Laut Umfrage unter 1.000 Anime-Fans schauen viele aus Gen Z ihre Serien nur noch in erhöhter Geschwindigkeit

Die normale Wiedergabegeschwindigkeit ist einigen Fans wohl zu langsam.

Die heutigen Anime-Serien scheinen zu lange zu brauchen, um auf dem Punkt zu kommen – zumindest für Gen Z und die Millenials. (© Wataru Watari, ASCII Media Works Diomedéa) Die heutigen Anime-Serien scheinen zu lange zu brauchen, um auf dem Punkt zu kommen – zumindest für Gen Z und die Millenials. (© Wataru Watari, ASCII Media Works / Diomedéa)

Ein japanisches Unternehmen hat sich bei 1.000 Anime-Fans nach ihren Gewohnheiten beim Anschauen von Serien erkundigt. Das erstaunliche Resultat: Viele Zuschauer*innen der Generation Z schauen ihre Animes mit erhöhter Geschwindigkeit.

Gen Z bevorzugt eine erhöhte Wiedergabegeschwindigkeit

Das japanische Unternehmen Loyalty Marketing hat bei seiner Umfrage alle 1.000 Teilnehmenden in unterschiedliche Altersgruppen mit jeweils 250 Personen eingeteilt:

  • 20 bis 29-Jährige (Gen Z) 
  • 30 bis 39-Jährige (Millenials) 
  • 40 bis 49-Jährige (Gen X) 
  • 50 bis 59-Jährigen (auch Gen X)

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Die Ergebnisse der Umfrage sprechen für sich: Über ein Drittel der jungen Generation Z haben zugegeben, dass sie entweder gelegentlich oder sogar häufiger ihre Anime-Serien in erhöhter Geschwindigkeit anschauen. Für Millenials gilt leicht abgeschwächt die gleiche Sehgewohnheit.

Während unter der Gen Z 35,6 % der Befragten ihre Anime-Folgen mindestens in doppelter Geschwindigkeit abspielen, sind es unter den Millennials “nur” 32,4 %. Bei den über 40-Jährigen sind es hingegen 27,2 % und bei den über 50-Jährigen sogar lediglich 18,4 %, die bei ihren Serien das Wiedergabetempo erhöhen.

Somit steht die Gen Z mit ihrer Tendenz, Animes auf der doppelten Geschwindigkeit anzuschauen, an der Spitze der Umfrage.

Animes werden überwiegend gebinged

Des Weiteren zeigt die Umfrage, dass 61,7 % aller Befragten das Intro oder Outro gelegentlich überspringen. Über die Hälfte (58,8 %) aller 1.000 Teilnehmer*innen präferieren es auch mehrere Episoden am Stück anzuschauen, anstelle von nur einer Folge. 

54,1 % der Befragten sollen laut der Umfrage während dem Essen, einer Hausarbeit oder einer anderen Tätigkeit Anime-Serien schauen. 

Das Resultat: Anime ist also in dem Sinne schon lange keine alleinstehende Tätigkeit mehr, sondern wird nahezu immer mit einer anderen Beschäftigung ausgeführt und es werden oft mehrere Episoden am Stück angeschaut – sowohl unter der Gen Z als auch unter den Millennials und der Gen X.

In welcher Geschwindigkeit schaut ihr eure Anime-Folgen. Stimmt gerne in unserer Umfrage oben ab.


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