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F.E.A.R. im Test

Fox Mulder trifft auf Charlton Heston: Neben bleihaltiger Action wartet eine große Portion Mystery auf euch.

von Bernd Fischer,
08.11.2006 13:21 Uhr

Filme wie The Grudge oder The Ring haben es bewiesen: Kleine Mädchen können nerven. Besonders, wenn sich irgendein tragischer Zwischenfall ereignet hat und sie nun als böse Geister auf Rache aus sind. Auch in F.E.A.R. gibt es ein solches Mädchen: Alma heißt das Spukgespenst; was mit ihr passiert ist, wollen wir aber nicht verraten. Fakt ist, sie ist mächtig sauer und gerne bereit, von ihren übernatürlichen Kräften Gebrauch zu machen. Die Folge: Ihre Opfer zerfallen innerhalb von Sekunden zu Skeletten. Das schmerzt sicher nicht nur unsäglich, sondern ruft auch noch weitere Übeltäter auf den Plan, die diese Fähigkeiten kontrollieren wollen. In diesem Falle ist das Paxton Fettel: Durch telepathische Kräfte kommandiert er eine geheime Spezialeinheit, die ferngesteuert alles daransetzt, Alma in ihre Finger zu kriegen. Es liegt natürlich an euch, den wahnsinnigen Querdenker zu stoppen und hinter das Geheimnis des Mädchens zu kommen.

Wo steckt sie denn?

F.E.A.R. ist ein Ego-Shooter, der sich am ehesten als Mischung aus Condemned und Max Payne 2 bezeichnen lässt. Der Schwerpunkt liegt auf knallharten Feuergefechten, angereichert durch eine große Portion Mystery und Grusel. So sind es hauptsächlich die beklemmende Atmosphäre und einige Schockmomente, die euch kalte Schauer über den Rücken jagen werden. Zum Beispiel die Auftritte von Alma: Während ihr durch die finsteren Gänge eines Forschungszentrums lauft, kann es jederzeit passieren, dass das komplette Licht ausfällt und der kleine Geist direkt vor euch steht, passend untermalt durch eine kreischende Mädchenstimme. In einer Szene klettert ihr zum Beispiel in der Ego-Ansicht eine Leiter herunter – auf halbem Weg blickt euch Alma aus nächster Nähe ins Gesicht. Auch das gezielte Spiel mit Licht und Schatten nimmt bei F.E.A.R. eine große Rolle ein: Zwar seid ihr mit einer Taschenlampe bewaffnet, die ihr jederzeit aktivieren könnt. Diese besitzt aber nur begrenzt Energie, bevor sie sich automatisch wieder auflädt. Mit angeschalteter Funzel können euch Gegner leichter entdecken, außerdem solltet ihr genau überlegen, wann ihr sie benutzt, um nicht in einem kniffligen Moment ohne Licht auskommen zu müssen. Der Gruselfaktor ist zwar vorhanden, aber nicht so vordergründig und präsent wie zum Beispiel in Silent Hill oder Resident Evil.

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