Nach 4 Jahren bekommt Cyberpunk: Edgerunners doch noch ein besseres Ende – aber ausgerechnet in einem Spiel, mit dem wir nicht gerechnet hätten

Fast vier Jahre nach dem Finale von Cyberpunk: Edgerunners gibt ein Crossover mit Wuthering Waves der Geschichte von Lucy den Abschluss, den die Serie nie lieferte.

Die Geschichte von Lucy und David ist offiziell zu Ende erzählt – ein Gacha-Crossover legt aber noch eins drauf. (© Netflix) Die Geschichte von Lucy und David ist offiziell zu Ende erzählt – ein Gacha-Crossover legt aber noch eins drauf. (© Netflix)

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Fast vier Jahre nach dem Finale des Netflix-Anime Cyberpunk: Edgerunners aus dem Jahr 2022 bekommt Lucys Geschichte einen Abschluss – nicht durch eine (zwar angekündigte) zweite Staffel, sondern durch das Free2Play-Gacha-RPG "Wuthering Waves".

Im Crossover-Update 3.4 "The Dream Not Dreamed" des Entwicklers Kuro Games erscheinen Lucy und Rebecca seit dem 8. Juni 2026 als spielbare Figuren und liefern wohl exakt die Szenen, die sich Edgerunners-Fans seit dem Finale der Serie wünschen.

Spoilerwarnung: Im folgenden Text gehen wir auch auf das Ende der ersten Staffel von Cyberpunk: Edgerunners ein.

Video starten 1:04 Cyberpunk: Edgerunners - Erster offizieller Teaser zur 2. Staffel

Was Lucy in der Traumsphäre erlebt

Nach einer Störung im Somnoire – einer Traumsphäre, die mit den Welten von Solaris-3 verbunden ist – trifft Spielfigur Rover auf die von Tacet Discords angegriffene Lucy.

Das Herzstück ist das "Reunion"-Ende, in dem Lucy auf David und die Edgerunners-Crew trifft. Sowohl David als auch Rebecca erscheinen dabei mit Glitch-Effekten – was als visueller Hinweis verstanden werden darf, dass sie "nur" anhand von Lucys Erinnerungen manifestiert sind.

Trotzdem sitzen die beiden schließlich gemeinsam auf dem Mond – mit dem aus der ursprünglichen Serie bekannten "I Really Want to Stay at Your House" als musikalische Untermalung. Nach seinem Abschied umarmt Rebecca Lucy stumm und verschwindet; am Ende kehrt Lucy zum Mond zurück.

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Laut einer Analyse von "GoldenWitch" auf X leidet Lucy dabei an einer posttraumatischen Belastungsstörung und Überlebensschuld.

Adam Smasher erscheint als Alptraum-Gegner, der ihr einzureden versucht, sie trage die Schuld an den Toden der Crew. Rebecca gesellt sich dazu, und gemeinsam gehen beide gegen die Bedrohung vor.

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Bartosz Sztybor, der Produzent und Drehbuchautor hinter Cyberpunk: Edgerunners, bestätigte auf X indes, dass einige Teile des Events zum Kanon gehören – darunter, dass Lucy und Misty sich kennen und miteinander telefonieren. Das Reunion-Ending und Davids Erscheinen ließ Sztybor dabei bewusst "offen für Interpretation".

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Ein weiterer Hinweis auf die "Authentizität des Events" geben hingegen die Mitwirkenden: Das Crossover entstand in Zusammenarbeit mit dem für Edgerunners verantwortlichen Animationsstudio Trigger sowie dem Cyberpunk 2077-Entwicklerstudio CD Projekt RED.

Was haltet ihr vom Crossover mit Wuthering Waves – ist das das Ende, das ihr euch von der Edgerunners-Serie gewünscht habt?

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