Rund um die Weihnachtszeit startet die Neuauflage von Harry Potter als HBO-Serie – bis dahin sind noch einige Wochen, die der Streaming-Anbieter Disney Plus für eine eigene Zauberschule nutzt: "Coven Academy" läuft seit Anfang Oktober auf der Plattform.
Dabei legt die neue Serie einen blendenden Start hin: Auf Rotten Tomatoes steht Coven Academy im Tomatometer (also die durchschnittlichen Kritikerwertungen) bei den höchstmöglichen 100 Prozent. Beim Publikum liegt der Popcornmeter dagegen bei 73 Prozent.
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Darum geht es in "Coven Academy"
Hinter Coven Academy steckt Tim Federle, der auch "High School Musical: Das Musical: Die Serie" geschaffen hat. Im Teaser-Trailer zur 21 Folgen umfassenden ersten Staffel sehen wir eine fast schon klassische Geschichte rund um eine Mädchengruppe, die sich zumindest teilweise plötzlich in einer magischen Welt befindet.
- Zu dieser gehört auch Hauptfigur Briar (Malina Pauli Weissman), die zu Beginn von Coven Academy nach dem Tod ihrer Mutter nach New Orleans geschickt wird.
- Sie hält die Einrichtung zunächst für ein Internat für schwierige Mädchen, doch die ansässige Miss Graves (Tiffani Thiessen) leitet hier tatsächlich eine Schule für Hexen und Hexenmeister, in der es natürlich vor Geheimnissen und Gefahren wimmelt.
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Wo sich Kritiker*innen und Zuschauer*innen uneins sind
Zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung steht Coven Academy bei den eingangs erwähnten 100 Prozent im Tomatometer. Diese Zahl muss jedoch (noch) mit einer Einschränkung leben, denn bisher sind lediglich acht vollständige Kritiken eingegangen – die sind dafür ziemlich positiv:
- Variety nennt die Serie einfühlsam und mit düsteren Zügen; sie behandle Schwesternschaft, erste Liebe und die Frage, warum Geheimnisse nie ganz verschwinden mit der notwendigen Empathie.
- Das Decider-Portal ist hingegen nicht ganz so enthusiastisch und beschreibt die ersten Folgen als "stellenweise steif". Auch die Computereffekte wirken unfertig, das Tempo und die Chemie der Hauptdarsteller*innen seien jedoch gut gelungen.
- Für Common Sense Media liegt der Reiz der Serie im "Harry Potter-Appeal mit vertauschten Geschlechterrollen". Wer Fan von Serien wie Wednesday oder Sabrina ist, dürfte sich hier also wohl fühlen.
Etwas weniger einhellig ist die Meinung der Zuschauer*innen daheim, die wie ein Metronom zwischen einem und fünf Sternen hin- und herschlagen; so schwanken die Rezensionen zwischen "absolut generisch und nichtssagend" bis zu einer "tollen Familienunterhaltung mit einer großartigen Besetzung". Für bloßen Durchschnitt scheint Coven Academy hingegen kaum jemand zu halten.
Werdet ihr Coven Academy nutzen, um die Wartezeit auf HBOs Harry Potter zu überbrücken?
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