Laut MediaMarkt liegt die deutsche Gaming-Hauptstadt in NRW – generell wird im Rheinland und im Ruhrgebiet am meisten gezockt

So wie es aussieht, ist Wuppertal unsere Gaming-Hauptstadt.

Wer Wuppertal von oben erkunden will, kann das im Flight Simulator von Microsoft machen. Wer Wuppertal von oben erkunden will, kann das im Flight Simulator von Microsoft machen.

Wenn die Gamescom am 26. August 2026 wieder ihre Tore öffnet, richtet sich der Blick vieler Spieler*innen einmal mehr nach Köln. Durch die große Messe ist die Stadt am Rhein gewissermaßen zur Gaming-Hochburg geworden. In anderen Städten wird aber wohl nochmal deutlich mehr gezockt. Zumindest verhältnismäßig zur Zahl der Leute.

Wuppertal ist die Gaming-Hauptstadt Deutschlands

Passend zur Gamescom hat MediaMarkt ein paar Einblicke in die Verkaufszahlen im Gaming-Bereich in Deutschland geteilt. So wurden die Online-Verkäufe zwischen Juni 2025 und August 2026 in den 100 größten Städten Deutschlands verglichen.

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Da die Städte natürlich allesamt unterschiedlich groß sind, wurden die Verkäufe zusätzlich auf 10.000 Einwohner*innen normiert. Dabei kam heraus, dass besonders im Ruhrgebiet und im Rheinland viel gespielt wird.

An der Spitze liegt dabei Wuppertal mit insgesamt 84,1 Käufen pro 10.000 Einwohner*innen. Der Durchschnitt aller untersuchten Städte liegt bei "nur" 55,4. Auf Wuppertal folgen dabei mit einigem Abstand Rostock, Gelsenkirchen, Bottrop und Herne. Am unteren Ende der Skala liegt Halle (Saale) mit 27,4 Käufen pro 10.000 Einwohner*innen.

Bei den Nintendo-Konsolen und der PS5 liegt ebenfalls Wuppertal ganz vorne, bei den gekauften Spielen haben hingegen andere Städte die Nase vorn. Auch die durchschnittlichen Preise, die pro Spiel gezahlt werden, unterscheiden sich je nach Region mitunter stark.

Insgesamt wird in Deutschland demnach am meisten auf Nintendo-Konsolen gespielt. Nintendo-Geräte und -Spiele machen zusammen etwa 51 Prozent aller Gaming-Käufe aus. 44 Prozent entfallen auf PlayStation-Konsolen und -Spiele. Nintendo und PlayStation kommen also zusammen auf knapp 95 Prozent aller Verkäufe.

Eine wichtige Einschränkung dürfte dabei allerdings sein, dass es quasi überhaupt keine physischen PC-Spiele mehr gibt. Würde man die Daten von Steam und Co. hinzuziehen, sähe das Bild wohl wieder ganz anders aus. Möglich ist zudem, dass es Regionen in Deutschland gibt, in denen eher bei anderen Online-Händlern wie Amazon gekauft wird.

Was haltet ihr davon? Kommt ihr zufällig aus Wuppertal und könnt sagen, warum dort offenbar so viel gezockt wird wie sonst nirgendwo in Deutschland?


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