Kennt ihr noch die Plastikspielzeuge, mit denen man mit einem Magnetstift auf eine graue Fläche zeichnet und die Zeichnung über einen Schieberegler wieder komplett löscht? Genau so ein Board hat "Cocomaru_S" auf X für ein Kunstwerk zweckentfremdet, das aktuell bei Dragon Ball-Fans für Aufsehen sorgt.
Ein Detailgrad, der eigentlich nicht drin sein sollte
Bei dem Spielzeug handelt es sich konkret um ein magnetisches Zeichenboard, das auf Basis der Comic- und Trickfigur "Anpanman" designt wurde. Auch hier zieht ein Magnetstift feine Eisenpartikel unter der Oberfläche an.
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Eigentlich ist das auf grobe Kritzeleien statt auf Feinarbeit ausgelegt. "Cocomaru_S" gelingt es dennoch, über feine Stiftführung echte Schattierungen und Tiefe herauszuarbeiten – herauskommt ein kontrastreicher Son Goku in seiner Super Saiyajin-Form, die auch bei der Community sofort gut ankommt.
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In den Antworten unter dem Post fällt vor allem der Gegensatz zum eigentlichen Verwendungszweck des Spielzeugs auf. "tomato_search" fasst den grundsätzlichen Eindruck zusammen: Das sei kein Bild, das man normalerweise auf einem Anpanman-Board erwarte.
"kyorokyoroji" ergänzt hierzu, wer wirklich gut zeichnen könne, dem gelinge das eben auf jedem Untergrund.
Mehrere Fans wollen zudem die Vorlage erkannt haben: "sakamichii3" fragt, ob es sich um das Cover von "Super Butoden 2" handle. "Cocomaru_S" korrigiert daraufhin, es sei tatsächlich Teil 3 – sie habe es "ohne es richtig zu wissen" nachgezeichnet.
In beiden Fällen handelt es sich um vergleichsweise ältere Spiele: Die Super Butoden-Reihe kam Mitte der Neunziger Jahre für die Super Famicom (hierzulande Super Nintendo / SNES) heraus und ließ Dragon Ball-Fans in klassische 1-gegen-1-Kämpfe mit DBZ-Kämpfer*innen schlüpfen.
Hattet ihr in eurer Kindheit so ein Magnet-Zeichenbrett und welches Kunstwerk würde euch heute damit gelingen?
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