Ein alter Brettspiel-Klassiker in neuem Sci-Fi-Gewand ist jetzt besonders günstig

Dieses Brettspiel ist eigentlich schon über 30 Jahre alt, ist in seiner neuesten Form aber am schönsten und schicksten.

In der dritten Auflage dieses Brettspiels verändert sich das Setting drastisch. In der dritten Auflage dieses Brettspiels verändert sich das Setting drastisch.

Ich habe selten ein Brettspiel gesehen, welches in so vielen unterschiedlichen Versionen existiert wie dieses Familienspiel von Autoren-Legende Reiner Knizia. Die erste Version ist bereits über 30 Jahre alt und wurde seitdem mehrmals unter anderem Namen, mit leicht angepassten Regeln und anderen Artworks veröffentlicht. In der neuesten Edition wechselt das Setting von Mittelalter plötzlich Science Fiction, aber es war genau der richtige Schritt, um das Spiel endgültig in die Gegenwart zu holen.

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Um dieses Knizia-Spiel geht es

Die Rede ist von Cosmolancer. In diesem Brettspiel versucht ihr als Fotografen im All möglichst schicke Schnappschüsse von Orten im All zu knipsen und müsst euch dabei vor unschönen Objekten, Meteoriten und schwarzen Löchern in Acht nehmen. Doch zu den Regeln später mehr. Jetzt ergründen wir erst einmal die Geschichte des Brettspiels etwas genauer.

Die optische Überarbeitung mit neuem Setting hat dem Spiel sehr gut getan. Die optische Überarbeitung mit neuem Setting hat dem Spiel sehr gut getan.

Cosmoslancer ist bereits die dritte Version eines Spielkonzeptes, welches Knizia das erste Mal 1994 unter dem Namen "Auf Heller und Pfennig" veröffentlichte. Damals ging es nicht Fotos im Weltall, sondern um einen Marktplatz, auf dem Kunden angeworben, und Gauner gemieden werden mussten. 2002 brachte ein anderer Verlag das Spiel mit dem Titel "Kingdoms" heraus, wo plötzlich keine Marktstände, sondern Burgen platziert werden mussten und es gute und schlechte Ländereien gibt. Das Spielprinzip bleibt dabei jedoch stets gleich und wurde jeweils nur minimal überarbeitet.

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So wird das Spiel gespielt

Auf einem Feld von 5x6 Feldern legt ihr abwechselnd Plättchen und Kameras aus. Die Plättchen enthalten die Zahlen 1-6, einmal als positive, und einmal als negative Werte. Hinzu kommen noch Spezialplättchen wie etwa das schwarze Loch, die spezielle Effekte haben. Die Kameras haben verschiedene Multiplikatoren, die die Punkte in der Spalte und Reihe, in der sie liegen, mit dem gezeigten Wert multiplizieren.

So sieht das Feld nach ein paar Zügen aus. So sieht das Feld nach ein paar Zügen aus.

Das Ziel ist natürlich, möglichst viele Pluspunkte zu sammeln und seine negativen Plättchen so zu legen, dass die Gegner davon gestört werden. Die Spezialplättchen können den Spielverlauf ordentlich auf den Kopf stellen, so saugt das schwarze Loch etwa alle positiven Werte aus der Reihe und Spalte auf, in der es liegt.

Für wen das Brettspiel geeignet ist

Cosmolancer spielt sich sehr flott und vor allem abwechslungsreich. Jedes Plättchen stellt den Spielverlauf auf den Kopf und lässt euch wieder umplanen. Außerdem ist das Spiel ein hervorragendes Training fürs Kopfrechnen, da sich die Werte ständig verändern und damit oft neu gezählt werden müssen.

Je nachdem, welche Kamera ihr platziert, gibt es unterschiedlich viele Punkte. Je nachdem, welche Kamera ihr platziert, gibt es unterschiedlich viele Punkte.

Die Regeln sind einfach genug, dass auch Kinder und Brettspielmuffel keine Verständnisprobleme bekommen, aber dennoch jeder seinen Spaß hat, da auch alte Brettspiel-Hasen hier eine strategische Herausforderung geboten bekommen, die zwar nicht wahnsinnig komplex ist, aber trotzdem sehr viel Spaß macht. Das macht Cosmolancer zum perfekten Familienspiel für den verregneten Samstagnachmittag.

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