One Piece: Deutsche Stimme von Ruffy war nie richtig bewusst, wie groß Odas Werk wirklich ist – bis Corona kam

Daniel Schlauch enthüllt in einem exklusiven Interview mit GamePro, dass er erst durch die leidenschaftliche Fangemeinde realisiert hat, wie groß und bedeutend One Piece wirklich ist.

Ruffy weiß womöglich selbst nicht, wie viel er seinen Fans bedeutet. (© Eiichiro Oda, Shueisha Toei Animation) Ruffy weiß womöglich selbst nicht, wie viel er seinen Fans bedeutet. (© Eiichiro Oda, Shueisha / Toei Animation)

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Im Rahmen der Dokomi 2026 hatten wir bei GamePro die Gelegenheit, ein exklusives Interview mit den beiden legendären Synchronsprechern Daniel Schlauch (Monkey D. Ruffy, Ryouga Hibiki und Danny Phantom) und Pascal Breuer (Portgas D. Ace, Arataka Reigen und Sesshomaru) zu führen.

In diesem Interview enthüllen uns die beiden, wie ihre Arbeit an Odas Werk ihre Meinung zu Anime-Serien generell für immer verändert hat.

One Pieces große Auswirkung auf die Fangemeinde

Im Interview stellten wir Daniel Schlauch und Pascal Breuer natürlich die Frage aller Fragen: Wie fühlt es sich an, seit über 20 Jahren ein Teil eines so großen Universums und Werkes von Eiichiro Oda zu sein?

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Daniel Schlauch nannte die Erfahrung dabei "unwirklich". Laut ihm wusste niemand am Anfang, wie groß der Anime letzten Endes wird und zwischenzeitlich habe er diesen Boom auch nicht unbedingt mitbekommen.

Erst während der Corona-Zeit hat der Synchronsprecher gemerkt, wie bedeutungsvoll und groß One Piece wirklich ist – Dank der großen Fangemeinde:

“Ehrlich gesagt, so richtig mitbekommen in diesem Ausmaße habe ich es dann tatsächlich so um die Corona-Zeit herum, weil da kamen plötzlich überall diese Conventions aus dem Boden heraus, sozusagen. Und da sind wir auch das erste Mal so richtig massiv in Kontakt mit der Fangemeinde gekommen und haben dieses Feedback bekommen und diesen Rückhall von der Fangemeinde.”

Er betont dabei erneut, dass er und die weiteren Sprecher*innen zwar durch das Internet, Social Media und Co. durchaus wussten, dass One Piece ein großes Ding geworden war, aber der persönliche Kontakt zu Fans habe es dann noch einmal deutlicher gemacht. 

Als Fans ihre persönlichen Geschichten teilten, hat der Synchronsprecher erst richtig verinnerlicht, was für eine Bedeutung das Werk von Oda in der Fangemeinde hat.

“Und dann halt auch mit den Emotionen der Leute, mit den persönlichen Geschichten dahinter, mit den Situationen, wo die Leute sich aufgrund dieser Serie irgendwie sozusagen wieder Stärke zurückgeholt haben und halt Durchhaltevermögen, Kraft. Und das berührt einen schon wahnsinnig.”

Der beliebte Synchronsprecher fügte zum Abschluss hinzu, wie unglaublich dankbar er ist und was für eine Ehre es sei, Teil einer so bedeutenden Marke zu sein. Pascal Breuer konnte seinem Kollegen nur zustimmen.

Was genau für Daniel Schlauch und Pascal Brauer Animes wie One Piece von Realserien unterscheidet und besser macht, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

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