Weil seine Eltern Dungeons & Dragons für Teufelszeug hielten, durfte er es als Kind nicht spielen – Jetzt hat er selbst seinen Sohn und startet mit ihm die erste Kampagne

Solche Eltern wird es wohl immer geben.

Dungeons + Dragons erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dungeons & Dragons erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Dungeons & Dragons wurde Mitte der 1970er-Jahre erfunden und ist für viele, die in den 80ern und 90ern aufgewachsen sind, ein integraler Teil ihrer Kindheit. Viele Fans sind aber aus unterschiedlichen Gründen erst später zum Rollenspiel gekommen.

Vater heilt eigene D&D-Wunden mit seinem Sohn

Wann immer irgendwo irgendetwas Neues erfunden wird, gibt es Menschen, die darin den Beginn des Untergangs der Menscheit oder sogar Teufelswerk erkannt haben wollen. Darunter leiden müssen dann nicht selten die Kinder, die quasi "mitgehangen, mitgefangen" sind.

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So erging es offenbar auch dem Reddit-User "Oven_Kid", der als Teenager in den 80er-Jahren nicht Dungeons & Dragons spielen durfte. Er schreibt in einem Post, dass ihm das Rollenspiel von seiner "konservativen, gottesfürchtigen Familie" verboten wurde.

30 Jahre später ist der User selber Vater eines Sohns im Teenager-Alter. Zusammen starten die beiden in ihr allererstes gemeinsames Abenteuer.

Den Post findet ihr hier:

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In den Kommentaren gibt es viel Anerkennung für die Geschichte und viele User freuen sich einfach, dass der User nach so vielen Jahren doch noch zum Spielen kommt und das dann auch noch mit seinem eigenen Sohn teilen kann.

Andere User kommentieren, dass sie als Kind immer Dungeons & Dragons spielen wollten, aber nicht genügend Freund*innen hatten, die ebenfalls Lust auf das Pen&Paper-Abenteuer hatten. Auch sie sind erst viele Jahre später als Erwachsene zu Fans geworden.

Dass Dungeons & Dragons in manchen Familien eine so starke Reaktion auslöste, scheint dabei keine Seltenheit gewesen zu sein. Ein User berichtet etwa, dass er als Kind alle D&D-Bücher hatte und auch mal aus dem Haus von Bekannten geworfen wurde, weil darin ein Werk des Teufels gesehen wurde.

Ganz ähnliche Erfahrungen hat ein anderer User mit dem Kartenspiel Magic gemacht. Dieses sei in seiner Grundschule verboten worden, nachdem ein Mitarbeiter auf einer der Karten einen Totenkopf entdeckt hatte. Vom Spielen abgehalten hat es ihn aber offenbar nicht.

Habt ihr auch schon ähnliche Geschichten erlebt? Wann habt ihr mit Dungeons & Dragons angefangen?


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