Es sind unruhige Zeiten bei Xbox, der Gaming-Sparte von Microsoft. Wie Berichte von vor ein paar Wochen bereits angedeutet haben, plant das Unternehmen offenbar, zum Beginn des neuen Geschäftsjahres Anfang Juli weitere große Einsparungen zu machen.
Im Zuge dieser Einsparungen sollen gleich mehrere interne Studios geschlossen werden, vielen Menschen droht der Verlust ihres Arbeitsplatzes.
Arkane ist der fünfte Name auf der angeblichen Xbox-Studio-Schließungs-Liste
Bislang kursierten vier Studio-Namen, die von den Schließungen betroffen sein sollen:
- Double Fine (u.a. Keeper)
- Compulsion Games (u.a. We Happy Few)
- Ninja Theory (u.a. Senua)
- Undead Labs (u.a. State of Decay 3)
Wie nun das Magazin The Verge berichtet, soll noch ein weiteres Studio auf der Abschussliste stehen: Arkane. Das Studio, das seinen Sitz in Frankreich hat, ist vor allem für die beiden Dishonored-Spiele bekannt und arbeitet seit mehreren Jahren an einem Spiel mit dem Marvel-Helden Blade.
Und genau dieses Blade-Spiel könnte ebenfalls dem aktuellen Sparkurs zum Opfer fallen – vorausgesetzt, Microsoft findet keinen Käufer für das Studio, so der Bericht von The Verge.
Allzu viele Infos zum Spiel hatte es abseits eines sehr kurzen Ankündigungs-Teasers von Ende 2023 nicht gegeben, bis zum Release hätte es offenbar noch mindestens ein Jahr gedauert.
Hier könnt ihr euch den Teaser noch einmal anschauen:
1:23
Arkane und Bethesda kündigen Marvel's Blade für XBox Series X/S an.
Offiziell bestätigt ist die Schließung von Arkane und den anderen genannten Studios noch nicht, diese wird allerdings in den nächsten Tagen bzw. im Laufe der kommenden Woche erwartet.
Die Schließungen sind Teil einer größeren "Reset-Aktion" unter der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma, die nicht nur im eigenen Studio-Portfolio aufräumt, sondern auch bei externen Projekten den Stecker zieht bzw. die Finanzierung beendet. Eine davon betrifft einen Titel von Entwickler IO Interactive, mehr dazu erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.