat mich bislang nur ein Element in allen FFs gestört und das waren die Handys in FFXV) aber grundsätzlich bin ich für das Meiste offen – wohlgemerkt solange es qualitativ gut umgesetzt ist. Bei den Dialogen aus XIII rollen sich mir heute noch die Zehen auf wenn ich drank denke.
     
  26. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Ich definiere es als persönliche Geschichte, nicht als politische. Und Teil XII hat, vielleicht auch durch das erwzingen von zusätzlichen Figuren keinen persönlichen Punkt.
    Zudem fehlte Teil XII bis ganz zum Schluss das magische, bzw. das magische im Gegenspieler. Erst ab dem Besuch der Cid Labore fand das Spiel für mich zu dem zurück was die Serie für mich definiert. Der Rest des Spieles mag gut sein, passt aber nicht zum Rest der Reihe.

    XIII und XV sind dann wieder persönlich, leider ging man hier dann mit deutlich geringerer Qualität vor als bei XII.
    So zumindest meine Meinung.

    Und Final Fantasy VII könnte nicht näher am Kern der Serie liegen. Ist dieser laut ihrem Schöpfer doch der Konflikt zwischen Magie und Technik.

    Aber da halte ich mich raus. Ich bin kein großer Freund von Teil VII wodurch man in der Regel nur aneckt.
     
  27. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
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    Magie gibt's in FFXII doch mehr als genug. Quasi jeder Boss ist eine Art alter, magischer Wächter. Und das Kapitel um die Viera, die mit dem Wald kommunizieren können und Teile davon absperren oder verhüllen ist doch eine magische Geschichte wie sie im Buche steht.
    Dass die Erzählung nicht besonders persönlich ist, von einigen Ash/Vaan/Balthier-Momenten mal abgesehen, ist natürlich richtig. Generell bevorzuge ich auch Storys mit einem zentralen Charakter (fand deswegen etwa Halo 4 auch viel besser als die Vorgänger), aber hier hat das IMO wirklich gut funktioniert. Man ist hat einfach nur ein kleines Zahnrad in einer wesentlich größeren Machinerie, das ist eine angenehme Abwechslung zum typischen "du – und nur du – kannst alles retten"-Szenario.

    FFVII mag ich auch nicht besonders, aber ich hab's auch nie wirklich lange gespielt. Das Original ist ohne Nostalgiebrille auch nur mehr schwer erträglich mit den hässlichen Figuren, unscharfen Hintergründen und grottiger Framerate. Bin gespannt wie mir das Remake gefallen wird, auch wenn die over-the-top-Inszenierung wirklich nicht mein Fall ist.
     
  28. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Ich weiß das mag total unlogisch klingen, aber für mich ist Die Welt von FF XII nicht magisch, sondern mystisch. Für mich ein ziemlicher Unterschied.
    Und dieser Eindruck verstärkt sich durch FF Tactics und Vagrant Story nochmal stark.

    Ivalices Magie ist undefinierbarer und mehr religiös im Gegensatz zur klassischen klar definierten fantasy Magie der Vorgänger.
     
  29. goathammer farewell...

    goathammer
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    Das wiederum finde ich ganz cool und ist eigentlich das, was mir am ganzen "Ivalice-Universum" am besten gefällt. Ein neues FF-Tactics in diesem Setting würde ich echt mit Kusshand nehmen. Vagrant Story hätte auch mal ein Remake verdient.
     
  30. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Ich habe ja auch mit keinem Wort schlechter gesagt.

    Für mich nur eben in einem FF unpassend. Zu VS hat es fantastisch gepasst. Und auch FF Tactics (GBA, die PS1 Version habe ich aufgrund des höllischen Schwierigkeitsgrdes nie über das erste Kapitel gespielt) hat dadurch genau den Hauch mysterie bekommen den es gebraucht hat.
    Ivalice kann wunderbar funktionieren, aber es hängt davon ab für was man diese Welt nutzt.

    Während ich z. B. Famfrit, Ultima und Co. in Tactics großartig finde, finde ich sie in XII gänzlich unbedeutend und wünsche mit lieber FF Klassiker zu haben. Das Problem ist das diese überhaupt nicht in die Welt passen. Kann sich hier jemand den FFX Bahamut im Ivalice Style vorstellen? Diese Art von Drache kommt in Ivalice schlicht nicht vor. Die Stile lassen sich nur sehr schlecht vermischen.

    Ugh, am Ende weis wieder keine was ich überhaupt meine. Um es vielleicht doch verständlich zu sagen "FFXII fühlt sich einfach anders an als alle anderen Teile.".
     
  31. Lathander RPG Overlord

    Lathander
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    Ist doch klar was du sagen willst. Du erwartest in der Hauptreihe von FF gewisse Dinge und FF XII ist in der Hinsicht anders als die anderen Teile. Darum wirst du nicht warm mit FF XII.

    Ich kann diesen Standpunkt nachvollziehen, sehe es für mich aber auch anders. Weil ich mich nicht so sehr an einem Namen festhalte. Ich beurteile Spiele, nicht die Marke, die dahinter steht. Das - und die Tatsache, dass ich meist mit eher neutralen Erwartungen (und definitiv nur allerseltenst gehypt) an Spiele rangehe - erlaubt es mir, Spiele für sich zu betrachten. So bin ich auch Neuerungen oder Veränderungen offen gegenüber. Die können gut sein oder aber auch schlecht. Weiß man immer erst, wenn man es gespielt hat.

    Ich mag FF XII aus anderen Gründen nicht. FF XIII mochte ich irgendwie als JRPG-Popcorn-Kino, aber hätte ich es mit den anderen Teilen verglichen, hätte ich es wohl gehasst, wie die meisten hier.

    Zum Thema:
    Habe heute Evil Within 2 beendet. Puuuh, komischer Titel. Meiner Meinung nach ist die offene Levelgestaltung Gift für das Spiel. Die Hubs haben keinerlei Nutzen für die Story und dienen eigentlich nur der Spielzeitstreckung, der Platzierung von Loot und vielen Collectables. Das Spiel hat in den linearen Abschnitten gute Momente. Dennoch fand ich die Story extrem wirr. Optisch ist das Ding gar nicht schlecht, da steckt viel Arbeit drin und viel kranke Phantasie.

    Vom Gameplay her fand ich es so lala. Die Kamera ist viel zu nah am Protagonisten dran und das Trefferfeedback ist miserabel - wie oft ich durch Gegner durchgeschossen habe, ohne dass die "getroffen" waren... Auch die Steuerung ist echt Mist, es ist in engen Gebieten eigentlich nicht mehr möglich, sich zu orientieren.
     
  32. SturmGolem Well-Known Member Moderator

    SturmGolem
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    Unterm Strich, mochte ich das Game wirklich sehr. Fury ist unter den Reitern die beste und das macht sich auch in den Dialogen bemerkbar. Der Wandel von ihr ist echt schön umgesetzt und trägt zur Geschichte bei. Es waren zwar hier und da ein paar Rätsel vorhanden, aber im Grunde hat man das "Zelda" Feeling etwas zurückgeschraubt und gegen mehr "God of War" ausgetauscht. Das sieht man dann vor allem an den Endgegnern. Eine Sache ist da aber leider, was dem Spiel so ein bisschen das Genick bricht: Die Performance. Am Anfang gab es ein paar Ruckler und seltsame "Hintergrund-Glitches", kommt man aber dann zum Maschinenlevel, geht alles den Bach runter. Hat mich ein wenig an Blighttown aus Dark Souls erinnert^^ Hinzukommen dann noch Nachladefehler, wenn man ein neues Gebiet betritt. Ich bin einmal durch eine Tür gekommen, durch die man eigentlich gar nicht durfte, weil das Gitter noch nicht geladen war xD Dabei sieht die Grafik eigentlich gar nicht soo schlecht aus. Hätte noch viel besser sein können, aber wie gesagt. Ich hatte trotzdem kurzweiligen Spaß :)


    Astral Chain

    Meine Güte, hat das Spiel nochmal was raus gehauen am Ende. Zwar PlatinumGames typisch, aber trotzdem. Hat mir durch und durch gefallen. Zwar waren die Effekte und das Kampfsystem etwas ZU krass, sodass ich oft den kompletten Überblick verloren habe, aber alles in allem, war es ein sehr sehr gutes Spiel. Story war gut und voller Highlights, Grafik ist für Switch-Verhältnisse echt verdammt gut, Musik ist der Hammer(bisschen was für Djent Fans :P) und die Nebenaufgaben waren oft sehr einfallsreich und haben gut die Mechaniken der Legions genutzt. Ist auf jeden Fall eines der besten Switch Games dieses Jahr.
     
  33. Viewtiful Flo Überfahrener Benutzer

    Viewtiful Flo
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    Noch ein Durchlauf geschafft. Dieses mal auf das "schlechte" Ende gespielt. Jenes Ende gefällt mir nicht so gut wie das "gute". Das Spiel bleibt dennoch fantastisch. Glaube, jetzt reicht es erst mal damit.
     
  34. GodofOlymp Well-Known Member

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    Hat richtig gefetzt. Hab die Kampagne durchgespielt und richtig viel Spaß damit gehabt (10std)

    Hatte eigentlich nur ein bisschen Actiongeballer erwartet, aber doch mehr bekommen. Diversität im Gameplay, sehr starke Inszenierung und wirklich ausgesprochen gelungene Synchronisierung.

    Technisch war das ganz auch super glatt, hatte auch keine Bugs (wurde scheinbar inzwischen gefixt). Gespielt hab ich online, keine korrumpierten Spielstände oder Gameplayaussetzer. Einzig ganz selten Mal ein Framerateeinbruch, aber absolut im Rahmen.

    Von der Schwierigkeit, gab es auch auf normal schon die ein oder andere knackige Stelle, insgesamt also schon fordernder. Die KI hat zu jedem Zeitpunkt einen richtig guten Job gemacht. Hab zwar nicht alle Sammelobjekte gefunden aber bestimmt 90%.

    Werd mir jetzt nochmal die Online PvE und PvP Modi ansehen.

    Insgesamt 9/10 Dicke Wummen.
     
  35. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe gerade Kill la Kill If (7,5 Stunden) beendet (Switch)
    spassiges Game bei dem man aber den Eindruck hat das man nur das Finale einer Story spielt
    die Grafik ist mittelmaß, dafür läufts immer flüssig
    der Soundtrack ist top, die japanische Synchro ebenfalls
    Steuerung passt
    die Story ist völlig abgedreht aber unerhaltsam, der Haken ist das man mitten in der Story einsteigt und man erstmal keinen Bezug zu Charakteren oder irgendwas anderem hat (Leute die den Anime kennen dürften es da deutlich besser haben)
    das Kampfsystem spielt sich simpel aber sehr schnell und die meisten Kämpfe sind eigentlich Bossfights
    abseits der Story gibts aber keinen Spielmods der irgendwie Langzeitmotivation bringen würde
    der Schwierigkeitsgrad ist fair, nur ein Kampf wo es gegen 4 Bosse in Folge geht ist heftig
    der Umfang passt eigentlich aber mehr Story oder zumindest eine Zusammenfassung was vorher passiert wäre nicht schlecht gewesen (immerhin gibts eine Ingamenzyklopädie)
    bis auf die Sache mit der Story gibts keine Kritikpunkte

    :) :) :) :)
     
  36. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Wo genau beginnt denn das Spiel?
    Und bestimmte Grenzen musste man aufgrund der Kostüme wohl setzen.
    Viele Charaktere zeigen ihre Kostüme erst nach einem Drittel der Geschichte. Vorher kämpft sie nur gegen austauschbare Club Kapitäne. Jeden davon in einen Kämpfer umzuwandeln währe wohl zu viel für das knappe Budget gewesen.
     
  37. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    @Splandit
    das Game startet
    bei der großen Battle Royale wenn Ryoko gegen die Elite Four kämpft

    :) :) :) :)
     
  38. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Joa das ist gut und gerne 6-10 Folgen im Anime drinnen.
    Wie vermutet ist es aber tatsächlich der Punkt ab dem die Kostüme das erste mal vorkommen. Ist also wohl wirklich eine Budget Sache.

    Aber gut, Fans des Anime dürften auch die einzige Zielgruppe des Titels sein.
     
  39. -----Predator---- Well-Known Member

    -----Predator----
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    habe gerade Utawarerumono ZAN (11,5 Stunden) beendet (PS4)
    spassiges Game aber kann natürlich nicht mit den anderen Utawarerumono Games mithalten
    in Sachen Grafik hat das Game was von einem PS3 Game, läuft aber immerhin flüssig
    der Soundtrack ist sehr (einen Bonus gibts dafür das es Tracks aus Mask of Deception ins Game geschafft haben) und die japanische Synchro ist top
    Steuerung passt
    die Story ist eine Kurzfassung der Story von Utawarerumono Mask of Deception aber hier fehlen praktisch alle Charakterevents und man springt im Prinzip von einem Kampf zum nächsten (gibt aber auch mal 10-15 Minuten Story am Stück), da Mask of Deception aber nicht viel Story hatte versteht man das meiste der Story auch wenn man Mask of Deception nicht gezockt hat
    in Sachen Gameplay ist das Game sowas wie Dynasty Warriors mit extrem kleinen Levels und deutlich weniger Gegnern, auch Crafting gibts nicht
    jeder der 12 Charaktere spielt sich etwas anders und man im Kampf immer zwischen 4 Charakteren wechseln
    neben der Story gibts noch optionale Missionen die aber auch relativ schnell beendet sind
    der Schwierigkeitsgrad in der Story ist fair, bei den optionale Missionen kann man schon mal 30-60 Minuten grinding einplanen
    der Umfang passt für diese Art Game
    Kritikpunkte gibts nicht

    P.S. und das Game macht so viel Lust die beiden anderen Utawarerumono Teile nochmal zu zocken :D :D

    :) :) :) :)
     
  40. Splandit Well-Known Member

    Splandit
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    Was mich dabei stört sind die ganzen Charaktere und Level die man als DLC kaufen muss. Warum ist der Typ der Maske zum Beispiel DLC? Ist das nicht einer der Hauptcharaktere? Imo als Gesammtpaket einfach zu teuer.
     
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