Der Resident Evil-Film sollte eigentlich anders enden - und zum Glück hat Zach Cregger seine Meinung geändert

Zach Cregger hat verraten, wie er das Ende verändert im Produktionsprozess verändert hat und das ging nur dank einer kleinen Zusatzszene, die für alle Fälle gedreht worden war.

Im neuen Resi-Film geht es um Bryan, einen ganz normalen Typ. Im neuen Resi-Film geht es um Bryan, einen ganz normalen Typ.

Der neue Resident Evil-Film kommt im Gegensatz zu seinen Vorgängern sowohl bei der Kritik als auch beim Kinopublikum richtig gut an. Auf Rotten Tomatoes stehen beide Scores inzwischen bei über 90. Das liegt unter anderem am stimmigen Ende.

Dieses sollte allerdings zunächst etwas anders aussehen. Und auch wenn beide Ideen schließlich auf dasselbe hinauslaufen, gibt es einen ganz wichtigen Unterschied. Bevor wir euch aber verraten, worum's geht, seid gewarnt: Wir kommen hier um Spoiler zum Ende des Filmes nicht herum!

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Das Ende des Resi-Films hat eine ganz entscheidende Verbesserung bekommen

Habt ihr die Videospiel-Adaption bereits gesehen, dann wisst ihr: Es gibt kein Happy End, und das war auch in der ursprünglichen Fassung so geplant (via Collider). Tatsächlich sollte sich Bryan sogar schon früher im Finale verwandeln. Er wäre dann letztendlich nur noch als komplett abgestumpftes Monster herumgerannt und hätte nur noch eins gekannt: töten!

Genau da liegt der große Unterschied: In der Version des Films, die wir jetzt im Kino sehen, schafft der Protagonist, gespielt von Austin Abrams, es nur ganz knapp nicht. Er behält außerdem bei seiner Verwandlung noch etwas von seiner Menschlichkeit, obwohl er zum Killer wird.

Dadurch können wir weiterhin mit Bryan mitfühlen und mitfiebern, was das Finale umso dramatischer macht, und dafür sorgt, dass der Film am Ende doch etwas mehr ist, als einfach nur humorvolle Horror-Splatter-Action.

Das war nur dank einer kleinen Alternativszene möglich

Mit dem ursprünglichen Ende wäre alles schon viel früher verloren und der Rest nur noch unheilvoll gewesen. Wie Cregger im Interview verraten hat, sollte es sich zunächst folgendermaßen abspielen: Der Wissenschaftler hätte die Nadel rausgezogen und in dem Moment fallenlassen, als Bryan nach dem Gesicht der Frau greift.

In dem Moment wäre dann das Heilmittel zerstört und alles verloren gewesen. Glücklicherweise hatte Cregger aber für alle Fälle noch eine Alternative drehen lassen. Bei dieser konnte eben noch was von dem Heilmittel gerettet werden.

Es handelte sich zunächst nur um Reservematerial, zu dem Cregger damals dachte:

Wenn ich es brauche, kann ich es mir holen.

Letztendlich war genau das der Fall. Es handelte sich um den Schlüsselmoment, der es erlaubte, das Ende wesentlich spannender und nahbarer zu machen. Wir sehen im Kino immer noch eine Chance und sind weiter auf Bryans Seite, statt bereits zu akzeptieren, dass er verloren ist.

Daher können wir wirklich von Glück reden, dass Cregger diese Aufnahme sicherheitshalber gemacht hatte, die es ihm ermöglichte, das Ende noch mal zu variieren.

Was haltet ihr vom Ausgang des Films? Und was denkt ihr über Creggers Aussage zur ursprünglichen Fassung?


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