Sei 25 Jahren singen Dragon Ball Z-Fans Cha-la Head-Cha-la mit, dabei wissen die meisten von euch gar nicht, was es bedeutet

"Cha-la Head Cha-La" ist ein Klassiker unter den Anime-Openings – der Kopf hinter dem Dragon Ball Z-Song verrät, was der Begriff bedeutet.

Es ist eine der legendärsten Songzeilen eines Anime-Intros – aber auch Goku würde wohl nicht drauf kommen, was sie eigentlich bedeutet. (Bild: Toei Animation Akira Toriyama) Es ist eine der legendärsten Songzeilen eines Anime-Intros – aber auch Goku würde wohl nicht drauf kommen, was sie eigentlich bedeutet. (Bild: Toei Animation / Akira Toriyama)

Es gibt wohl nur wenige Anime-Openings, die so nachhaltig eine Generation geprägt haben wie das erste Eröffnungsstück zu Dragon Ball Z.

Wie so viele ältere Intros wurde auch dieses ins Deutsche übersetzt, sodass wir hierzulande leicht nachvollziehen können, was da überhaupt gesungen wird – außer bei der titelgebenden Zeile "Cha-La Head Cha-La". Was sich hinter diesem Ausdruck versteckt, hat Songwriter Yukinojo Mori im August 2023 gegenüber der offiziellen Dragon Ball-Seite preisgegeben.

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Die Kombination zweier Begriffe

Cha-La Head Cha-La können wir mit voller Inbrunst mitträllern, sobald die Liedzeile ertönt – ohne die Bedeutung zu kennen, über die sich Mori deutlich mehr Gedanken gemacht hat, als auf den ersten Blick zu erkennen ist.

  • Das erste "Cha-La" ist demnach eine Abkürzung von "Chara ni suru", was übersetzt so viel wie "so tun, als wäre nichts passiert" bedeutet.
  • "Head Cha-La" ist wiederum von "hecchara" abgewandelt, was sich in etwa mit "es ist in Ordnung" übersetzen lässt.

Zusammen genommen lässt sich die Zeile laut Mori also so interpretieren:

"Bis zu diesem Zeitpunkt mag in meinem Leben eine Menge passiert sein, aber sobald ich mich neu eingestellt habe, wird alles wieder gut und ich bin bereit, den Dingen noch einmal eine Chance zu geben. Ich habe versucht, Texte zu schreiben, die dieses Gefühl zum Ausdruck bringen und sich gleichzeitig reimen."

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Wie in dem "hecchara" plötzlich der "Head" Platz finden konnte, bringt indes eine weitere Ebene ins Spiel. So interpretiert Mori diesen Teil entgegengesetzt zu einer weitläufigen Meinung: "Viele Leute sagen, dass das Leeren des Kopfes dazu führt, dass man innerlich leer wird" – für ihn ist aber das Gegenteil der Fall.

Vielmehr sei das eine Art Punk-Attitüde, dass man es mit allem aufnehmen kann, wenn man sich mental darauf vorbereitet, von Altlasten befreit und mit frischem Blick neue Aufgaben angeht. Schließlich ist für Mori das "Cha-la Head Cha-la" auch eine Lebenseinstellung:

"Wenn man sich nicht in Dinge verstrickt und den Kopf frei bekommt, entdeckt man vielleicht sogar neue Träume, nach denen man streben kann. Schließlich hat ein leerer Geist mehr Platz, um diese Träume zu verwirklichen."

"Mit all dem im Hinterkopf" habe er dann den Text zum legendären DBZ-Opening geschrieben – und hat sich für diese Aufgabe wahrscheinlich auch an seine eigenen Worte gehalten.

Welches Opening aus Dragon Ball Z bedeutet euch am meisten?


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