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Seite 2: Star Trek - Filmkritik - Review des neuen Star Trek-Films

Auf der Erde

Captain James Tiberius Kirk (Chris Pine) verfolgt einen unbequemen Plan Captain James Tiberius Kirk (Chris Pine) verfolgt einen unbequemen Plan

Der neue Star Trek beginnt mit der Kindheit von Kirk und Spock auf der Erde und auf Vulkan. Von knallender Metal-Musik begleitet erlebt man, wie James T. Kirk als jugendlicher James-Dean-Verschnitt lieber Frauen anbaggert und Dummheiten macht, als sich staatstragend um das Wohl der Föderation zu kümmern. Spock hingegen ist als Halbvulkanier zwar sehr wohl der strikten Logik verbunden, die das Denken seiner Artgenossen prägt, eckt aber mit seinen menschlichen Einflüssen an. Solch unterschiedliche Charaktere bergen natürlich ein enormes Streitpotenzial, vor allem wenn sie auf der Brücke eines Raumschiffs während eines Einsatzes eingesperrt werden. Wie jeder Fan der Fernsehserie weiß, wird aus dem ungleichen Paar ein eingespieltes Führungsteam. Sogar eine Freundschaft entwickelt sich.

Die komplette neue Crew der Enterprise ohne Spock Die komplette neue Crew der Enterprise ohne Spock

Auf die Charakter-Entwicklung im Stile der X-Men-Comicverfilmungen legt also auch das neue Star-Trek-Abenteuer Wert, hält sich aber nicht lange damit auf. In der zweiten Hälfte des Streifens sorgen die den Fans wohlvertrauten Romulaner – allerdings in einer sehr fortgeschrittenen Version – dafür, dass die Enterprise-Crew sich einige galaktische Schlachten liefern darf. Spätestens hier ist klassisches Popcorn-Actionkino angesagt, bei dem Geschwindigkeit mehr zählt als Logik. Darin liegt auch Star Treks Hauptschwäche: Der Weg der jungen Rebellen zu Raumschiffkapitänen und die gleichzeitige Wandlung von Erzfeinden zu Freunden läuft viel zu reibungslos, als dass dies glaubwürdig sein könnte. Scheinbar im Vorbeigehen wird dann auch noch das ganze Star-Trek-Universum auf den Kopf gestellt, um Platz für Fortsetzungen zu schaffen.

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