Reiner Knizia hat in der Brettspielszene bereits mehrere Rekorde gebrochen: Nicht nur ist er mit über 800 veröffentlichten Brettspiel einer der Autoren, die am meisten Spiele überhaupt auf dem Markt haben, er ist auch bisher der Einzige, der es geschafft hat, in allen drei Kategorien den Spiel des Jahres Award zu gewinnen. Er beherrscht also sowohl kompliziertere als auch simple Spielkonzepte meisterlich. Eine Neuauflage eines seiner älteren Werke ist gerade besonders günstig bei Amazon.
Jetzt das Spiel im Angebot sichernUm dieses Knizia-Spiel geht es
Die Rede ist von Cosmolancer. In diesem Brettspiel versucht ihr als Fotografen im All möglichst schicke Schnappschüsse von Orten im All zu knipsen und müsst euch dabei vor unschönen Objekten, Meteoriten und schwarzen Löchern in Acht nehmen. Doch zu den Regeln später mehr. Jetzt ergründen wir erst einmal die Geschichte des Brettspiels etwas genauer.
Cosmoslancer ist bereits die dritte Version eines Spielkonzeptes, welches Knizia das erste Mal 1994 unter dem Namen "Auf Heller und Pfennig" veröffentlichte. Damals ging es nicht Fotos im Weltall, sondern um einen Marktplatz, auf dem Kunden angeworben, und Gauner gemieden werden mussten. 2002 brachte ein anderer Verlag das Spiel mit dem Titel "Kingdoms" heraus, wo plötzlich keine Marktstände, sondern Burgen platziert werden mussten und es gute und schlechte Ländereien gibt. Das Spielprinzip bleibt dabei jedoch stets gleich und wurde jeweils nur minimal überarbeitet.
Sichert euch jetzt Cosmolancer im AngebotSo wird das Spiel gespielt
Auf einem Feld von 5x6 Feldern legt ihr abwechselnd Plättchen und Kameras aus. Die Plättchen enthalten die Zahlen 1-6, einmal als positive, und einmal als negative Werte. Hinzu kommen noch Spezialplättchen wie etwa das schwarze Loch, die spezielle Effekte haben. Die Kameras haben verschiedene Multiplikatoren, die die Punkte in der Spalte und Reihe, in der sie liegen, mit dem gezeigten Wert multiplizieren.
Das Ziel ist natürlich, möglichst viele Pluspunkte zu sammeln und seine negativen Plättchen so zu legen, dass die Gegner davon gestört werden. Die Spezialplättchen können den Spielverlauf ordentlich auf den Kopf stellen, so saugt das schwarze Loch etwa alle positiven Werte aus der Reihe und Spalte auf, in der es liegt.
Für wen das Brettspiel geeignet ist
Cosmolancer spielt sich sehr flott und vor allem abwechslungsreich. Jedes Plättchen stellt den Spielverlauf auf den Kopf und lässt euch wieder umplanen. Außerdem ist das Spiel ein hervorragendes Training fürs Kopfrechnen, da sich die Werte ständig verändern und damit oft neu gezählt werden müssen.
Die Regeln sind einfach genug, dass auch Kinder und Brettspielmuffel keine Verständnisprobleme bekommen, aber dennoch jeder seinen Spaß hat, da auch alte Brettspiel-Hasen hier eine strategische Herausforderung geboten bekommen, die zwar nicht wahnsinnig komplex ist, aber trotzdem sehr viel Spaß macht. Das macht Cosmolancer zum perfekten Familienspiel für den verregneten Samstagnachmittag.
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