Fan fragt sich, warum Harry Potter in Der Orden des Phönix vor Gericht landet, obwohl sein Cousin schon längst von seinen Fähigkeiten wusste – Fans haben eine Erklärung

Die Community diskutiert wieder eine Lore-Frage. Dieses Mal geht es um einen brenzligen Moment für Harry in "Der Orden des Phönix".

Daniel Radcliffe in der Verfilmung zu Der Orden des Phönix (Bildrechte: Warner Bros., Quelle: https:www.youtube.comwatch?v=z5ViKFcSXe0) Daniel Radcliffe in der Verfilmung zu Der Orden des Phönix (Bildrechte: Warner Bros., Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=z5ViKFcSXe0)

Die Harry Potter-Bücher haben inzwischen ihre Jahre auf dem Buckel. Trotzdem kommen immer wieder neue Fragen auf, die Fans umtreiben. Schließlich kommen einerseits neue Leser*innen dazu, andererseits lassen sich bei langen Reihen auch immer neue Kleinigkeiten entdecken.

Auf Reddit werden die Themen, die dem ein oder anderen keine Ruhe lassen, immer gerne diskutiert, genau wie in diesem Fall. Es geht um Harrys Zaubergamot-Anhörung in "Der Orden des Phönix", beziehungsweise darum, warum ein bestimmtes Argument nicht zu seiner Verteidigung vorgebracht wurde.

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Warum hat niemand vorgebracht, dass Dudley schon von Zauberei wusste, fragt sich ein Fan

User tintin3105 bringt das Thema auf. Konkret geht es um diese Frage: In "Der Orden des Phönix" wird Harry zur Last gelegt, dass er gegen bestimmte Gesetze zur Geheimhaltung von Zauberei verstoßen hat und muss sich vor Cornelius Fudge verantworten.

Ihm werden zwei Dinge vorgeworfen: Dass er unerlaubterweise als Minderjähriger außerhalb der Schule gezaubert hat, und dass er es eben auch noch vor einem Muggel getan hat. Bei Letzterem handelt es sich um seinen Cousin Dudley.

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Tintin3105 fragt sich, warum dabei nicht vorgebracht wurde, dass Dudley mit Harry aufgewachsen ist und bereits von Zauberei wusste.

Oberflächlich betrachtet klingt es erst mal logisch, dass dieser Fakt helfen könnte, den Buchhelden zu entlasten. Allerdings ist es nicht so einfach. Zum einen nennt User coreoYEAH gleich einen wichtigen Aspekt zu dem Verfahren: nämlich, dass es einfach nur dazu diente, Harry dranzukriegen und Dumbledore zu diskreditieren. Es war von vornerein nicht gerade fair.

Ein weiterer Fan hakt daraufhin nach, warum trotzdem niemand auf der Seite der Verteidigung das Argument vorgebracht hat. Auch das lässt sich relativ einfach beantworten: Mehrere User ziehen die Natur der Gesetze als Erklärung heran.

Wie im echten Leben sind es feststehende, allgemeingültige Regeln, die unter anderem zum einen eben dem Schutz der Muggel dienen und zum anderen der Geheimhaltung. Die genauen Umstände sind bei einem Verstoß daher gar nicht so relevant, zumal es für den Punkt mit dem Zaubern außerhalb der Schule völlig irrelevant ist, was Dudley weiß oder eben auch nicht.

Wie andere Personen herausstellen, war es aber eben auch so, dass Harry nicht einfach zum Spaß mit seinen Zaubern geprahlt hat. Ganz im Gegenteil: Er musste sich vor einem Dementor schützen, und genau das ist es, was am Ende eben ausschlaggebend ist in der Verhandlung.

Wie habt ihr die Verhandlung allgemein erlebt? Habt ihr mit Harry gezittert?


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