Wo liegt die Faszination an BotW? Könnt Ihr das Feuer entfachen?

Dieses Thema im Forum "Spiele-Forum" wurde erstellt von Sevar, 22. Juli 2019.

  1. Sevar Member

    Sevar
    Registriert seit:
    30. November 2016
    Beiträge:
    5
    Hallo zusammen.
    Ich eröffne diesen Thread mit einer Hoffnung, das Ihr es schafft mir zu helfen das Feuer für BotW zu entfachen. Ich habe das Spiel nun schon ein Jahr bei mir rumfliegen und habe es auch schon das ein oder andere mal reingeschmisse und gedaddelt. Aber bisher bin ich irgendwie überhaupt nicht mit dem Spiel warm geworden und es hat mich nie in seinen "Bann" gezogen. Um ehrlich zu sein finde ich es an einigen stellen allerhöchstens mittelmäßig bist schlecht.

    Was mich an BotW stört: (soweit ich es bisher gespielt habe)
    eine kaum existente Story, die generell eher als "grobe Rahmenhandlung" bezeichnet werden kann. Absolut kein Vergleich mit alten Klassikern.
    Ein Kampfsystem aus der Hölle. Abnutzbare Waffen? Sorgt bei mir persönlich nur dafür, das ich irgendwie gakein Bock aufs kämpfen habe und alle Gegner so weit wie es geht komplett auslasse und ignoriere. Immerhin stehen die ja auch in ein paar Nächten so oder so wieder alle da. Wofür killen? Paar Rubine aus derer Kiste? Kann ich auch gleich ein paar Erze Farmen und verhökern.
    mit dem Kochen haben die eine schöne Idee grandios verkackt. Klar finde ich es cool rum-experimentieren. Aber jedes mal aufs neue? Klar kann ich auch im Internet einen Guide raussuchen, aber das is nich das selbe. Warum zum Geier gibt es kein Rezeptbuch, über Rezepte, die man bereits gefunden hat? Immer wieder aufs neue experimentieren nervt gewaltig. Von der Menüführung dabei fange ich ganich erst an.
    die Schreine sind in keinster weise ein adäquater Ersatz für die Dungeons. Ich finde die arg langweilig und uninspiriert.
    auch die Titanen sind nur ein schwacher Trost für "keine Dungeons", da sie ja immerhin "sowas wie Dungeons" sind.

    Um es zusammen zu fassen, fehlen mir in BotW schlicht und ergreifend dinge, die ich in alten Teilen zu lieben gelernt habe.
    -eine gute und lebendige Story
    -Dungeons mit einzigartige Bossgegner
    -interessante Charaktere
    -coole Tools und hilfsmittel
    -eine antreibende Motivation dem "Bösen" entgegen zu treten. Und ja ich weiß ich hab da ne quest, die sagt mach Ganon platt, die sorgt aber noch lange nicht dafür, das ich so motoviert bin den "endboss zu klatschen" wie in anderen teilen.

    Also bin ich einfach nur blind und sehe irgendwas offendsichtliches nicht oder muss ich mich damit abfinden, das ich das spiel bestenfalls mittelmäßig finde? Ich würde das Spiel so gerne gut finden und spaß am spielen haben. Irgendwas muss es ja haben, was ich nich checke, das es so in den himmel gehyped wird.
     
  2. Oli_Anderson Well-Known Member

    Oli_Anderson
    Registriert seit:
    14. Oktober 2009
    Beiträge:
    28.375
    Ort:
    Vienna
    Könntest du den Thread in *Wie entfacht Zelda generell das Feuer in mir* umbenennen. :D
    :frieden:
     
  3. Ghost Die Lachsschaumspeise!

    Ghost
    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    16.825
    Also der Tipp, den ich dir geben kann. Spiel mal etwas länger.

    Nehmen wir das Kampfsystem, vergleicht man das mit dem der meisten alten Teile, dann ist es wirklich nicht vergleichbar, denn aufgrund von Konter- und Ausweichmechanik ist es anspruchsvoller. Zerstörbare Waffen machen nur am Anfang Probleme, wenn man mit einem Ast oder einer rostigen Waffe auf Gegner einschlägt, wenn man etwas länger spielt, findet man Waffen, die länger halten außerdem hat man irgendwann genug Waffen im Inventar, dass es nicht mehr so schlimm ist, wenn eine Waffe kaputt geht.

    Was die Geschichte angeht, das ist halt der Nachteil, wenn man eine offene Spielewelt gestaltet, wo man viel Freiheiten geben will, da wird es schwierig, eine Geschichte so zu erzählen, wie in den alten Teilen.
    Es ist aber so, wenn man alle Teile der Geschichte zusammen nimmt, dann steckt in Breath of the Wild genauso viel (oder wenig) Geschichte, wie in den Vorgängern, nur sind die Fragmente halt über eine wesentlich größere Welt verteilt.
    Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn bei diesem Abenteuer ist die offene Spielewelt die eigentliche Hauptattraktion des Spiels, ihre Erkundung, das was man in ihr erlebt. Das Problem daran ist halt, es spricht nicht jeden gleichermaßen an, mancher hat halt lieber eine durchgängige Geschichte, die einem mehr an die Hand nimmt und durch die Welt führt, das bietet Breath of the Wild nicht.

    Bezüglich des Kochens, ein Rezeptbuch wäre in der Tat nett gewesen, aber je weiter man vorankommt (jedenfalls, wenn man Herzen und Ausdauer sammelt), desto weniger wichtig wird eigentlich das Kochen, außerdem lernt man recht schnell, welche Zutaten wichtig sind und was diese bewirken. Was einem mitunter das Vorankommen auch erleichtert, sind die unterschiedlichen Rüstungen und dafür braucht man dann übrigens auch diversen Materialien der unterschiedlichen Gegner, damit hat das Kämpfen dann auch wieder seinen Zweck.

    Die Schreine sollen auch gar nicht die großen Dungeons ersetzen, sie sollen einfach kleinere Rätseleinlagen in der Welt sein und das machen sie aus meiner Sicht gut, dadurch bringen sie immer wieder Abwechslung ins Spiel, vor allem, weil man sich da einige schöne Rätsel ausgedacht hat, die ja alle "nur" auf einer handvoll Items basiert. Die Schreine sind damit eher das Gegenstück zu den großen Dungeons, die ja im Verlauf der Serie immer aufwändiger wurden und mehr Zeit beanspruchten.
    Für diese großen Dungeons hat man die Titanen der Recken im Spiel, da gibt es einige Sachen die mir nicht so gefallen, die ich an dieser Stelle aber nicht spoilern will, aber die Titanen sind die Kreationen, die die großen Dungeons aus den alten Teilen ersetzen.

    Alles das muss man mögen und wenn du trotzdem irgendwann sagst, das ist nicht deins, dann ist das halt so, dieses Zelda-Abenteuer fühlt sich halt mal etwas anders an und das stellt einige eben nicht zufrieden.
     
  4. Cas83 Well-Known Member

    Cas83
    Registriert seit:
    6. Juni 2008
    Beiträge:
    2.859
    Ich persönlich schätze an BotW, dass ich als Spieler frei bin und ich innerhalb der Spielregeln quasi alles machen kann was die Fantasie damit zulässt. Und in einer Physik basierten Engine mit diversen Wettereffekten, Schwerkraft und Manipulationsmöglichkeiten ist das erstaunlich viel. Das Detailreichtum ist hier nicht nur das optische Design der Spielwelt, sondern eben auch die Interaktion damit und wie sie darauf reagiert. Da gehen Sachen die du aus lauter Gewohnheit gar nicht erst probierst, weil du davon ausgehst das es nicht funktioniert, da Spiele in der Regel innerhalb ihrer Kampfsysteme und Interaktionsmöglichkeiten Grenzen setzen.

    Gewitter haben viele Spiele, aber nenn mir mal eins wo ich die Physik und das Monster Verhalten so kombinieren kann, das der Gegner durch eigene Blödheit vom Blitz getroffen wird.

    Und von diesen Kombinationsmöglichkeiten gibt es hunderte, einfach mal "BotW Things you didnt know" oder "combat tips" Videos bei YT anschauen. Da gehen Sachen die dann eigentlich logisch erscheinen, aber auf die man erst mal kommen muss, weil man einfach in so einer Spielroutine ist aus der man erstmal ausbrechen muss.

    Das ist so das besondere an BotW, ob einem das Spaß macht muss man halt selber sehen. Es hängt vielleicht auch davon ab wie übersättigt man vom generischen Spieldesign ist, welches auf den Gameplay Loop setzt. Das soll nicht heißen das es schlecht ist, aber das macht man halt schon zu 90% in allen Spielen, da ist der eine oder andere Bruch eben durchaus mal erfrischend.

    Fakt ist aber, das Spiel grenzt dich nicht ein. Die einzige Grenze im Spiel ist das Plateau am Anfang, da es als Tutorial dient und du da alle Werkzeuge bekommst für den Rest der Reise. Die Reise danach kann zwischen einigen Stunden (Speedruns klammer ich mal aus) und 200 Stunden dauern, da alles optional ist.

    Mit dieser Philosophie ist BotW übrigens im Geiste näher am ersten Zelda von 1986 als alle anderen Serien Teile.

    Aber um doch mal auf ein paar Spielmechaniken zurückzugreifen:

    Warum Monster töten wenn sie eh respawnen? Es gibt im Spiel von vielen Gegner verschieden starke "tiers", die unter anderem dadurch spawnen das du eine gewisse Anzahl der schwächeren Variante umgehauen hast. Was das bringt? Diese Gegner haben dann im späteren Spielverlauf auch stärkere Waffen dabei mit Spezialfäihigkeiten (Mehr Haltbarkeit, Mehr Schaden, Mehr Reichweite etc.)

    Kein Rezeptbuch? Kein Problem.
    Wenn es dir nicht darum geht alles möglichen Rezepte im Spiel zu kochen sondern einfach einen gewissen Effekt willst, dann koche einfach bis zu 5 Stück der gleichen Zutat. Was die Zutaten bringen (mehr HP, Stärkebuff, Verteidigungsbuff, Schutz vor Kälte/Hitze) steht bei den Zutaten immer dabei.
    Man muss sich also keine komplizierten Rezepte merken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  5. Lathander RPG Overlord

    Lathander
    Registriert seit:
    5. September 2002
    Beiträge:
    27.394
    Ort:
    Hamburg
    Seit wann ist die Zelda Reihe für eine spannende Story und interessante Charaktere bekannt? Oder für eine tolle/originelle Storymotivation, es durchzuspielen?

    Zelda Spiele sind seit jeher Gameplay Spiele, die auch ne vorhandene Story haben, die zumindest über Mario Niveau hinausgeht, aber wegen der Story spielt man die Reihe doch nicht.
     
  6. Sevar Member

    Sevar
    Registriert seit:
    30. November 2016
    Beiträge:
    5
    Danke für die antworten, vielleicht schau ich auch einfach zu griesgrämig auf das Game oder ich habe einfach ein problem mit zu offenen Open World´s.
    Habs auf jeden Fall wieder eingelegt und will getz ma bischen weiter kommen.

    Abgesehn von wenigen ausnahmen finde ich in fast allen Zeldas die Story und Charaktere interessant. Majoras Mask z.B. wo jeder seinen eigenen Tagesablauf hatte und über allem diese massive Bedrohung schwebt. Hat mich schon arg Motiviert Horror Kid aufzuhalten. Oder aLtP wo man nach und nach Aganons machenschafften aufdeckt um sich schluss endlich Ganon in der schattenwelt entgegenstellt. Auch TP ist erwähnenswert, da wie ich finde die Story hier sogar mal stärker war als Gameplay und Overworld. Oder selbstverständlich eine der Besten zelda story´s aus Links Awakening.
    Klar das ist getz keine AAA+++ Story á la Witcher oder so, aber mir haben die schon arg Motivation geben diese Virtuelle Welt retten zu wollen.


    klar ein großer fokus liegt auf dem Gameplay aber Zelda währe ohne die Geschichten von und um Zelda halt kein Zelda. Für mich ist sie schon wichtig grund zelda zu spielen. Also kann ich sagen, doch ja hier ich, ich spiele Zelda mit unter wegen der Story ja.
     
  7. Maryokutai die Toffi-Fee

    Maryokutai
    Registriert seit:
    20. August 2003
    Beiträge:
    33.322
    Ort:
    Luxemburg
    Ich mochte die Hintergrundgeschichte in Breath of the Wild. Natürlich kommt sie nur selten zum Vorschein - bei einem 100+ Stunden Epos ist das auch schwer, anders zu bewerkstelligen - aber die Flashbacks waren schön in Szene gesetzt und die vier Champions durchaus interessante und auch zu einem gewissen Grad tragische Figuren. Und von diesen vier sieht und hört man relativ viel während man sich um die Divine Beasts kümmert.

    Ich habe übrigens drei Versuche gebraucht um mich mit Breath of the Wild anzufreunden. Die zerstörbaren Waffen haben mich bis zum Ende gestört, aber mit dem Master Schwert findet man diesbezüglich immerhin eine gute Alternativlösung. Fast alles andere hat mich dafür aber restlos begeistert, aber ich musste wie gesagt erst einmal in der richtigen Stimmung dafür sein und auch die Zeit haben, die das Spiel verlangt (aber auch belohnt).
     
  8. Sevar Member

    Sevar
    Registriert seit:
    30. November 2016
    Beiträge:
    5
    hm von den Flashbacks habe ich bisher erst 2 oder 3 gesehen. Muss ich mal schauen, dass ich mir die andern auch suche.

    Glaube mit dem Waffensystem werd ich auch nich warm werden. Eventuell is das aber auch der Monster Hunter in mir, der ziemlich an seinen Waffen hängt. Aber wenn ich das mittlerweile richtig verstehe kann kann ja eigentlich seine "Lieblingswaffen" zig mal farmen, da die mobs ja eh regelmäßig Respawnen oder?
     
  9. Ghost Die Lachsschaumspeise!

    Ghost
    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    16.825
    Also nicht immer haben die gleichen Gegner die gleichen Waffen, außerdem gibt es bei den Waffen auch mal zufällige Eigenschaften (zum Beispiel höhere Haltbarkeit, mehr Schaden, Doppelschuss beim Bogen) und diese lassen sich natürlich nicht gezielt farmen.
    Also das Waffenmodell selber lässt sich durchaus farmen, spezielle Eigenschaften der Waffe eher nicht.
     
  10. Echelon The Day You Die Is The Day I Smile

    Echelon
    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    21.179
    Ort:
    hinterm Mond rechts ab
    Außerdem werden die Gegner mit zunehmender Spieldauer bzw. Fortschritt auch härter, was unter anderem darin resultiert, dass die bessere Bewaffnung haben. Ich fand das System jedoch ziemlich genial. Ich hab mich jedes Mal über ne gute Waffe gefreut, selbst wenn ich die bereits tausend Mal gefunden habe. Außerdem muss man ne gewisse Zeit lang auch abschätzen, mit welcher Waffe man unter Umständen manche Gegner erledigen möchte. Natürlich kann ich mit nem krassen Großschwert die kleinen Moblinge mit einem Schlag umhauen, aber das ist letztendlich Ressourcenverschwendung, weil ich im Gegenzug nur deren Kackwaffen erbeuten kann und ich somit eigentlich in die Richtung gedrängt werde mir das Spiel selber zu balancen.
    Der andere Effekt ist außerdem, dass ich auch motiviert werde mir unter Umständen alternative Wege zu suchen, um in die Kämpfe rein zu gehen und zum Beispiel die Umgebung mit einzubeziehen und das komplexe Physiksystem zu nutzen.
     
  11. Ghost Die Lachsschaumspeise!

    Ghost
    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    16.825
    Ja, die Umgebung habe ich auch immer eingesetzt, wenn es sich ergab, oft steht ja doch mal ein hilfreicher Gegenstand herum.
    Gegen schwache Gegner sind Bögen dann auch eine gute Wahl, wenn man auf Kopfschüsse setzt und wenn man einem Gegner mit Bogen gegenüber steht, dann eignet sich ein Schild auch dafür, wieder Pfeile zu sammeln.
     
  12. Echelon The Day You Die Is The Day I Smile

    Echelon
    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    21.179
    Ort:
    hinterm Mond rechts ab
    Aber dann bitte einen Holzschild. Beim Metallschild prallen glaube ich ab und man musste die dann mühsam vom Boden aufheben. Ach das Spiel war mit seiner Vielzahl an verzahnten Details einfach nur super.
     
  13. SturmGolem Well-Known Member Moderator

    SturmGolem
    Registriert seit:
    3. Juli 2006
    Beiträge:
    3.559
    Also ich kann dich absolut Verstehen Sevar. Deine genannten Punkte, waren meine Kritikpunkte an BotW. Und dennoch, habe ich das Spiel geliebt. Wie schon vorher mal gesagt wurde, ist es schwer eine packende Geschichte zu erzählen, wenn die Welt und abweich Möglichkeiten so gigantisch sind. Auch bei mir war die Hauptquest eher zweitrangig. Aber das war gar nicht mal soo schlimm, weil die Welt genug eigene Geschichten mit sich brachte. Ich bin zum Beispiel ein riesen Fan von Wind Waker. Mögen viele Hassen, ich hingegen konnte es nicht aus den Fingern lassen. Das schöne große Meer, die vielen Inseln und die Atmosphäre, einfach der Entdecker-Sinn wurde in mir geweckt. Dann bei Twilight Princess, trat die Zelda Sättigung zum ersten Mal ein. Zusätzlich gefielen mir auch die Charaktere nicht und viele Design Entscheidungen. Skyward Sword war nur da, weil die Bewegungssteuerung noch aktuell war. Mehr Daseinsberechtigung hatte das Spiel meiner Meinung nach nicht. Außerdem war ich hier erst mega gehyped, weil ich anscheinend das selbe Spiel wie Wind Waker bekam, nur halt in der Luft. Dumm nur, dass die Himmelsinseln total öde waren und der Rest der Welt war eine "Auswahl-Map". Hinzu kommen wieder Design Entscheidungen, die man nie gebraucht hätte. Und dann kam BotW. Klar, es gibt keine Dungeons mehr und die Story ist auch nicht wirklich wichtig, aber trotzdem hat mich diese von Hand gebaute Welt in den Bann gezogen. Nicht weil sie Groß, sondern lebendig war. Man entdeckt Ruinen, Anspielungen usw, wo du dir mit etwas Phantasie vieles einfach selbst Vorstellen kannst, warum das gerade so ist. Die Mechaniken mögen erst etwas Fremd wirken, irgendwann stellt sich dann aber schon dieses "Ich will was besseres finden" Gefühl ein. Man muss dem Spiel nur etwas mehr Zeit geben. Und Zeit sollte man auch leider mitbringen. Ansonsten wird man dem Spiel selbst nicht gerecht
     
  14. Der V Gamer Well-Known Member

    Der V Gamer
    Registriert seit:
    26. April 2015
    Beiträge:
    1.925
    Ich habe nach etwas mehr als 10 Stunden abgebrochen.
    Das ist einfach nichts mehr für mich.
    Orcarina of Time war damals Grandios.
    BOW wahrscheinlich auch aber eben nicht für mich.
     
  15. DarkSora Well-Known Member

    DarkSora
    Registriert seit:
    8. Juni 2006
    Beiträge:
    14.787
    Ort:
    Irgendwo im Nirgendwo
    Ich hab es mal angefangen und nach ca 30 Stunden auf Halde gelegt. Es ist wirklich ein Game, dass etwas Zeit braucht. Nicht nur, um rein zu kommen, sondern auch, für das man privat Zeit braucht. Als ich nur ca 1 Stunde oder so manchmal Zeit hatte zum zocken, habe ich es pausiert, da es für diese kurzen Spannen mir keinen Spass bereitete. Ich möchte aber irgendwann mich aufraffen und es durchziehen.
    Es war mal was anderes und für längere Wintersessions ist es sicher eine gute Sache.
     
  16. Echelon The Day You Die Is The Day I Smile

    Echelon
    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    21.179
    Ort:
    hinterm Mond rechts ab
    Nee das stimmt. Für hier mal ne Stunde und da mal ne Stunde hätte mir das Spiel wahrscheinlich auch nicht getaugt. Das Spiel hat halt ein enorm langsames Tempo. Gefühlt hat man da über Wochen kaum Fortschritt, wenn man kaum Zeit dafür hat
     
  17. The Joker The Cake is a Lie

    The Joker
    Registriert seit:
    15. Februar 2007
    Beiträge:
    15.002
    Ort:
    Hamburch

    Habe alles genauso empfunden, wurde auch nicht besser. Für mich war es ne schwere Enttäuschung. Zelda in dieser Form ist nichts mehr für mich, leider.
     
  18. goathammer farewell...

    goathammer
    Registriert seit:
    13. Februar 2010
    Beiträge:
    17.469
    Das Spiel lebt einfach von seiner genialen Open World und den unzähligen Möglichkeiten, die sie bietet.

    Ich spiele gerade Horizon: Zero Dawn und - obwohl das auch ein sehr gutes Spiel ist - sieht man daran schön, was BotW eigentlich so genial macht. Dagegen fühlt man sich in Horizon, trotz den großen Open World, ziemlich eingeschränkt. In BotW eben gar nicht - du hast in dem Spiel quasi die absolute Freiheit. Du musst nicht mal Bosse besiegen oder Dungeons machen und könntest sofort nach dem Tutorial zum Endboss. Man wird zu nichts gezwungen, alles ensteht aus einem natürlich Fluss heraus.

    Vielleicht tun sich deswegen viele mit dem Spiel auch so schwer, weil ihnen die Hand fehlt, die sie führt. Aber durch die vier Zwischenbosse hat BotW trotzdem einen roten Faden, finde ich. Ich jedenfalls fühlte mich nie wirklich verloren und hatte trotzdem das Gefühl von Freiheit. Das hat Nintendo echt ziemlich gut hinbekommen.
     
  19. Cas83 Well-Known Member

    Cas83
    Registriert seit:
    6. Juni 2008
    Beiträge:
    2.859
    Und das drumherum bei den Kolossi ist auch nicht weniger Story als bei anderen Teilen, da spaziert man ja auch nicht einfach rein.

    Gibt auch ne lange Sidequest wo man etwas aufbaut. Da bleibe ich aus spoilergründen mal vage.

    Gibt einfach sehr viel zu entdecken und die Erkenntnis, dass sowas ohne Map Marker mehr Spass macht als mit. Ist jedenfalls mein Fazit.
     
  20. DarkSora Well-Known Member

    DarkSora
    Registriert seit:
    8. Juni 2006
    Beiträge:
    14.787
    Ort:
    Irgendwo im Nirgendwo
    Also mir persönlich fehlt schon etwas die Hand. Aber vielleicht ist das auch einfach, weil man von den anderen Games zu stark umgewöhnt wurde und man erst wieder mit diesem Ansatz klar kommen muss.
    Dass sich das Spiel sowas traut, finde ich aber sehr gut. Man kann sich ja ziemlich easy einige Marker selber setzen und seine eigenen Ziele angehen.
    Für mich war der erste Ansatz erst mal rumreisen und die Schnellreisepunkte freischalten.
     
  21. Sevar Member

    Sevar
    Registriert seit:
    30. November 2016
    Beiträge:
    5
    Naja, ich denke nich, das ich mir eine Hand wünsche, die mir sagt jetzt dahin... jetzt da, sondern eher die Mototivation die Weld zu erkunden. Du hast schon recht, die Freiheit, die mir das Game gibt ist enorm. Aber irgendwie motiviert´s mich nich so arg zu schauen, welche Mobs denn in diesem Lager rumhängen, welche Pilze hintern nächsten Baum wachsen oder wie easy der nächste Rätzelschrein hinter dem Felsen ist.

    Wenn ich mir was wünschen könne währe es sowas in der Art:

    Sagen wir mal ich erkunde etwas und finde ein Mittelschweres bis Schweres Rätzel. Tüftel daran rum und bekomme es gelöst. Als Belohnung für es mich zu einen Eingang. Dieser führt mich Tief unter die Erde und ich merke schnell, das es sich um eine art Dungeon handelt. Nun Rätzel und Schnetzel ich mich durch die Räume und finde coole dinge, clevere Rätzel und Mobs. Neben vielen Abzweigungen finde ich irgendwann wieder eine Treppe nach oben, nur um heraus zu finden, das dieser Dungeon mehrere Eingänge hat, nonlinear ist und riesig sein muss. Wieder rein und an einer Abzweigung weiter. Ich bin voll motiviert zu erkunden. Mehr Rätzel, mehr Gegner und ein Zwischenboss. Nachdem ich diesen bezwungen habe schau ich mich im "Bossraum" um und finde etwas seltsames. Ein eher unscheinbarer hinweis, der sagt hier ist was versteckt. Nach intensiven Rätzeln finde ich einen geheimraum, der mich in eine Halle mit riesigen Wandgemälden ist, die mir happen von einer Story geben. Genug story geguckt, weiter gehts. So würd ich mich dann stunden in diesem Dungeon rumknobeln nur um zu merken, das mir die Vorräte ausgehen. Drum begebe ich mich zum Ausgang, Markiere mir den Eingang auf der Map und gehe mich vorberreiten um später weiter den Dungeon zu erkunden und heraus zu finden, welche geheimnisse dort noch schlummern mögen. Einen geheimen Endboss vielleicht? Ein Spezielles Artefakt? Meine Neugierde währe geweckt. Da währ so viel raum für creative Ideen. Sein es Items, lvl designe, storyfetzen oder einfach nur ein Massiver dungeon, der den Spieler für mehrere Stunden beschäfftigt und ihn motiviert seine geheimnisse aufdecken zu wollen ohne ihn mit der Nase drauf zu stoßen.
     
  22. Cas83 Well-Known Member

    Cas83
    Registriert seit:
    6. Juni 2008
    Beiträge:
    2.859
    Klingt bisschen so als würde dir der Master Mode mehr zusagen. Dadurch werden zwar die Rätsel nicht schwerer, aber die Kämpfe verlangen mehr Kreativität. Außerdem gibts da direkt ab Spielbeginn Truhen zu finden mit Waffen die bereits Spezialfähigkeiten haben. Dadurch wird das Reisen etwas mehr survival und das erkunden bietet handfeste Belohnungen mit den Waffen.
     
  23. Ghost Die Lachsschaumspeise!

    Ghost
    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    16.825
    Kann man natürlich machen, wäre aber halt ein ganz anderer Ansatz, der zahlreichen Spielern dann auch nicht gefällt.

    Nintendo hat sich bei BotW im Vorfeld für einen ziemlich offenen Ansatz entschieden; der hat zwar auch nicht allen gefallen, kam aber großenteils scheinbar doch ziemlich gut an.
    Ich muss sagen, ich finde es recht positiv, dass Nintendo mit einer arrivierten Serie mal wieder neue Wege gegangen und damit durchaus ein Risiko eingegangen ist.
     
  24. goathammer farewell...

    goathammer
    Registriert seit:
    13. Februar 2010
    Beiträge:
    17.469
    Finde ich auch. Die Zelda-Formel hat sich seit OoT einfach mittlerweile abgenudelt, weil sich alle Hauptteile (und auch die meisten Handheld-Spin-Offs) sehr ähnlich gespielt haben, v.a. was die Grundstruktur des Spiels angeht. Da war mal dringend eine Frischzellenkur nötig.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden
Top